may, 2019

201906may15:0019:30CEO Roundtable "Africa and Europe in the 21st Century"From Competition and Conflict towards Symbiotic Cocreation and Shared Wealth15:00 - 19:30

Event Details

Das politische und wirtschaftliche Interesse der EU-Mitgliedstaaten an Afrika und das Interesse an einer gleichberechtigten Wirtschaftspartnerschaft mit Afrika ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Angesichts der Nähe Afrikas zu Europa und der Tatsache, dass Afrika jung ist und riesige, weltweit bedeutende Wachstumsaussichten hat, während Europa altert und in relativ langsamen Wirtschaftswachstumsmustern steckt, macht dieses Interesse Sinn.

Es bleiben jedoch Fragen bezüglich des Interesses signifikanter Teile des europäischen Privatsektors an einer proaktiven Reaktion auf die von einflussreichen politischen Entscheidungsträgern und der Kommission der Europäischen Union festgelegten Agenda. Sind die Bemühungen auf staatlicher Ebene ausreichend bekannt? Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Es ist jedoch klar, dass die Wirtschaft in ganz Europa und in Afrika von einer neuen proaktiven und für beide Seiten vorteilhaften Wirtschaftspartnerschaft zwischen Afrika und Europa in allen Bereichen profitieren kann. Es kann und sollte nicht von Regierungen abhängen, wie das weitere Tempo vorgegeben wird und wer die Risiken trägt.

Aber wie kann dies zwischen einem politisch geschwächten und nach innen gerichteten Europa und einem stark fragmentierten afrikanischen Kontinent mit 55 Ländern und einem unbedeutenden Umfang eines innerafrikanischen Handels geschehen, der erst jetzt in die Wege geleitet wird, um eine kontinentale Freihandelszone zu schaffen? Aufgrund der jüngsten Geschichte politischer und wirtschaftlicher Instabilität und schlechter Regierungsführung nehmen viele Akteure des europäischen Privatsektors Afrika – verständlicherweise – immer wieder als ein hochriskantes Geschäftsumfeld wahr. Wie und mit wem können proaktive neue Partnerschaften auf Augenhöhe erreicht werden? Wie sollte und könnte Europa die weitere Entwicklung Afrikas im Geiste echter Partnerschaft unterstützen? Inwieweit besteht noch Bedarf an europäischem Engagement, während China mit seiner Belt and Road Initiative die afrikanischen Regierungen überwältigt?

Am 6. Mai werden wir diese Fragen mit 30 bis 40 Topvertretern aus Politik und Wirtschaft aus Europa und Afrika diskutieren, um die Notwendigkeit und die möglichen Bedingungen eines neuen Abkommens mit Afrika zu bewerten.
(Nur auf Einladung)

Time

(Monday) 15:00 - 19:30

Location

ESMT Berlin