{"id":4761,"date":"2015-10-09T12:50:39","date_gmt":"2015-10-09T12:50:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=4761"},"modified":"2015-10-12T14:12:10","modified_gmt":"2015-10-12T14:12:10","slug":"migrationen-im-dritten-jahrtausend-eine-chance-fur-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2015\/10\/migrationen-im-dritten-jahrtausend-eine-chance-fur-europa\/","title":{"rendered":"Migrationen im dritten Jahrtausend: Eine Chance f\u00fcr Europa?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2932\" aria-describedby=\"caption-attachment-2932\" style=\"width: 184px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Prince-Michael-of-Liechtenstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2932\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Prince-Michael-of-Liechtenstein.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Prince-Michael-of-Liechtenstein.jpg 198w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Prince-Michael-of-Liechtenstein-83x100.jpg 83w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Prince-Michael-of-Liechtenstein-166x200.jpg 166w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Prince-Michael-of-Liechtenstein-100x120.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2932\" class=\"wp-caption-text\">Report von: Prinz Michael von Liechtenstein<\/figcaption><\/figure>\n<h4 id=\"dies-ist-der-erste-teil-der-report-serie-migrationen-im-dritten-jahrtausend-des-geopolitical-information-service-zur-humanitaeren-wirtschaftlichen-und-immigrationskrise-die-europa-den\">Dies ist der erste Teil der Report-Serie &#8218;Migrationen im dritten Jahrtausend&#8216; des Geopolitical Information Service zur humanit\u00e4ren, wirtschaftlichen und Immigrationskrise, die Europa, den Nahen Osten und einen grossen Teil Afrikas zu Mitakteuren in einem geopolitischen Drama immensen Ausmasses gemacht hat. Dem heutigen Report von Prinz Michael von Liechtenstein folgen zwei weitere am 12. und 13. Oktober, beide geschrieben von Charles Millon, GIS-Experte.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Europa verfolgt mit Fassungslosigkeit den Zustrom an Fl\u00fcchtlingen und Immigranten, der \u00fcber seine Grenzen kommt, sowie die menschlichen Trag\u00f6dien, die unweigerlich mit solchen Wanderungsbewegungen verbunden sind. Genauso verbl\u00fcffend ist, weshalb Europa so unvorbereitet gewesen ist. Diese Migration war vorhersehbar. Es ist seit langem offensichtlich gewesen, dass man es schon bald mit Millionen von Einwanderern zu tun haben wird.<\/p>\n<p>Diese Massenwanderung von S\u00fcden nach Norden ist epochal. Sie ist bedeutsamer als die Schuldenkrise Europas oder der schwelende Ukraine-Konflikt. Ihr liegen m\u00e4chtige Ursachen zugrunde und die Gefahren und Chancen, die sie mit sich bringt, sind vielf\u00e4ltig.<\/p>\n<p>Europa hat eine fallende Geburtenrate und eine alternde Bev\u00f6lkerung. Selbst wenn sich die Wirtschaftskrise lange hinzieht, ist die Europ\u00e4ische Union verglichen mit dem Rest der Welt eine Insel des Wachstums, der Sicherheit und der Stabilit\u00e4t. Die Bedingungen bei den n\u00e4chsten Nachbarn Europas \u2013 Afrika und der Nahe Osten \u2013 sind gerade umgekehrt. Diese L\u00e4nder sind \u00fcberbev\u00f6lkert und haben eine junge Bev\u00f6lkerung. Ihr Wirtschaftswachstum ist zu langsam, um die massive Arbeitslosigkeit zu reduzieren und viele werden durch Konflikte und B\u00fcrgerkriege verw\u00fcstet.<\/p>\n<h3 id=\"eine-unaufhaltsame-welle\">Eine unaufhaltsame Welle<\/h3>\n<figure id=\"attachment_4746\" aria-describedby=\"caption-attachment-4746\" style=\"width: 397px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4746 \" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen-480x300.jpg\" alt=\"Millions of refugees from Syria and Iraq are already in camps in Turkey, Jordan and Lebanon. Many of them are well educated and have skills that Europe needs (source: dpa)\" width=\"397\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen-480x300.jpg 480w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen-320x200.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen-160x100.jpg 160w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen-180x113.jpg 180w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Millionen-von-Fluechtlingen.jpg 491w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4746\" class=\"wp-caption-text\">Millionen von Fl\u00fcchtlingen aus Syrien und dem Irak befinden sich bereits in Camps in der T\u00fcrkei, Jordanien und dem Libanon. Viele von ihnen sind gut ausgebildet und verf\u00fcgen \u00fcber Kenntnisse, die Europa ben\u00f6tigt (Quelle: dpa)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Selbst in guten Zeiten produzieren diese Unterschiede eine osmose\u00e4hnliche Einsickerung von Migranten an den EU-Grenzen. Wenn sich die Bedingungen in Afrika und im Nahen Osten verschlechtern, kommt es zu massiven Migrationswellen, wie wir es derzeit erleben. Dieser Prozess wird wahrscheinlich im Verlauf der n\u00e4chsten 10 bis 20 Jahre viele Millionen Menschen nach Europa bringen.<\/p>\n<p>In Nordafrika und im Nahen Osten sind grosse Teile der Bev\u00f6lkerung dazu entschlossen, ihre Heimat zu verlassen und in Europa nach einem besseren Leben zu suchen. Dies musste so kommen und nichts kann dies stoppen.<\/p>\n<p>Der Nahe Osten, \u00c4gypten und Afrika sind allerdings unterschiedliche F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Im Nahen Osten fl\u00fcchten die Menschen aus den Kriegsgebieten, vor allem in Syrien und im Irak. Sie werden dies auch weiterhin tun, bis der internationalen Gemeinschaft allm\u00e4hlich klar wird, dass (a) diese beiden Staaten aus inkompatiblen Teilen zusammengesetzt sind, die mit Gewalt zusammengehalten worden sind und (b) der Irak eine vorget\u00e4uschte Demokratie ist, die ihre Minderheiten\u00a0immer unterdr\u00fccken wird. Unter diesen Umst\u00e4nden sind B\u00fcrgerkriege unvermeidlich.<\/p>\n<p>Dem Versuch der Terrorgruppe Islamischer Staat ein Kaliphat in Nordsyrien und im Irak zu errichten, muss milit\u00e4risch begegnet werden. In der Region wird aber noch mehr getan werden m\u00fcssen, damit sie aufh\u00f6rt, ein fruchtbarer Boden f\u00fcr Konflikte zu sein. Die Stellungen des Islamischen Staats zu bombardieren wird keinen Frieden bringen.<\/p>\n<h3 id=\"tickende-zeitbomben\">Tickende Zeitbomben<\/h3>\n<p>Geschichten von geheimnisvollen Netzwerken, welche die Terroristen finanzieren, und Anschuldigungen, die vom Westen gegen\u00fcber Saudi-Arabien und den Golfstaaten erhoben werden, sind ein blosser Trick um die Aufmerksamkeit von einem fundamentalen Problem abzulenken. Dieses Problem ist die Schw\u00e4che der Staaten, die von den westlichen M\u00e4chten, haupts\u00e4chlich von Frankreich und Grossbritannien, im Anschluss an den Ersten Weltkrieg geschaffen wurden. Die k\u00fcnstliche geopolitische Struktur, die auf der San Remo Konferenz (1920) geschaffen wurde, hat aufgeh\u00f6rt zu funktionieren. Es ist nicht mehr l\u00e4nger m\u00f6glich, den Status Quo in der Region aufrecht zu erhalten.<\/p>\n<p>Millionen Fl\u00fcchtlinge aus Syrien und dem Irak befinden sich bereits in Camps in der T\u00fcrkei, Jordanien und dem Libanon. Viele von ihnen sind gut ausgebildet und verf\u00fcgen \u00fcber F\u00e4higkeiten, die Europa ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-size: 16px; color: #444444; font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; line-height: 24px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4764 size-large alignright\" style=\"color: #444444; font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; line-height: 1.5; height: auto; max-width: 100%; float: right; display: inline; outline-width: 1px; outline-style: solid; outline-color: #777777; resize: none; margin: 4px 0px 12px 24px;\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen-179x300.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen-179x300.jpg 179w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen-320x537.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen-60x100.jpg 60w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen-119x200.jpg 119w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen-72x120.jpg 72w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Syrien-in-Zahlen.jpg 483w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/span><\/p>\n<p>\u00c4gypten hat fast 100 Millionen Einwohner. Der gr\u00f6sste Teil dieser Bev\u00f6lkerung ist jung und hat zu Hause wenig Besch\u00e4ftigungsaussichten. Das Land mag auf der Landkarte gross aussehen, aber es besteht haupts\u00e4chlich aus W\u00fcste und hat nur einen schmalen Streifen fruchtbaren Landes entlang des Nil. Der einzige Grund weshalb es bislang zu keiner Massenmigration nach Europa und Saudi-Arabien gekommen ist, ist der, dass es dem derzeitigen F\u00fchrer \u00c4gyptens, Pr\u00e4sident Abd al-Fattah as-Sisi, gelungen ist, ein gewisses Mass an politischer Stabilit\u00e4t im Land wieder herzustellen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu seinen eigenen wirtschaftlichen und demographischen Problemen hat \u00c4gypten eine erhebliche Anzahl an Fl\u00fcchtlingen und Immigranten aufgenommen. Im Sommer 2015 registrierte die Fl\u00fcchtlingsagentur der Vereinten Nationen in \u00c4gypten etwa 133&#8217;000 syrische<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge und 70&#8217;000 weitere aus anderen L\u00e4ndern. Die Fl\u00fcchtlinge, die nicht aus Syrien stammen, kommen haupts\u00e4chlich aus dem Sudan, S\u00fcdsudan, Somalia, Eritrea, \u00c4thiopien und aus dem Irak.<\/p>\n<h3 id=\"wirtschaftliches-brachland\">Wirtschaftliches Brachland<\/h3>\n<p>Abgesehen von \u00c4gypten wird erwartet, dass die Mehrheit des Menschenstroms aus den L\u00e4ndern der Sahara und s\u00fcdlich der Sahara nach Europa hineinstr\u00f6men wird. Der Sahel ist enorm \u00fcberbev\u00f6lkert, die wirtschaftlichen und politischen Umst\u00e4nde dort sind katastrophal und die nat\u00fcrlichen Lebensbedingungen grenzwertig. Die Migranten, die aus dieser Region kommen, sind \u00fcberwiegend junge M\u00e4nner, die nach Arbeit und Einkommen suchen, nicht ganze Familien.<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcchtlinge aus dem Nahen Osten und Afghanistan fliehen zum gr\u00f6ssten Teil vor dem Krieg, der Unterdr\u00fcckung und davor get\u00f6tet zu werden. Afrikaner wandern haupts\u00e4chlich aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden aus, auch\u00a0wenn es dort ebenfalls sehr viele Kriege und Unterdr\u00fcckung gibt. Es sollte auch daran erinnert werden, dass in einer Umgebung, die so rau ist wie der Sahel, wirtschaftliche Emigration eine Frage des physischen \u00dcberlebens sein kann.<\/p>\n<p>Der syrische Exodus hat bereits seinen H\u00f6hepunkt erreicht, die Zuwanderung aus \u00c4gypten wird sp\u00e4ter kommen, w\u00e4hrend es sich bei der Migration aus dem Rest Afrikas um einen langfristigen Trend handelt. Eine kluge Politik der EU, die insbesondere direkt mit den afrikanischen Staaten zusammenarbeitet, k\u00f6nnte helfen, diesen Zustrom zu begrenzen und ihn vielleicht auf lange Sicht gesehen sogar zu stoppen. Im Verlauf des kommenden Jahrzehnts muss Europa jedoch darauf vorbereitet sein, Millionen aufzunehmen. Die schiere Gr\u00f6sse dieser Bewegungen macht es unm\u00f6glich, sie zu stoppen.<\/p>\n<p>Die Politik Europas sollte ein milit\u00e4risches Engagement einschliessen, um dabei zu helfen, den Frieden im Nahen Osten wieder herzustellen. Ausserdem sollten vom Westen mehr Versuche unternommen werden, um afrikanischen Staaten zu helfen, die Lebensbedingungen dort zu verbessern. Um bei solchen Bem\u00fchungen Erfolg zu haben,\u00a0m\u00fcssen jedoch die Europ\u00e4er und andere Aussenstehende ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die afrikanischen Traditionen, die Politik und die kulturellen Bedingungen erlangen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4744\" aria-describedby=\"caption-attachment-4744\" style=\"width: 525px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4744\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot.jpg 891w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-320x213.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-640x427.jpg 640w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-633x422.jpg 633w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Boot-180x120.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4744\" class=\"wp-caption-text\">Ein heikles, wenn auch kurzfristiges Problem, erw\u00e4chst aus der Tatsache, dass die afrikanischen Einwanderer fast alle m\u00e4nnlich sind (Quelle: dpa)<\/figcaption><\/figure>\n<h3 id=\"demographische-luecke\">Demographische L\u00fccke<\/h3>\n<p>Im Augenblick kommen wir nicht um die Tatsache herum, dass Europa bereit sein muss, jedes Jahr mit rund einer Million Immigranten aus dem S\u00fcden fertig zu werden. Dies entspricht nur 0,2 Prozent der Bev\u00f6lkerung der EU. Selbst wenn sich der Zustrom auf zwei Millionen verdoppeln w\u00fcrde, w\u00fcrde dies immer noch nur 0,4 Prozent dieser Bev\u00f6lkerung entsprechen.<\/p>\n<p>Europa braucht Einwanderer um seine negative Geburtenrate zu kompensieren. Nicht nur die hochqualifizierten Einwanderer werden hierbei helfen, auch Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr ungelernte Kr\u00e4fte m\u00fcssen gef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Es stimmt, dass Europa im Augenblick unter einer hohen Arbeitslosigkeit leidet \u2013 insbesondere im S\u00fcden. In EU-L\u00e4ndern wie Griechenland, Italien und Spanien geht dies mit Jugendarbeitslosigkeitsraten von \u00fcber 40 oder sogar 50 Prozent einher. Die Arbeitslosigkeit in solch hohem Umfang ist allerdings die Folge gescheiterter Strukturpolitiken, die den Arbeitsmarkt durch falsche Anreize verzerrt haben. Der \u00fcbertriebene Schutz von Arbeitspl\u00e4tzen durch antiquierte Arbeitsbestimmungen und starre Gesetzb\u00fccher macht es nahezu unm\u00f6glich Angestellte zu entlassen. Dies schreckt Investitionen und Neueinstellungen ab. Ein weiteres Ergebnis fehlgeschlagener Strukturpolitik ist, dass Menschen gezwungen sind, Arbeitsstellen anzunehmen f\u00fcr die sie \u00fcberqualifiziert sind. Dieses weit verbreitete Ph\u00e4nomen der \u201aUnter\u2019-Besch\u00e4ftigung zeigt, dass es tats\u00e4chlich einen Bedarf an weniger gelernten Arbeitskr\u00e4ften gibt.<\/p>\n<p>Mit seiner fallenden Geburtenrate wird Europa schon bald nicht mehr gen\u00fcgend junge Menschen haben, um seinen Wohlstand aufrecht zu erhalten und seiner alternden Bev\u00f6lkerung Dienstleistungen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Masse an Menschen, die ben\u00f6tigt wird, um diese demographische L\u00fccke zu schliessen, kommt aus dem S\u00fcden und klopft an die T\u00fcr der EU.<\/p>\n<h3 id=\"mit-den-problem-fertig-werden\">Mit den Problem fertig werden<\/h3>\n<p>Das ist der Punkt an dem die Probleme beginnen. Verbl\u00fcffenderweise ist die EU nicht darauf vorbereitet,\u00a0mit diesen Neuank\u00f6mmlingen fertig zu werden. Ihre Anzahl ist zu gross, als dass sie an den Grenzen gestoppt werden k\u00f6nnte, daher haben die Regierungen die Zuflucht darin gesucht, sie in Lager zu stecken. Aber was dann? Die Menschen zur\u00fcck in die Kriegszonen abzuschieben ist nicht wirklich eine Option. Und selbst wenn man dies tut, kommen sie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die bei weitem beste Alternative ist, die Neuank\u00f6mmlinge zu integrieren und sie so schnell wie m\u00f6glich in Arbeit zu setzen. Dies macht umfassende Ver\u00e4nderungen in Europas restriktiven Arbeitsgesetzb\u00fcchern erforderlich. Es bedeutet auch, dass Crash-Programme f\u00fcr F\u00f6rderunterricht, Sprachen und berufliche Qualifikation organisiert werden m\u00fcssen, damit die Einwanderer Jobs \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, die verf\u00fcgbar werden.<\/p>\n<p>Kulturelle und religi\u00f6se Bedenken, die mit der Masseneinwanderung verbunden sind und in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern offensichtlich werden, sind legitim und m\u00fcssen in offener Weise angegangen werden. Die Integration der Neuank\u00f6mmlinge muss von deren Respekt f\u00fcr die europ\u00e4ische Kultur und ihren Wurzeln in\u00a0der christlichen Tradition abh\u00e4ngig sein. In diesem Bereich sollten keine Zugest\u00e4ndnisse gemacht werden.<\/p>\n<p>Es gibt auch \u00c4ngste, die mit dem Terrorismus verbunden sind. Dies ist ein Risiko, dem sich Europa ausgesetzt sieht, egal wie es mit der Immigration umgeht. Es steht ausser Frage, dass die Einwanderer registriert und \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen. Dieser Prozess w\u00e4re einfacher, wenn die Einwanderung in einer geordneten Art und Weise vonstatten gehen w\u00fcrde, anstatt dass ein massiver pl\u00f6tzlicher Zustrom \u00fcber die Grenze kommt. Die Menschen allerdings, die hier einen Arbeitsplatz haben und eine Zukunft finden, d\u00fcrften eher weniger von Terroristen rekrutiert werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4745\" aria-describedby=\"caption-attachment-4745\" style=\"width: 853px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4745 size-full\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe.jpg\" alt=\"There is no escaping the fact that Europe must be ready to cope with about 1 million immigrants from the South each year. This, however, equals only 0.2 per cent the EU\u2019s population (source: macpixxel for GIS)\" width=\"853\" height=\"639\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe.jpg 853w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-800x599.jpg 800w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-560x420.jpg 560w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-133x100.jpg 133w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-267x200.jpg 267w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-633x474.jpg 633w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Migration-paths-to-Europe-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 853px) 100vw, 853px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4745\" class=\"wp-caption-text\">Wir kommen nicht um die Tatsache herum, dass Europa bereit sein muss, jedes Jahr mit rund einer Million Immigranten aus dem S\u00fcden fertig zu werden. Dies entspricht allerdings nur 0,2 Prozent der Bev\u00f6lkerung der EU (Quelle: macpixxel f\u00fcr GIS)<\/figcaption><\/figure>\n<h3 id=\"notwendige-entscheidungen\">Notwendige Entscheidungen<\/h3>\n<p>Ein guter Platz, um mit dem Registrierungsprozess zu beginnen, w\u00e4re im Ursprungsland der Immigranten. Auf diese Weise k\u00f6nnte der gesamte Umsiedlungsprozess zivilisiert werden und die kriminellen Gesch\u00e4fte des Menschenschmuggels k\u00f6nnten gr\u00f6sstenteils eliminiert werden. Ein heikles, wenn auch kurzfristiges Problem, erw\u00e4chst aus der Tatsache, dass die afrikanischen Einwanderer fast alle m\u00e4nnlich sind.<\/p>\n<p>Europa befindet sich an einem Scheideweg und Entscheidungen m\u00fcssen getroffen werden. Man kann nur hoffen, dass die Prozeduren, die eingef\u00fchrt werden, um diese Menschenstr\u00f6me zu bew\u00e4ltigen, nicht allzu b\u00fcrokratisch und umst\u00e4ndlich sein werden. Dies k\u00f6nnte leicht geschehen, wenn Panikmacher und Skeptiker die Oberhand gewinnen. Skeptiker konzentrieren sich auf Probleme, nicht auf L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Die Herausforderungen, die mit der Masseneinwanderung verbunden sind, m\u00fcssen analysiert werden und man muss praktische L\u00f6sungen entwerfen. Die Polizei- und Justizsysteme beispielsweise, m\u00fcssen in der Lage sein, schnell auf kriminelles Verhalten zu reagieren. Die unverz\u00fcgliche Abschiebung der Schuldigen darf keine leere Drohung sein.<\/p>\n<h3 id=\"szenario-1-die-chance-ergreifen\">Szenario 1: Die Chance ergreifen<\/h3>\n<p>Die Geschichte zeigt uns, dass Einwanderer den L\u00e4ndern, die sie aufnehmen, mittel- und langfristig gesehen Vorteile bringen. Andererseits f\u00fchrt das Aufbauen von Schutzw\u00e4llen nur dazu, die Migration in den Untergrund zu dr\u00e4ngen, wovon organisierte Banden und Schmuggler profitieren. Die Menschenmenge, der es gelingt, illegal\u00a0nach Europa zu gelangen, wird entweder unt\u00e4tig auf Staatskosten in Lagern gehalten oder findet Arbeit in der Schattenwirtschaft.<\/p>\n<p>Wenn diese Migration schon ein irreversibler historischer Prozess ist, so hat Europa zumindest die Chance daraus einen Vorteil zu ziehen. Damit dies gelingt, muss die EU bereit sein die notwendigen Anpassungen durchzuf\u00fchren, um die Flexibilit\u00e4t und Mobilit\u00e4t auf ihrem Arbeitsmarkt zu erh\u00f6hen, damit es den Immigranten erm\u00f6glicht wird, dorthin zu gehen, wo auch immer Arbeit verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p>Diese Schritte w\u00fcrden auch viel dazu beitragen, bei der bestehenden Arbeitslosigkeit und der \u201aUnter\u2019-Besch\u00e4ftigung in den meisten EU-L\u00e4ndern Abhilfe zu leisten. Mehr Menschen, die in Arbeit stehen bedeuten mehr Wirtschaftswachstum.<\/p>\n<h3 id=\"szenario-2-improvisieren\">Szenario 2: Improvisieren<\/h3>\n<p>Das wahrscheinlichere und weniger effiziente Szenario sieht so aus, dass man weiterhin improvisiert. Politiker werden auch in Zukunft \u201aQuoten\u2019 f\u00fcr die Aufnahme von Immigranten diskutieren, die immer zu gering sein werden und zu sp\u00e4t kommen. Die Staaten an den EU-Aussengrenzen \u2013 Ungarn, Italien, Spanien und Griechenland \u2013 die vom Immigrantenstrom erdr\u00fcckt werden, werden weiterhin die Nicht-\u201aGrenzl\u00e4nder\u2019 unter Druck setzen mehr Menschen aufzunehmen. Nationale Debatten werden ausschweifend \u00fcber Integration versus R\u00fcckf\u00fchrung herumreden und Europa wird mit seinen gegenseitigen Schuldzuweisungen weitermachen und hierbei vielleicht neue B\u00f6sewichte neben Ungarn finden.<\/p>\n<p>Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass die Meinungsverschiedenheiten zur Immigration die EU zerst\u00f6ren werden. Man wird jedoch sehr viel politische und soziale Energie vergeuden, \u00fcberfl\u00fcssige Systeme kostspielig finanzieren und befriedigende L\u00f6sungen hinausschieben, wenn sich die F\u00fchrer Europas der Herausforderung nicht stellen.<\/p>\n<p>Da Fl\u00fcchtlinge und Einwanderer in Lagern und improvisierten Unterk\u00fcnften unt\u00e4tig festgehalten werden, wird sich die nationale Politik in den EU-Mitgliedstaaten radikalisieren. Die Masseneinwanderung wird die weit verbreitete allgemeine Ern\u00fcchterung, was die etablierten politischen Parteien Europas angeht, nicht beschleunigen. Normalerweise m\u00fcssen die Vor- und Nachteile eines fundamentalen Kurswechsels sorgf\u00e4ltig abgewogen werden und Diskussionen eignen sich in Demokratien hierf\u00fcr gut. In diesem Fall jedoch kommt es zur Massenmigration aus dem Nahen Osten und Afrika, egal ob dies akzeptiert wird oder nicht. Das einzige Dilemma ist nun, wie wir mit diesem Zustrom fertig werden. Europa hat seine Augen lange genug verschlossen.<\/p>\n<blockquote><p>Die bei weitem beste Alternative ist, die Neuank\u00f6mmlinge zu integrieren und sie so schnell wie m\u00f6glich in Arbeit zu setzen. Dies macht umfassende Ver\u00e4nderungen in Europas restriktiven Arbeitsgesetzb\u00fcchern erforderlich. Es bedeutet auch, dass Crash-Programme f\u00fcr F\u00f6rderunterricht, Sprachen und berufliche Qualifikation organisiert werden m\u00fcssen.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Dieser Report ist eine erweiterte und aktualisierte Fassung eines Artikels, der am 11. September 2015 in der <strong><a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kommentare\/voelkerwanderung-als-chance-fuer-europa-1.18611243\" target=\"_blank\">Neue Z\u00fcrcher Zeitung<\/a><\/strong> ver\u00f6ffentlicht wurde).<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span class=\"Apple-style-span\">Dieser Bericht wurde von\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/expert\/prince-michael-of-liechtenstein\" target=\"_blank\">Prince Michael of Liechtenstein<\/a> verfa\u00dft und wird unseren Mitgliedern mit freundlicher Genehmigung von \u00a9\u00a0 Geopolitical Information Service AG, Vaduz zur Verf\u00fcgung gestellt:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/<\/a><\/p>\n<h3 id=\"related-reports\">Related Reports:<\/h3>\n<ul>\n<li><span class=\"Apple-style-span\"><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1435732148369343800\" target=\"_blank\">Die weltweit zunehmende Christenverfolgung nimmt bedrohliche Ausma\u00dfe an<\/a><\/span><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1410155481549866700\" target=\"_blank\">Damit es seine Grenzen neu ziehen kann, braucht Afrika die Hilfe Europas<\/a><\/li>\n<li><span class=\"Apple-style-span\"><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1393478631588505700\" target=\"_blank\">Einwanderung: Warum die EU dem Schweizer Vorbild folgen k\u00f6nnte<\/a><\/span><\/li>\n<li><span class=\"Apple-style-span\"><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1374570741520070800\" target=\"_blank\">Auf Europa k\u00f6nnte ein weiterer Fl\u00fcchtlingsstrom zukommen \u2013 diesmal aus \u00c4gypten<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2159\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-300x108.png\" alt=\"GIS-logo-claim-final\" width=\"111\" height=\"40\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-300x108.png 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final.png 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-180x65.png 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 111px) 100vw, 111px\" \/><\/a><\/p>\n<div>\u00a9\u00a0Geopolitical Information Service AG, Vaduz<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\" target=\"_blank\">www.geopolitical-info.com<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist der erste Teil der Report-Serie &#8218;Migrationen im dritten Jahrtausend&#8216; des Geopolitical Information Service zur humanit\u00e4ren, wirtschaftlichen und Immigrationskrise, die Europa, den Nahen Osten und einen grossen Teil Afrikas&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[620],"tags":[548,550,553,551,396,195,387,668,549,552,163],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-4761","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-news-de","7":"tag-fluchtling","8":"tag-irak","9":"tag-is","10":"tag-kriegsgebiete","11":"tag-middle-east-de","12":"tag-migration","13":"tag-naher-osten","14":"tag-refugees-de","15":"tag-syrien","16":"tag-terror","17":"tag-war-de"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4761"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4778,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4761\/revisions\/4778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4761"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=4761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}