{"id":3134,"date":"2015-02-27T14:32:30","date_gmt":"2015-02-27T14:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=3134"},"modified":"2016-02-15T22:03:32","modified_gmt":"2016-02-15T22:03:32","slug":"wolfgang-schussel-warum-europa-auf-reformkurs-bleiben-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2015\/02\/wolfgang-schussel-warum-europa-auf-reformkurs-bleiben-muss\/","title":{"rendered":"Wolfgang Sch\u00fcssel: Warum Europa auf Reformkurs bleiben muss"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3139\" aria-describedby=\"caption-attachment-3139\" style=\"width: 223px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/ueber-die-initiative\/organisationsstruktur\/vorstand\/wolfgang-schussel\/?lang=de\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3139 size-full\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Wolfgang-Schuessel.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Wolfgang-Schuessel.jpg 223w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Wolfgang-Schuessel-74x100.jpg 74w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Wolfgang-Schuessel-149x200.jpg 149w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Wolfgang-Schuessel-89x120.jpg 89w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3139\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Wolfgang Sch\u00fcssel, Pr\u00e4sident von United Europe e.V.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn man die Erdkugel auf europ\u00e4ischen Landkarten betrachtet, ist Europa riesengro\u00df. Rechts schlie\u00dft sich Russland an; ganz links ist Amerika, und unten drunter sieht man noch ein bisschen Afrika. Ganz anders stellt sich die Erdkugel aus dem Blickwinkel des \u00c4quators dar. Dann verschwindet unser ganzer Kontinent oben am Horizont. Europa ist gerade noch erkennbar, aber nicht mehr die einzelnen L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Unser Blick ist erstaunlich eurozentrisch. Europa hat zwei Prozent der Landmasse der Welt und sieben Prozent der Weltbev\u00f6lkerung. Wir produzieren 18 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, aber wir leisten uns 50 Prozent der Weltsozialausgaben.<\/p>\n<p>Wir sind lange nicht mehr so wichtig, wie wir denken.<\/p>\n<p>Was ist zu tun? Was in der Welt z\u00e4hlt, ist Geografie, Demografie, milit\u00e4rische Macht und wirtschaftliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<ul>\n<li>Unsere <em>Geografie <\/em>ist ein Vorteil: Zusammen mit dem Mittelmeerraum und unseren \u00f6stlichen Nachbarn haben wir einen Heimatmarkt von \u00fcber 1,5 Milliarden Menschen. Das ist ein Grund, warum wir eine erfolgreiche Nachbarschaftspolitik brauchen.<\/li>\n<li><em>Demografie<\/em>? Noch sch\u00f6nt Zuwanderung die Geburtenstatistik.<\/li>\n<li><em>Milit\u00e4rische Macht<\/em>? Mangels Koordination nicht wirklich effektiv.<\/li>\n<li>Am Ende wird es unsere <em>wirtschaftliche Performance<\/em> sein, die dar\u00fcber entscheidet, ob wir auf der internationalen B\u00fchne ernst genommen werden. Mit Null-Wachstum geht das nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Meine Schlussfolgerung ist klar: Europa muss auf Reformkurs bleiben &#8211; Budgets m\u00fcssen in Ordnung gebracht, der Binnenmarkt komplettiert, die europ\u00e4ische Wachstumsagenda entwickelt, in die \u00f6ffentliche Infrastruktur investiert werden. Dann werden wir auch Erfolge sehen.<\/p>\n<p>Kann es gelingen? Ich bin vorsichtig optimistisch. Wie es im finnischen Sprichwort hei\u00dft: Am k\u00e4ltesten ist es, ehe die Sonne aufgeht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man die Erdkugel auf europ\u00e4ischen Landkarten betrachtet, ist Europa riesengro\u00df. Rechts schlie\u00dft sich Russland an; ganz links ist Amerika, und unten drunter sieht man noch ein bisschen Afrika. 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