{"id":3117,"date":"2015-02-25T08:43:45","date_gmt":"2015-02-25T08:43:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=3117"},"modified":"2016-02-15T22:03:39","modified_gmt":"2016-02-15T22:03:39","slug":"jens-spahn-uber-die-sicht-seiner-generation-auf-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2015\/02\/jens-spahn-uber-die-sicht-seiner-generation-auf-europa\/","title":{"rendered":"Jens Spahn \u00fcber die Bedeutung Europas f\u00fcr seine Generation"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3112\" aria-describedby=\"caption-attachment-3112\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Jens-Spahn-co-Stephan-Baumann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3112 size-medium\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Jens-Spahn-co-Stephan-Baumann-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Jens-Spahn-co-Stephan-Baumann.jpg 200w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Jens-Spahn-co-Stephan-Baumann-67x100.jpg 67w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Jens-Spahn-co-Stephan-Baumann-133x200.jpg 133w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Jens-Spahn-co-Stephan-Baumann-80x120.jpg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3112\" class=\"wp-caption-text\">Jens Spahn, Bundestagsabgeordneter und Mitglied von United Europe<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich\u00a0 bin Teil einer Generation, die Europa wirklich lebt. F\u00fcr uns ist es normal, in Helsinki, Barcelona, London, Paris, Warschau oder Bukarest zu leben, zu studieren, zu arbeiten. F\u00fcr unsere Generation ist Europa einfach Teil der Normalit\u00e4t, gelebter Alltag<\/p>\n<p>Kann man einer Generation zum Vorwurf machen, dass sie etwas als selbstverst\u00e4ndlich nimmt, was sie seit ihrem ersten Lebensjahr nur so kennt? Nein. Aber wir m\u00fcssen uns auch immer wieder bewusst machen, dass wir uns anstrengen m\u00fcssen, damit es so bleibt. Auch wenn wir es selbstverst\u00e4ndlich leben, ist der europ\u00e4ische Zusammenhalt nicht in Stein gemei\u00dfelt.<\/p>\n<p>Weil Europa f\u00fcr uns so normal ist, haben wir einen ziemlich n\u00fcchternen Blick auf die europ\u00e4ische Einigung. Wir sind anders als die Generation von Helmut Kohl und Wolfgang Sch\u00e4uble, die von den Kriegs- und Nachkriegsjahren gepr\u00e4gt wurde. Diese Euphorie, diese \u00dcberzeugung, dass man im Zweifelsfall immer f\u00fcr mehr Europa sein muss, haben wir so nicht.<\/p>\n<p>Unsere Generation fragt kritisch, ob wirklich alles auf europ\u00e4ischer Ebene gel\u00f6st werden muss. Wollen wir tats\u00e4chlich eine \u201eever closer Union\u201c, ein immer engeres Zusammenwachsen? Oder ist nicht irgendwann der Zustand erreicht, an dem es passt?<\/p>\n<p>Und doch ist f\u00fcr uns ganz klar: auf gar keinen Fall wollen wir, dass Europa auseinanderfliegt. Wir wollen ein Europa, das besser funktioniert als heute, das wirtschaftlich wettbewerbsf\u00e4hig ist und dessen Abl\u00e4ufe und Mechanismen transparenter und damit akzeptierter sind. Ich w\u00fcnsche mir ein Europa, in dem keiner mehr \u2013 auch nicht die Briten \u2013 die grunds\u00e4tzliche Entwicklung in Frage stellt. Um es kurz zu fassen: ein Europa, das so selbstverst\u00e4ndlich geworden ist, dass man es auch kritisieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich\u00a0 bin Teil einer Generation, die Europa wirklich lebt. F\u00fcr uns ist es normal, in Helsinki, Barcelona, London, Paris, Warschau oder Bukarest zu leben, zu studieren, zu arbeiten. 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