{"id":2697,"date":"2014-12-01T12:36:25","date_gmt":"2014-12-01T12:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=2697"},"modified":"2014-12-08T16:11:53","modified_gmt":"2014-12-08T16:11:53","slug":"rosneft-und-russland-zahlen-den-preis-fur-die-energie-sanktionen-des-westens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2014\/12\/rosneft-und-russland-zahlen-den-preis-fur-die-energie-sanktionen-des-westens\/","title":{"rendered":"Rosneft und Russland zahlen den Preis f\u00fcr die Energie-Sanktionen des Westens"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2725\" aria-describedby=\"caption-attachment-2725\" style=\"width: 167px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Dr.-Frank-Umbach1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2725 \" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Dr.-Frank-Umbach1-228x300.jpg\" alt=\"Dr. Frank Umbach\" width=\"167\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Dr.-Frank-Umbach1-228x300.jpg 228w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Dr.-Frank-Umbach1-76x100.jpg 76w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Dr.-Frank-Umbach1-92x120.jpg 92w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Dr.-Frank-Umbach1.jpg 305w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2725\" class=\"wp-caption-text\">Report von Dr. Frank Umbach<\/figcaption><\/figure>\n<h4 id=\"sanktionen-gegenueber-russischen-banken-und-energieunternehmen-beginnen-einen-langfristigen-einfluss-auf-die-russische-wirtschaft-zu-nehmen-unverzichtbare-auslandsinvestitionen-und-der-zugang-zu-hoch\" style=\"text-align: justify;\">Sanktionen gegen\u00fcber russischen Banken und Energieunternehmen beginnen einen langfristigen Einfluss auf die russische Wirtschaft zu nehmen. Unverzichtbare Auslandsinvestitionen und der Zugang zu hochentwickelter, westlicher Technologie f\u00fcr die Erd\u00f6lindustrie wurden unterbunden. Dies beginnt den russischen Energieriesen Rosneft und seine ehrgeizigen Explorationspl\u00e4ne zu treffen. Die Energieunternehmen k\u00f6nnen zwei bis drei Jahren \u00fcberstehen, aber ihre Explorations- und Exportpl\u00e4ne werden beschnitten und dies k\u00f6nnte auf mittlere und lange Sicht Auswirkungen auf Russlands sozialpolitische Stabilit\u00e4t haben.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weitreichenden Sanktionen, die Russland wegen der Annexion der Krim und der Destabilisierung der \u00f6stlichen Gebiete der Ukraine von Seiten der Vereinigten Staaten und der Europ\u00e4ische Union auferlegt wurden, kommen nun an. Der Zugang zu ausl\u00e4ndischer Technologie wurde eingefroren und westlichen Unternehmen wurde es untersagt bei Schiefer\u00f6l- und Tiefseebohr-Projekten in der Arktis mitzuwirken. Die Sanktionen sind darauf ausgelegt, Russlands Erd\u00f6lproduktion zu schaden, die f\u00fcr 80 Prozent der russischen Energieexporteinnahmen und 40 Prozent des Staatshaushaltes verantwortlich ist. Die ehrgeizigen Expansionspl\u00e4ne des russischen Energieriesen Rosneft, seine \u00d6l- und Gasproduktion zu verdoppeln, werden in Gefahr gebracht. China kann die Spitzentechnologie, die der Westen liefert, nicht ersetzen. Dies wird Russlands k\u00fcnftige \u00d6lprojekte erschweren und verz\u00f6gern sowie auf mittlere Sicht die staatlichen Einnahmen treffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">RUSSLAND, der zweitgr\u00f6\u00dfte \u00d6lproduzent der Welt nach Saudi-Arabien, stellt mehr als 13 Prozent des gesamten \u00d6ls auf der Welt zur Verf\u00fcgung. Es wird vorhergesagt, dass seine \u00d6lproduktion im Jahr 2014 stabil bei circa 10 Millionen Barrel pro Tag (mb\/d) liegen wird, allerdings wird nicht erwartet, dass sie in Zukunft stark ansteigt, obwohl Russlands Energieministerium hofft, sie bis 2030 auf 11 mb\/d zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielmehr vermuten viele Experten, dass die Produktion um das Jahr 2015 &#8211; 2016 abnehmen wird, obwohl Russland \u00fcber \u00d6lreserven verf\u00fcgt, die dreimal gr\u00f6\u00dfer sind als die der Vereinigten Staaten und es im Bazhenov-Feld die weltweit gr\u00f6\u00dften, technisch f\u00f6rderbaren Schiefer\u00f6l-Ressourcen von bis zu 75 Milliarden Barrel besitzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung vieler neuer Projekte verz\u00f6gert sich, und die anvisierten H\u00f6chstwerte f\u00fcr die Produktion wurden wiederholt nach unten korrigiert. Die Hoffnungen Moskaus, bis 2020 440&#8217;000 b\/Tag aus der Schiefer\u00f6lproduktion zu gewinnen, werden zunehmend unrealistischer.<\/p>\n<h3 id=\"der-zugang-zur-technologie-wird-blockiert\"><strong>Der Zugang zur Technologie wird blockiert<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland und sein gr\u00f6\u00dfter \u00d6lproduzent Rosneft h\u00e4ngen vom Fachwissen der Vereinigten Staaten und anderer westlicher L\u00e4nder ab, um ihre teuren Schiefer\u00f6lreserven und andere schwerzug\u00e4ngliche Reserven in der Arktis abzubauen. Diese k\u00f6nnten bis zu 30 Prozent des weltweit verbliebenen, unentdeckten \u00d6ls und Gases ausmachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft wollte 400 Milliarden US$ in die arktische \u00d6lf\u00f6rderung investieren und dabei die Hilfe westlicher Unternehmen in Anspruch nehmen. Die Hilfe h\u00e4tte sich auf fast die H\u00e4lfte der Technologie belaufen, die f\u00fcr schwer zug\u00e4ngliche \u00d6lprojekte ben\u00f6tigt wird, und auf 80 Prozent der Technologie bei offshore Projekten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Energiesanktionen, die Russland von Seiten der Europ\u00e4ischen Union und der Vereinigten Staaten auferlegt wurden, blockieren den Export dieser Spitzentechnologien f\u00fcr \u00d6lfelder in Schiefergebieten, in der Arktis und f\u00fcr \u00d6lprojekte in der Tiefsee.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sanktionen behindern die Entwicklung von Russlands neuen unkonventionellen \u00d6lreserven, von denen man annimmt, dass es sich hierbei um die weltweit gr\u00f6\u00dften handelt. Zudem haben sie westliche Banken davon abgehalten, neue russische Energiegesch\u00e4fte zu finanzieren. Bestehende Gesch\u00e4fte sind davon unber\u00fchrt geblieben.<\/p>\n<h3 id=\"zugang-zum-bankwesen\"><strong>Zugang zum Bankwesen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein halbes Dutzend von Russlands gr\u00f6\u00dften, mit dem Staat verbundenen Banken, auf die mehr als die H\u00e4lfte der Bank-Verm\u00f6genswerte entfallen, wurden von der westlichen Finanzierung abgeschnitten. Die russischen Banken und Unternehmen m\u00fcssen von heute an bis zum Ende des Jahres 2015 134 Milliarden US$ an Auslandsschulden zur\u00fcckzahlen. Der russische \u00d6l- und Gasriese Rosneft muss allein schon 32 Milliarden US$ an Auslandskrediten zur\u00fcckzahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland l\u00e4uft nach Aussage des amerikanischen Bankunternehmens Merrill Lynch Gefahr, 500 Milliarden US$ an Direktinvestitionen zu verlieren, mit einem Multiplikatoreffekt von weiteren 300 Milliarden US$ und einem Einnahmenverlust von 27-65 Milliarden US$ auf mittlere Sicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die westlichen Sanktionen erschweren die Ambitionen Rosnefts vor dem Hintergrund fallender \u00d6lpreise. Diese sind von 110 US$ auf unter 80 US$ pro Barrel abgerutscht. Der Vorstandsvorsitzende der Rosneft, Igor Sechin, ein enger Verb\u00fcndeter von Pr\u00e4sident Wladimir Putin und die Nummer eins in der russischen \u00d6lindustrie, wurde vom US-Finanzministerium auf die schwarze Liste gesetzt und sieht sich mit pers\u00f6nlichen Sanktionen konfrontiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft ist die weltweit gr\u00f6\u00dfte, b\u00f6rsennotierte \u00d6lgesellschaft was die Produktion und die Reserven angeht. Es verf\u00fcgte \u00fcber nachgewiesene Kohlenwasserstoffreserven in H\u00f6he von 33,01 bb \u00d6l\u00e4quivalent am Ende des Jahres 2013, und erzeugt fast 5 mb\/Tag &#8211; vier Prozent der gesamten globalen Versorgung &#8211; mehr \u00d6l als die OPEC-Mitglieder Iran und Irak.<\/p>\n<h3 id=\"ein-korruptes-land\">Ein korruptes Land<\/h3>\n<figure id=\"attachment_2667\" aria-describedby=\"caption-attachment-2667\" style=\"width: 355px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2667\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-300x186.jpg\" alt=\"Igor Sechin\" width=\"355\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-320x199.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-161x100.jpg 161w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-321x200.jpg 321w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-481x300.jpg 481w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin-180x112.jpg 180w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Igor-Sechin.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2667\" class=\"wp-caption-text\">Die westlichen Sanktionen werden h\u00e4rter f\u00fcr den Chef von Rosneft, Igor Sechin (photo:dpa)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Aufstieg von Rosneft begann im Jahr 2004, als Igor Sechin von Pr\u00e4sident Putin nach der \u00dcbernahme der Hauptverm\u00f6genswerte von Michail Khodorkovskys Yukfos Oil Co. &#8211; Russlands gr\u00f6\u00dftem Roh\u00f6lhersteller \u2013 an die Spitze berufen wurde. Herr Khodorkovsky wurde im Jahr 2003 inhaftiert und verbrachte wegen Steuerhinterziehung und einer Betrugsanklage 10 Jahre im Gefangenenlager.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russlands Investitionsklima und die Korruption haben sich nicht verbessert, als der Energiesektor unter staatliche Kontrolle zur\u00fcckkehrte. Russland ist die korrupteste Nation innerhalb der G20-Gruppe fortschrittlicher Volkswirtschaften und wurde im Jahr 2013 auf Platz 127 von insgesamt 138 L\u00e4nder des &#8222;Corruption Perceptions Index&#8220; von Transparency International gelistet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Igor Sechin wurde im Mai 2012 der CEO von Rosneft, nachdem er die Entlassung des vorherigen Chefs Sergei Bogdanchikov initiiert hatte, der zeitlebens in der \u00d6lindustrie t\u00e4tig gewesen war. Herr Sechin f\u00e4delte f\u00fcr Rosneft den Kauf der TNK-BP ein, einem BP-\u00d6l-Joint Venture in Russland. Dies machte Rosneft zum bei weitem gr\u00f6\u00dften b\u00f6rsennotierten \u00d6lproduzenten in der Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr Sechin wurde die zweitm\u00e4chtigste Figur im Kreml und die Gallionsfigur f\u00fcr Putins Entschluss die Rolle des Staates in der russischen Wirtschaft wiederherzustellen.<\/p>\n<h3 id=\"der-ausbau-von-rosneft\">Der Ausbau von Rosneft<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsam haben Herr Putin und Herr Sechin Rosneft und deren Akquisitionspolitik dazu benutzt, um die staatliche Kontrolle im russischen \u00d6lsektor wiederherzustellen. Rosneft ist jetzt zu 69,5 Prozent eine staatseigene Gesellschaft und kontrolliert ungef\u00e4hr 40 Prozent der gesamten Roh\u00f6lproduktion Russlands.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosnefts j\u00e4hrliche Einnahmen stiegen um 128 Prozent auf ungef\u00e4hr 143,6 Milliarden US$ im Zeitraum von 2010 bis 2013. Der Anteil an staatseigenen Unternehmen belief sich auf mehr als die H\u00e4lfte von Russlands BIP nachdem Rosneft im M\u00e4rz 2013 die TNK-BP erworben hatte &#8211; im Vergleich zu gerade einmal 30 Prozent im Jahr 1999.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der n\u00e4chsten beiden Jahrzehnte plant Rosneft 10 neue \u00d6lfelder zu erschlie\u00dfen und seine gesamte \u00d6l- und Gasproduktion auf 10 Millionen Barrel \u00d6l\u00e4quivalent pro Tag zu verdoppeln &#8211; mehr als die derzeitigen Produktionsniveaus von BP, Shell und Chevron zusammengenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft versucht jetzt Basneft, eine &#8218;private&#8216; \u00d6lfirma, zu erwerben. Sie befindet sich im Besitz des Oligarchen, Vladimir Yevtushenkov, der \u00fcber ein pers\u00f6nliches Verm\u00f6gen von 7,5 Milliarden US$ verf\u00fcgt. Er ist wegen ungesetzlicher Privatisierung und Geldw\u00e4sche angeklagt worden. Man erwartet, dass seine Schwierigkeiten, die er derzeit mit dem Gesetz hat, verschwinden werden, falls er sein Unternehmen abst\u00f6\u00dft.<\/p>\n<h3 id=\"die-akquisitionsstrategie\">Die Akquisitionsstrategie<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft plant auch die Gasproduktion auf 100 bcm bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln, um Russlands zweitgr\u00f6\u00dfter Gasproduzent nach Gazprom zu werden. Rosneft erh\u00f6hte seine Gasproduktion um 132,9 Prozent von 16,39 bcm im Jahr 2012 auf 38,17 bcm im Jahr 2013. Der Anteil des Unternehmens am russischen Gasmarkt stieg von 3,9 auf 8,8 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Produktionszunahme erfolgte in erster Linie durch eine gezielte Akquisitionsstrategie. Rosneft hat seinen Griff auf das Gasunternehmen Itera gefestigt und einen 51-prozentigen Anteil an Sibneftegaz erworben, das 12 bcm pro Jahr produzieren kann, mit dem Potenzial die Produktionsmenge auf 18 bcm pro Jahr zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosnefts Gasreserven beliefen sich am Ende des Jahres 2013 auf 6,6 Trillionen Kubikmeter (tcm). Sie machen 32 Prozent der Kohlenwasserstoffreserven von Rosneft aus und fast 10 Prozent der Produktion des Unternehmens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber Rosnefts Ambitionen was den \u00d6l- und Gassektor anbelangt, insbesondere seine Liefervertr\u00e4ge mit China, h\u00e4ngen im Transportbereich von den Konkurrenten Gazprom und Transneft ab. Rosneft hat beide Unternehmen, die \u00fcber ein Infrastrukturmonopol verf\u00fcgen, kritisiert ihre eigenen Ziele und Interessen auf Kosten der gesamten Energieindustrie und der russischen Wirtschaft durchzudr\u00fccken.<\/p>\n<h3 id=\"der-energieplan\" style=\"text-align: justify;\">Der Energieplan<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr Sechin will das Exportmonopol von Gazprom abschaffen, indem er den Gassektor reformiert. Eine erste Stufe schl\u00e4gt einen Preis mit gleichen Gewinnen vor. Dabei w\u00e4ren die inl\u00e4ndischen und die Exportpreise gleich, um allen russischen Marktteilnehmern den gleichen Zugang zum Gastransportsystem der Gazprom zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem zweiten Schritt w\u00e4re vorgesehen, dass das Gastransportsystem der Gazprom, ein staatlich reguliertes, unabh\u00e4ngiges Unternehmen wird, das den Gasaustausch veranlasst und somit allen Marktteilnehmern die M\u00f6glichkeit gibt Gas zu exportieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gazprom w\u00e4re dann in diesem Plan nicht mehr l\u00e4nger Russlands alleiniger Gasexporteur. Derzeit befinden sind ungef\u00e4hr 27 Prozent des russischen Gasmarktes in den H\u00e4nden &#8218;unabh\u00e4ngiger&#8216; Gashersteller wie Rosneft, Novatek und anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russlands Energieministerium erstellte im Januar 2014 einen Entwurf f\u00fcr eine Energiestrategie, deren Planungszeitraum sich bis 2035 erstreckt. Diese Strategie schl\u00e4gt auch vor Gazproms Gastransportgesch\u00e4ft von der Produktion zu trennen. Gazprom hat allen Vorschl\u00e4gen widerstanden, sein Monopol preiszugeben, und k\u00e4mpft auch gegen die Versuche der EU, den europ\u00e4ischen Gasmarkt zu liberalisieren.<\/p>\n<h3 id=\"ein-historischer-deal\">Ein historischer Deal<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Exporte sind das lukrativste Segment der russischen Energieunternehmen. Rosneft versucht auch einen Anteil am \u00d6lpipeline-Monopol von Transneft zu erwerben, um Kontrolle \u00fcber die Preisfestsetzung f\u00fcr den \u00d6ltransport \u00fcber die ESPO-Pipeline nach China zu erlangen. Transneft widersetzt sich diesem Schritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft fordert auch den Zugang zur geplanten &#8218;Power of Siberia&#8216; Pipeline der Gazprom, deren Bau sich im Anschluss an den historischen Gasdeal zwischen Russland und China im Mai 2014 ergeben hat. Man sch\u00e4tzt, dass die &#8218;Power of Siberia&#8216; Pipeline bis zu 46 Milliarden US$ kostet. Rosneft m\u00f6chte die neue Pipeline Gazproms, die 38 bcm\/Jahr transportiert, mit seinen eigenen neuen Gasfeldern verbinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die russische Regierung hat noch keine endg\u00fcltige Entscheidung dar\u00fcber getroffen, die Transportmonopole von Gazprom und Transneft zu brechen. Allerdings erzwingen die westlichen Sanktionen eine st\u00e4rkere Kooperation zwischen Gazprom und Rosneft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2703 size-medium\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Statistik-de-300x134.jpg\" alt=\"Statistik de\" width=\"300\" height=\"134\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Statistik-de-300x134.jpg 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Statistik-de-320x143.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Statistik-de-360x161.jpg 360w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Statistik-de-180x81.jpg 180w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Statistik-de.jpg 464w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft hat Zugang zu westlicher Technologie und zu Managementerfahrung erhalten, dadurch dass sie Yukos und TNK-BP erworben haben.<\/p>\n<h3 id=\"die-strategie-wird-bedroht\">Die Strategie wird bedroht<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosnefts Roh\u00f6lproduktion wuchs im Zeitraum von 2009 bis 2012 j\u00e4hrlich im Durchschnitt um mehr als 3,5 Prozent, verglichen mit den 1,5 Prozent von TNK-BPS. Aber das Wachstum von Rosneft war gr\u00f6\u00dftenteils zur\u00fcckzuf\u00fchren auf seine engen Beziehungen zur Regierung mit Zugriff zu neuen Ressourcen wie dem Vankor-\u00d6lfeld in Sibirien &#8211; Russlands gr\u00f6\u00dftem \u00d6lfund in den vergangenen 25 Jahren. Dort wurde im Jahr 2008 mit der Produktion begonnen und es tr\u00e4gt mit fast 10 Prozent zur Gesamtproduktion Rosnefts bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft hat im Jahr 2011 ein Teileigentum an Projekten von ExxonMobil in Alaska, dem Golf von Mexiko und den US-Schiefer\u00f6lfeldern erworben. Die US-Regierung hat jegliche Arbeiten am Sachalin 1 Projekt gestoppt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die westlichen Sanktionen behindern auch Russland und Rosnefts ehrgeizige LNG-Exportpl\u00e4ne in Sachalin und Wladiwostok, da niemand in Russland Teile f\u00fcr LNG-Exportterminals erzeugt. Die Sanktionen bedrohen letztendlich die gesamten Diversifikationsstrategien von Rosneft und Gazprom im Osten.<\/p>\n<h3 id=\"die-chinesische-partnerschaft\">Die chinesische Partnerschaft<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft muss mit BP, das einen 20-prozentigen Anteil an Rosneft, Statoil, Shell, SeaDrill &#8211; dem weltweit gr\u00f6\u00dften offshore-Bohrunternehmen -, Total und ExxonMobil h\u00e4lt, in einer ganzen Reihe gr\u00f6\u00dferer Projekte in der russischen Arktis-Region halten. Aber gemeinsame LNG-Projekte und die Ausbeutung der riesigen Schiefer\u00f6l-Ressourcen werden durch die fehlende Bohrinfrastruktur und durch zu hohe Kosten behindert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der fehlende Zugang zu ausl\u00e4ndischem Kapital und ausl\u00e4ndischer Finanzierung f\u00fcr russische Unternehmen und Kreditgeber, wird sich massiv auswirken, wenn sie 134 Milliarden US$ an Auslandsschulden am Ende des Jahres 2015 zur\u00fcckzahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland und Rosneft haben beide ge\u00e4u\u00dfert, dass sie ihre Energie-Technologie-Partnerschaft mit China ausweiten und vertiefen werden, um einen Ersatz f\u00fcr die Abh\u00e4ngigkeit von westlicher Technologie und Finanzierung zu finden. China wurde im Jahr 2011 zu Russlands Top-Handelspartner, und verdr\u00e4ngte damit Deutschland von dieser Position.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rosneft sieht sich infolge der \u00dcbernahme von TNK-BP einem riesigen Schuldenbetrag gegen\u00fcber, aber es hat ein Vorauszahlungsabkommen in H\u00f6he von 70 Milliarden US$ mit der China National Petroleum Corp. (CNPC) geschlossen, im Austausch f\u00fcr Lieferungen im Januar 2014. Zuvor hatte es ein anderes vorl\u00e4ufiges \u00d6llieferabkommen mit Petrochemical Corp. \u00fcber 100 mt Roh\u00f6l \u00fcber den Zeitraum von 10 Jahren im Oktober 2013 unterschrieben.<\/p>\n<h3 id=\"die-umgehung-der-sanktionen\">Die Umgehung der Sanktionen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese vorgezogenen Zahlungen versorgen Rosneft mit wichtigen Einnahmen, aber Kritiker sagen, dass sie Rosnefts \u00d6lexporte an andere Kunden, die h\u00f6here Preise bezahlen k\u00f6nnten, beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">China k\u00f6nnte mit einer Finanzierung einspringen und Energieprojekte sowie auch andere Projekte mit Vorauszahlungen und anderen Formen engerer Zusammenarbeit unterst\u00fctzen, aber das hat Grenzen und beinhaltet geopolitische Risiken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">China wird letztendlich seine eigenen strategischen Interessen verfolgen. Es wird versuchen, den Westen und Russland gegeneinander auszuspielen, um das bestm\u00f6gliche Ergebnis f\u00fcr sich zu erzielen. China fehlt es auch an Spitzentechnologie im Offshore-Bereich und bei der Hydro-Fracking-Bohrtechnologie ebenso wie bei Wartungsdiensten im \u00d6lsektor und was die Managementerfahrung anbetrifft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland und einige westliche Unternehmen m\u00f6gen versuchen die westlichen Sanktionen zu umgehen, indem sie die &#8222;China-Karte&#8220; ausspielen, um auf diese Weise legale Schlupfl\u00f6cher zu finden und Technologie und Ausr\u00fcstung \u00fcber Drittl\u00e4nder zu exportieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es wird nicht m\u00f6glich sein, Russlands Produktionsr\u00fcckgang aus den voll erschlossenen Feldern zu stoppen, ohne dass man neue Explorationsprojekte angeht, die mindestens einen Ertrag von 160 mt pro Jahr in den n\u00e4chsten paar Jahren liefern.<\/p>\n<h3 id=\"die-projekte-verzoegern-sich\">Die Projekte verz\u00f6gern sich<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um dies zu erreichen, muss Russland seine Investition in der Erforschung verdreifachen. Den russischen Unternehmen fehlt es hierzu aber an Geld und sie werden 1,5 Milliarden US$ pro Jahr an Auslandskapital ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die westlichen Sanktionen behindern ganz offensichtlich die ehrgeizigen Expansionspl\u00e4ne von Rosneft und anderen. Ein geplantes Gesch\u00e4ft \u00fcber 2 Milliarden US$ zwischen Rosneft und Vitol &#8211; dem weltgr\u00f6\u00dften unabh\u00e4ngigen \u00d6lh\u00e4ndler -, ist wegen der Sanktionen aufgeschoben worden. Dieses Geld sollte urspr\u00fcnglich von Banken aus den Vereinigten Staaten und Europa aufgebracht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmen aus der russischen \u00d6lindustrie haben ihre Kapitalausgaben reduziert und wichtige Projekte hinausgeschoben. Rosneft, das 20 Milliarden US$ R\u00fccklagen in seiner Bilanz aufgebaut hat, hat die russische Regierung um 48 Milliarden US$ gebeten, um seine Schulden aus dem russischen nationalen Verm\u00f6gensfonds zu bezahlen. Der nationale Verm\u00f6gensfonds war daf\u00fcr vorgesehen, das Rentensystem zu unterst\u00fctzen, aber das Geld wird jetzt dazu verwendet, um die westlichen Sanktionen auszugleichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die russische Regierung ist bereit, seine &#8218;Energieriesen&#8216; kurzfristig zu unterst\u00fctzen, aber das k\u00f6nnte seine zuk\u00fcnftige Wachstumsstrategie f\u00fcr die Wirtschaft, seine sozialpolitische Stabilit\u00e4t und seinen Anspruch als &#8222;Gro\u00dfmacht&#8220; zu gelten, untergraben.<\/p>\n<h3 id=\"perspektiven\">Perspektiven<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die westlichen Sanktionen, die darauf abzielten Russlands kurzfristige Ukraine-Politik zu ver\u00e4ndern, indem man ihm mittel- und langfristige Kosten auferlegt, sind f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Wirtschaftswachstums-Strategie und die sozialpolitische Stabilit\u00e4t in Russland von Bedeutung. Russland mag es gelingen, sich \u00fcber die n\u00e4chsten zwei bis drei Jahre durchzuschlagen, aber seine wachsenden Strukturprobleme sind eng mit den Sanktionen im Energie- und Bankensektor sowie mit den fallenden \u00d6lpreisen verbunden. Die Sanktionen m\u00f6gen geholfen haben Russlands Aggression in der Ukraine \u00fcber die letzten paar Monate abzuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russlands neue Partnerschaft mit China ist nachvollziehbar und hebt Russlands neue geopolitische Verwundbarkeit und Schw\u00e4che hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland hofft, seinen bilateralen Handel mit China von ungef\u00e4hr 90 Milliarden US$ im Jahr 2013 auf mehr als 100 Milliarden US$ im Jahr 2015 auszuweiten, aber dies wird gerade einmal zwei Prozent von Chinas weltweitem Handel ausmachen. Russlands bilateraler Handel mit der Europ\u00e4ischen Union betr\u00e4gt 440 Milliarden US$ und steht damit f\u00fcr die H\u00e4lfte der russischen Im- und Exporte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Russlands Schwenk Richtung Asien wird seine bedeutenden strukturellen Probleme der abnehmenden Auslandsinvestitionen, des westlichen Hochtechnologie-Transfers, der Kapitalabwanderung und der Korruption nicht l\u00f6sen. Das BIP stagniert, wenn es nicht sogar sinkt, und es wird durch die westlichen Sanktionen und die fallenden \u00d6lpreise getroffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kreml hat ein 10-j\u00e4hriges Programm f\u00fcr Verteidigungsausgaben eingef\u00fchrt und 77 Milliarden US$ f\u00fcr das erste Jahr bereitgestellt. Er hat aber auch zugesagt, dass er den Versprechungen zu den Sozialausgaben nachkommen w\u00fcrde. Jetzt muss er sich wieder zwischen &#8218;Gewehren und Butter&#8216; entscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ukraine-Politik von Wladimir Putin scheint in dieser Hinsicht zunehmend kontraproduktiv zu sein, indem sie die wirtschaftspolitischen Grundlagen schw\u00e4cht, auf die sich die Macht des Kremls und die Zukunft Russlands st\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Bericht wurde von\u00a0\u00a0<span class=\"Apple-style-span\"><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/expert\/dr-frank-umbach\" target=\"_blank\">Dr. Frank Umbach<\/a><\/span>\u00a0verfa\u00dft und wird unseren Mitgliedern mit freundlicher Genehmigung von \u00a9\u00a0 Geopolitical Information Service AG, Vaduz zur Verf\u00fcgung gestellt:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/<\/a><\/p>\n<h3 id=\"berichte-zu-aehnlichen-themen\" style=\"text-align: justify;\">Berichte zu \u00e4hnlichen Themen:<\/h3>\n<ul>\n<li><a title=\"Gespr\u00e4ch in einer schwierigen Zeit: Igor Sechin in Berlin\" href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/news-und-themen\/gesprach-in-einer-schwierigen-zeit-igor-sechin-in-berlin\/?lang=de\" target=\"_blank\">Gespr\u00e4ch in einer schwierigen Zeit: Igor Sechin in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1417160399984713200\" target=\"_blank\">Der &#8218;eingefrorene&#8216; Konflikt in der Ost-Ukraine l\u00e4sst den Friedensplan scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1416411788285471700\" target=\"_blank\">Die geopolitischen Auswirkungen der fallenden \u00d6lpreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1412663286947177200\" target=\"_blank\">Sanktionen: Durch Ausgabenk\u00fcrzungen wehrt Russland Sch\u00e4den f\u00fcr seine Wirtschaft ab<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2159\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-300x108.png\" alt=\"GIS-logo-claim-final\" width=\"111\" height=\"40\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-300x108.png 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final.png 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-180x65.png 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 111px) 100vw, 111px\" \/><\/a>\u00a9\u00a0Geopolitical Information Service AG, Vaduz<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\" target=\"_blank\">www.geopolitical-info.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sanktionen gegen\u00fcber russischen Banken und Energieunternehmen beginnen einen langfristigen Einfluss auf die russische Wirtschaft zu nehmen. Unverzichtbare Auslandsinvestitionen und der Zugang zu hochentwickelter, westlicher Technologie f\u00fcr die Erd\u00f6lindustrie wurden unterbunden.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[620],"tags":[54,328,329,334,330,331,232,335,333,234],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-2697","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-news-de","7":"tag-energiepolitik","8":"tag-gas-de","9":"tag-oil-de","10":"tag-ol","11":"tag-putin-de","12":"tag-rosneft-de","13":"tag-russia-de","14":"tag-sanktionen","15":"tag-sechin-de","16":"tag-ukraine-de"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2697"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2697\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2753,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2697\/revisions\/2753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2697"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=2697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}