{"id":2477,"date":"2014-10-17T19:50:56","date_gmt":"2014-10-17T19:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=2477"},"modified":"2014-11-14T22:45:33","modified_gmt":"2014-11-14T22:45:33","slug":"der-vernachlassigte-strukturwandel-in-der-eurozone-beflugelt-den-dollarkurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2014\/10\/der-vernachlassigte-strukturwandel-in-der-eurozone-beflugelt-den-dollarkurs\/","title":{"rendered":"Der vernachl\u00e4ssigte Strukturwandel in der Eurozone befl\u00fcgelt den Dollarkurs"},"content":{"rendered":"<h4 id=\"\"><\/h4>\n<dl id=\"attachment_2462\" class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 103px;\">\n<dt class=\"wp-caption-dt\">\n<h4 id=\"-2\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2462\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-244x300.jpg\" alt=\"Prof Enrico Colombatto\" width=\"93\" height=\"115\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-244x300.jpg 244w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-800x980.jpg 800w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-320x392.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-560x686.jpg 560w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-633x776.jpg 633w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-82x100.jpg 82w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-640x784.jpg 640w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-163x200.jpg 163w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto-98x120.jpg 98w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Prof-Enrico-Colombatto.jpg 838w\" sizes=\"auto, (max-width: 93px) 100vw, 93px\" \/><\/a><\/h4>\n<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-dd\">\n<h4 id=\"report-von-prof-enrico-colombatto\">Report von: Prof. Enrico Colombatto<\/h4>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<h4 id=\"wie-weit-kann-der-dollar-noch-an-wert-gewinnen-das-ist-eine-schwierige-frage-die-den-anlegern-im-kopf-herum-geht-der-anstieg-des-dollars-und-der-fall-des-euro-spiegeln-das-jeweilige-wachstum\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie weit\u00a0 kann der Dollar noch an Wert gewinnen? Das ist eine schwierige Frage, die den Anlegern im Kopf herum geht. Der Anstieg des Dollars und der Fall des Euro spiegeln das jeweilige Wachstum in Amerika und Europa wider und zeigen die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Versagen der Eurozone auf:<\/strong><\/h4>\n<h4 id=\"gegen-verantwortungslose-regierungen-wird-nicht-vorgegangen-reformen-und-steuern-werden-nicht-in-angriff-genommen\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Gegen verantwortungslose Regierungen wird nicht vorgegangen, Reformen und Steuern werden nicht in Angriff genommen. <\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dollar hat seit Anfang Mai 2014 gegen\u00fcber allen Hauptw\u00e4hrungen signifikant an Wert gewonnen, insbesondere gegen\u00fcber dem Euro. Viele Experten sagen voraus, dass der Anstieg sich fortsetzen wird und der Dollar-Euro Wechselkurs bald 1,20 oder 1,10 erreichen k\u00f6nnte. Wir behaupten, dass die wichtigsten Faktoren f\u00fcr den Dollarwechselkurs die St\u00e4rke des amerikanischen Aufschwungs, die Schw\u00e4che Deutschlands und die doppeldeutige Haltung der Europ\u00e4ischen Zentralbank sind. Der Euro wird so lange fallen, wie die gegenw\u00e4rtige Situation andauert &#8211; neue Szenarien werden erst dann auf der Bildfl\u00e4che erscheinen, wenn es in Europa zu Strukturver\u00e4nderung kommt, oder wenn die Schw\u00e4che des Euro und die St\u00e4rke des Dollars anfangen, tragende Teile der Wirtschaft zu treffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dollar-Euro-Wechselkurs lag im Mai nahe an der 1,40 Marke. Heute pendelt er zwischen 1,26 und 1,27. Der Greenback stieg um sechs Prozent gegen\u00fcber dem Yen, f\u00fcnf Prozent gegen\u00fcber dem britischen Pfund und stieg auch gegen\u00fcber den anderen Hauptw\u00e4hrungen an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ist also geschehen? Spiegelt diese Neuausrichtung die St\u00e4rke des Dollars und der US-Wirtschaft oder die Schw\u00e4che des Rests der Welt wider? Wie weit kann die relative St\u00e4rke des Dollars gehen und was treibt den Dollar an?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einzigen wirklich wichtigen Wirtschaftsnachrichten seit Anfang 2014 betreffen das Wachstum. Die US-Wirtschaft scheint mit beachtlicher Geschwindigkeit mit einem Wachstum von 2,2 Prozent im Jahr 2014 voranzukommen. F\u00fcr das Jahr 2015 sind 3,1 Prozent vorausgesagt, wenn keine gr\u00f6\u00dferen Spannungen auftreten. Die Arbeitslosigkeit ist gering, die Staatsverschuldung ist unter Kontrolle, und die Inflation liegt mit ungef\u00e4hr zwei Prozent auf Kurs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz dazu verlangsamt sich das Wachstum in China und liegt in Deutschland bei entt\u00e4uschenden 1,5 Prozent im Jahr 2014.<\/p>\n<h3 id=\"die-zweitbeste-loesung\"><strong>Die zweitbeste L\u00f6sung<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur gleichen Zeit scheinen die M\u00e4chtigen in der Weltwirtschaft verlegen zu sein, wenn es um eine brauchbare L\u00f6sung geht. Nachdem im Jahr 2008 die Wirtschaftskrise ausgebrochen war, verschafften die Zentralbanker der Weltwirtschaft eine Atempause indem sie sich in eine allzu gro\u00dfz\u00fcgige Geldpolitik fl\u00fcchteten. Allerdings hatten sie nicht den Mut, schnell genug zur\u00fcckzurudern, und sie akzeptierten letztendlich, dass diese vorl\u00e4ufigen Ma\u00dfnahmen zu einer Dauereinrichtung wurden &#8211; eine zweitbeste L\u00f6sung, w\u00e4hrend die beste L\u00f6sung gewesen w\u00e4re Strukturreformen durchzuf\u00fchren und die Disziplin der \u00f6ffentlichen Finanzwirtschaft einzufordern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es \u00fcberrascht nicht, dass eben jene Zentralbanker z\u00f6gerten und die Anleger ohne eine verl\u00e4ssliche Ausrichtung zur\u00fccklie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wurde im Mai 2014 offensichtlich und seither reagierten die Anleger, indem sie ihr Verm\u00f6gen in die ihres Erachtens sichersten H\u00e4fen verlegten. Dieser Rolle entsprach der Dollar aus zwei Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuerst, weil Janet Yellen, Pr\u00e4sidentin der amerikanischen Zentralbank, kurz &#8218;Fed&#8220;, deutlich machte, dass das Ende des Programms des &#8218;leichten Geldes&#8216; nur noch eine Frage der Zeit ist, dass ein Anstieg der Zinss\u00e4tze nicht mehr in weiter Ferne liegt und dass kein f\u00fchrender amerikanischer Unternehmer besondere Bailout-Programme n\u00f6tig hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens, weil im Gegensatz dazu ihr Kollege Mario Draghi, der Chef der Europ\u00e4ischen Zentralbank, den Eindruck vermittelt, dass \u201aHerumwursteln\u2019 immer noch die Devise ist.<\/p>\n<h3 id=\"unbestaendige-aktienmaerkte\"><strong>Unbest\u00e4ndige Aktienm\u00e4rkte<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erwartungen bez\u00fcglich der Zinss\u00e4tze und der langfristigen Geldpolitik weisen auf eine anhaltende St\u00e4rkung des Dollars und auf eine Schw\u00e4chung des Euro hin. Anleger haben sich allm\u00e4hlich an das neue finanzpolitische Klima angepasst und ihre Verm\u00f6genswerte entsprechend verlagert. Die Tatsache, dass die Aktienm\u00e4rkte in den Vereinigten Staaten und in Europa w\u00e4hrend der letzten Monate unbest\u00e4ndig waren, jedoch ohne klaren Trend, zeigt, dass die Kapitalanlagen in Aktien in Europa und den USA durch die erst k\u00fcrzlich erfolgten Finanzstr\u00f6me hin zum Dollar nicht beeinflusst wurden. Bei den meisten dieser Mittel handelt es sich in der Tat wohl eher um Liquidit\u00e4t auf der Suche nach einem ruhigen &#8222;Parkplatz&#8220;. Die Suche k\u00f6nnte noch f\u00fcr ein paar weitere Monate andauern und der Dollar k\u00f6nnte weiter steigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beobachter scheiterten bislang daran eine detaillierte Theorie zu entwickeln, die erkl\u00e4rt, wie weit der Dollar-Euro Wechselkurs noch gehen k\u00f6nnte. Es wird argumentiert, dass irgendwann ein Punkt erreicht sein wird, an dem eine zunehmende Anzahl von Anlegern glaubt, dass der Dollar &#8218;zu weit&#8216; gestiegen ist. An diesem Punkt k\u00f6nnte der Finanzstrom stoppen und der Wechselkurs k\u00f6nnte sich stabilisieren.<\/p>\n<h3 id=\"weitere-verlangsamung\"><strong>Weitere Verlangsamung<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wie viel ist &#8218;zu weit&#8216;? Ein fl\u00fcchtiger Blick auf Finanzrundschreiben zeigt, dass die meisten Kommentatoren glauben, Anleger sollten beginnen ihre Dollarbest\u00e4nde zu verkaufen, wenn der Wechselkurs des Dollars zum Euro unter 1,20 f\u00e4llt. Genau dieselben Kommentatoren r\u00e4umen ein, dass der Euro noch weiter fallen k\u00f6nnte, obwohl die Begr\u00fcndungen f\u00fcr solch einen zus\u00e4tzlichen Kursr\u00fcckgang eher einer \u00dcbung im Extrapolieren entstammen als einem Erkl\u00e4rungsversuch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gewinnmitnahmen k\u00f6nnten bei einem symbolischen Niveau von 1,20 oder 1,10 auftreten, und der Run auf den Dollar k\u00f6nnte eine Verschnaufpause einlegen, wenn Anleger Aktien hereinnehmen und die Alternativen bewerten. Und dennoch, man k\u00f6nnte wahrscheinlich fundierte Stellungnahmen entwickeln, wenn man sich die verschiedenen Szenarien vorstellt, die sich in naher Zukunft ergeben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Szenario bezieht sich auf die M\u00f6glichkeit, dass im Jahr 2015 ein weiterer globaler R\u00fcckgang im Wirtschaftswachstum eintreten wird und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Welt um weniger als 3,5 Prozent w\u00e4chst. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds hat bereits seine globale Wachstumsprognose f\u00fcr 2015 von 4,0 auf 3,8 Prozent revidiert. In diesem Fall w\u00fcrden wir wahrscheinlich Zeugen eines massiven Verkaufs von Aktien, unsicherer Antworten von Seiten der Zentralbanker und einem Run auf liquide Mittel und wom\u00f6glich auf riskante hochverzinsliche Anleihen werden.<\/p>\n<h3 id=\"die-sicherste-waehrung\"><strong>Die sicherste W\u00e4hrung<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00fcberragende Sieger w\u00e4re der Dollar, die mit Abstand sicherste W\u00e4hrung, die Ende 2015 parit\u00e4tisch zum Euro gehandelt werden k\u00f6nnte, insbesondere wenn die Situation der Staatsverschuldung in einigen Kernl\u00e4ndern des Euroraums, wie Italien und Frankreich, sich weiter verschlechtert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein zweites Szenario w\u00fcrde eine Stagnation oder sogar Rezession in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern aufzeigen. Im Mittelpunkt dieses Szenarios steht Deutschland. Seine wirtschaftliche Zukunft ist entscheidend f\u00fcr die Wirtschaft und die Politik der Eurozone. <a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/2014-10-17-CONTENT-ARTICLE-IMAGE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/2014-10-17-CONTENT-ARTICLE-IMAGE-300x154.jpg\" alt=\"2014-10-17 CONTENT_ARTICLE_IMAGE\" width=\"375\" height=\"192\" \/><\/a>Wenn Deutschland weiter f\u00e4llt, wird der Euro aller Wahrscheinlichkeit nach erheblich fallen, sollte die EZB nicht im Stande sein zu reagieren, indem sie einen glaubw\u00fcrdigen geldpolitischen Plan vorlegt und auch umsetzt, der weitere Bailouts ausschlie\u00dft und die Zinsen auf ihren eigentlichen Marktwert steigen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die EZB Entschlossenheit zeigt und mit den Versuchen aufh\u00f6rt, einen populistischen Ersatz f\u00fcr schmerzhafte Heilmittel zu finden, k\u00f6nnte sich der Euro sogar von seinem aktuellen Niveau erholen. Viele Beobachter bezweifeln, dass Draghi imstande sein wird dies zu erreichen, insbesondere falls das europ\u00e4ische Bankengewerbe fragil ist, keine drastischen Ma\u00dfnahmen unternommen werden um die Staatsschulden zu reduzieren und wenn es zu einer Art von Zahlungsverzug kommt.<\/p>\n<h3 id=\"das-kritische-warnsignal\"><strong>Das kritische Warnsignal<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine dritte M\u00f6glichkeit besteht darin, dass sich der gegenw\u00e4rtige pessimistische Nimbus bis Anfang 2015 aufl\u00f6st. Gem\u00e4\u00df diesem Szenario erholt sich Deutschland und kehrt zu einer Wachstumsrate von zwei Prozent zur\u00fcck, w\u00e4hrend Chinas BIP seinen Anstieg bis auf circa sieben Prozent fortsetzt. Die Aufwertung des Dollars gegen\u00fcber dem Euro w\u00fcrde bald enden und wom\u00f6glich unter solchen Umst\u00e4nden eine Kehrtwende einlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wahrscheinlichste Szenario ist unserer Ansicht nach das zweite, und wir glauben, dass die Entwicklung der deutschen Wirtschaft das kritische Warnsignal sein wird, f\u00fcr das was auf den Devisenm\u00e4rkten geschehen wird. Die St\u00f6rquellen f\u00fcr die deutsche Wirtschaft liegen sowohl im In- als auch im Ausland. Im Inland haben die neue Gesetzgebung zu den Mindestl\u00f6hnen und die Fr\u00fchpensionierung negative Signale ausgesendet. Im Ausland bieten Hauptexportm\u00e4rkte wie China, Russland, Frankreich und Italien weniger Chancen als angenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Perspektiven f\u00fcr 2015 sind nicht ermutigend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es \u00fcberrascht daher nicht, dass die Anlageinvestitionen in Deutschland sinken und dass die politischen Entscheidungstr\u00e4ger unschl\u00fcssig sind, was die Strategien angeht, die den deutschen Interessen entgegenkommen k\u00f6nnten sowie \u00fcber die Art der Botschaften, die Berlin an die EZB aussenden sollte.<\/p>\n<h3 id=\"die-magische-schwelle\"><strong>Die magische Schwelle<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit anderen Worten, es gibt keine magische Schwelle f\u00fcr den Dollar-Euro Wechselkurs. Vielmehr sollte man drei Fragen beantworten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Wie weit sollte der Euro fallen, um die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen, die in der Eurozone erzeugt wurden, anzukurbeln?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Wie weit kann der Dollar steigen, ohne das Wachstum in den Vereinigten Staaten abzuw\u00fcrgen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Wie lange werden die politischen Entscheidungstr\u00e4ger in Europa brauchen, um ihr Haus in Ordnung zu bringen und die Situation zu beenden, in der die EZB eine Geisel schwacher Banken, verantwortungsloser Regierungen und all derer ist, die den Unternehmergeist durch Steuern und Regulierungen ausbremsen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Szenarios ergeben drei unverbindliche Vorhersagen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(1) es ist unwahrscheinlich, dass sich die EZB vor dem Fr\u00fchjahr 2015 mit glaubw\u00fcrdigen und konsistenten Strategien besch\u00e4ftigen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) der Anstieg des Dollars wird aller Voraussicht nach nicht bald beendet<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) wir werden Zeugen von wichtigen Neuanpassungen in der Waren- und Dienstleistungswirtschaft, wenn der Wechselkurs des Dollars zum Euro unter 1,10 f\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neue Szenarien werden dann und nur dann auf der Bildfl\u00e4che erscheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Bericht wurde von\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/expert\/professor-enrico-colombatto\" target=\"_blank\">Professor Enrico Colombatto<\/a> verfa\u00dft und wird unseren Mitgliedern mit freundlicher Genehmigung von \u00a9\u00a0 Geopolitical Information Service AG, Vaduz zur Verf\u00fcgung gestellt:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/<\/a><\/p>\n<h3 id=\"berichte-zu-aehnlichen-themen\" style=\"text-align: justify;\">Berichte zu \u00e4hnlichen Themen:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1410844234829522700\">Die schlechten Nachrichten f\u00fcr Frankreich rei\u00dfen nicht ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1411020352322278100\">Europas Aktienm\u00e4rkte werden f\u00fcr Anleger attraktiver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1410247386521477300\">Die Wirtschafts-Technokraten in der EU stehen vor einer Feuerprobe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1409636577913432100\">Die EU und der Euro sind leichte Ziele f\u00fcr Schuldzuweisungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\/de\/article\/1394779040521307700\">Bei Verlautbarungen \u00fcber das europ\u00e4ische Bankenwesen sollte man zwischen den Zeilen lesen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2159\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-300x108.png\" alt=\"GIS-logo-claim-final\" width=\"111\" height=\"40\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-300x108.png 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final.png 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/GIS-logo-claim-final-180x65.png 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 111px) 100vw, 111px\" \/><\/a>\u00a9\u00a0Geopolitical Information Service AG, Vaduz<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.geopolitical-info.com\" target=\"_blank\">www.geopolitical-info.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Report von: Prof. Enrico Colombatto Wie weit\u00a0 kann der Dollar noch an Wert gewinnen? 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