{"id":2251,"date":"2014-10-13T18:25:44","date_gmt":"2014-10-13T18:25:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/unkategorisiert\/press-release-privatisation-2\/"},"modified":"2016-02-19T13:59:44","modified_gmt":"2016-02-19T13:59:44","slug":"press-release-privatisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2014\/10\/press-release-privatisation\/","title":{"rendered":"Press release &#8222;Privatisation&#8220;"},"content":{"rendered":"<h3 id=\"privatisierung-ermoeglicht-schuldenabbau-wachstumsfinanzierung-und-produktivitaetssteigerungen-eu-staaten-besitzen-unternehmensanteile-im-wert-von-ueber-500-milliarden-euro\"><strong>Privatisierung erm\u00f6glicht Schuldenabbau, Wachstumsfinanzierung und Produktivit\u00e4tssteigerungen \u2013 EU-Staaten besitzen Unternehmensanteile im Wert von \u00fcber 500 Milliarden Euro<\/strong><\/h3>\n<p>Mit der konsequenten Privatisierung von Unternehmensanteilen im \u00f6ffentlichen Eigentum k\u00f6nnten die Mitgliedsstaaten der Europ\u00e4ischen Union Einnahmen von meh-reren hundert Milliarden Euro erzielen. Dies geht aus einer Studie hervor, die das \u00f6sterreichische Wirtschaftsforschungsinstitut <a href=\"http:\/\/www.economica.at\/\" target=\"_blank\">Economica<\/a> im Auftrag der europ\u00e4ischen Initiative United Europe erstellte. Ein europaweites Privatisierungsprogramm w\u00fcrde sowohl eine Absenkung der hohen Verschuldung als auch einen Einstieg in Investitionsprogramme erm\u00f6glichen. Nach der Stagnationsphase er\u00f6ffnen sich dadurch neue Wachstumsperspektiven f\u00fcr Europa.<\/p>\n<p>\u201eDie Studie von Economica zeigt: W\u00fcrden wir in Europa ernsthaft an Privatisierungen herangehen, k\u00f6nnten wir das gewaltige Volumen von 500 bis 600 Milliarden Euro erreichen\u201c, sagte der Pr\u00e4sident von United Europe, der fr\u00fchere \u00f6sterreichische Bundeskanzler Dr. Wolfgang <a title=\"Wolfgang Sch\u00fcssel\" href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/ueber-die-initiative\/organisationsstruktur\/vorstand\/wolfgang-schussel\/?lang=de\" target=\"_blank\">Sch\u00fcssel<\/a>, anl\u00e4sslich der Vorstellung der Studie am Montag in Br\u00fcssel. United Europe ist eine gemeinn\u00fctzige, pro-europ\u00e4ische Organisation, die 2013 von Unternehmern und politischen Pers\u00f6nlichkeiten gegr\u00fcndet wurde, um f\u00fcr ein geeintes, wettbewerbsf\u00e4higes und vielf\u00e4ltiges Europa einzutreten.<\/p>\n<p>Die Studie weist die Marktwerte des Eigenkapitals von Unternehmen aus, die ganz oder teilweise im Eigentum der \u00f6ffentlichen Hand stehen. Demnach verf\u00fcgen die EU-Staaten in den Produktions- und Dienstleistungssektoren \u00fcber ein Produktivverm\u00f6gen von \u00fcber einer halben Billion Euro. Nicht in die Berechnungen einbezogen wurden Unternehmen mit hoheitlichen Auf\u00acgaben oder aus dem Bereich der Daseinsvorsorge sowie von der \u00f6ffentlichen Hand direkt gehaltenes Immobilienverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Im Detail umfasst die Studie insgesamt vierzehn Mitgliedstaaten mit einem Anteil von 90% an der gesamten Wertsch\u00f6pfung und 89% an der gesamten Besch\u00e4ftigung der Europ\u00e4ischen Union. Es sind dies die zehn gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Eurozone (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Belgien, \u00d6sterreich, Finnland, Griechenland und Portugal) sowie vier weitere EU-Mitgliedstaaten au\u00dferhalb der Eurozone (Gro\u00df\u00acbritannien, Polen, Tschechien und Rum\u00e4nien).<\/p>\n<figure id=\"attachment_2255\" aria-describedby=\"caption-attachment-2255\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Privatisierung-Tabelle-deutsch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2255\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Privatisierung-Tabelle-deutsch-674x191.jpg\" alt=\"Angaben in Mrd. 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Euro, Quelle: Economica.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Einerseits k\u00f6nnten die Erl\u00f6se eines europaweiten Privatisierungsprogramms zum Abbau \u00f6ffentlicher Schulden verwendet werden, erkl\u00e4rte einer der Autoren der Stu-die, Dr. Christian Helmenstein. Allerdings w\u00fcrde selbst eine Privatisierung aller hier erfassten Unternehmensanteile nicht ausreichen, um das Niveau der Staatsverschul-dung in Europa auch nur auf das Vorkrisenniveau zur\u00fcckzuf\u00fchren. Andererseits w\u00fcr-den die Mitgliedsstaaten mehr Handlungsspielraum f\u00fcr die St\u00e4rkung ihres Wachs-tumspotenzials gewinnen k\u00f6nnen, wenn ein Teil der Privatisierungserl\u00f6se investiven Verwendungen zugef\u00fchrt w\u00fcrde.<\/p>\n<p>F\u00fcr die mittelfristigen Wachstumsperspektiven in Europa am bedeutendsten ist jedoch ein anderer Effekt: Privatisierung f\u00fchrt zu erheblichen, dauerhaft erzielbaren Produktivit\u00e4tssteigerungen. Empirische Studien zeigen, dass die Arbeitsproduktivit\u00e4t in den privatisierten Unternehmen im Durchschnitt um circa 20 Prozent zunimmt. Allein mit der Privatisierung bis dato nicht-b\u00f6rsennotierter Unternehmen ginge eine Erh\u00f6hung des europ\u00e4ischen BIP um 24 Milliarden Euro oder um rund 0,2 Prozent einher. Die Wirkungen auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen und die daraus resultierende nachhaltige Absicherung von Arbeitspl\u00e4tzen machen Privatisie-rungen daher zu einem unverzichtbaren Teil einer wirtschaftspolitischen Gesamt-strategie der Europ\u00e4ischen Union und ihrer Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p>\u201ePrivatisierung ist ein sinnvolles Instrument, um Strukturschw\u00e4chen zu beseitigen, die Produktivit\u00e4t der Betriebe zu verbessern und damit auch den Wohlstand zu erh\u00f6hen,\u201c erkl\u00e4rte Dr. Sch\u00fcssel. \u201eMit Privatisierungen k\u00f6nnen wir einen echten Wachstumsimpuls setzen.\u201c<\/p>\n<p>F<em>\u00fcr R\u00fcckfragen: Dr. Julia Borrmann\/Mag. Markus Fichtinger MA; <a href=\"mailto:%20julia.borrmann@economica.at\" target=\"_blank\">julia.borrmann@economica.at<\/a> oder <a href=\"mailto:%20markus.fichtinger@economica.at\" target=\"_blank\">markus.fichtinger@economica.at<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Informationen \u00fcber United Europe erhalten Sie unter <a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\" target=\"_blank\">www.united-europe.eu<\/a> oder bei den Projektleitern Christoph Rie\u00df (+49-172 625 0125) und Bettina Vestring (+49-160-973 50 679).<\/em><\/p>\n<p><em>Die Studie sendet Ihnen Frau Felicia Kerschbaum MA (<a href=\"mailto:%20felicia.kerschbaum@economica.at\" target=\"_blank\">felicia.kerschbaum@economica.at<\/a>) auf Anfrage gerne zu.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Privatisierung erm\u00f6glicht Schuldenabbau, Wachstumsfinanzierung und Produktivit\u00e4tssteigerungen \u2013 EU-Staaten besitzen Unternehmensanteile im Wert von \u00fcber 500 Milliarden Euro Mit der konsequenten Privatisierung von Unternehmensanteilen im \u00f6ffentlichen Eigentum k\u00f6nnten die Mitgliedsstaaten der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[620,640],"tags":[247,250,251,249,248],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-2251","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-news-de","7":"category-studien","8":"tag-economica-de","9":"tag-helmenstein","10":"tag-privatisation-de","11":"tag-privatisierung","12":"tag-schussel"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2251"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2251\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2261,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2251\/revisions\/2261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2251"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=2251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}