{"id":21663,"date":"2022-04-26T13:29:26","date_gmt":"2022-04-26T11:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=21663"},"modified":"2022-04-26T13:29:26","modified_gmt":"2022-04-26T11:29:26","slug":"ein-guter-tag-fuer-europa-das-ergebnis-der-franzoesischen-wahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2022\/04\/ein-guter-tag-fuer-europa-das-ergebnis-der-franzoesischen-wahlen\/","title":{"rendered":"Ein guter Tag f\u00fcr Europa! Das Ergebnis der franz\u00f6sischen Wahlen"},"content":{"rendered":"<p>Deutlicher h\u00e4tte Frankreichs alter und neuer Pr\u00e4sident Emmanuel Macron nicht aufzeigen k\u00f6nnen, was f\u00fcr eine politische Dimension diese Wahl f\u00fcr Frankreich und ganz Europa hat. Als Macron am Sonntagabend zu seiner Siegesrede auf dem Pariser Marsfeld antrat, erklang statt der franz\u00f6sischen Nationalhymne die Europa-Hymne \u2013 ein deutliches Signal daf\u00fcr, wie knapp diese Wahl f\u00fcr das weitere Fortbestehen der Europ\u00e4ischen Union ausgegangen ist. Umso erleichterter fielen nicht nur die Gl\u00fcckw\u00fcnsche der europ\u00e4ischen Staatsh\u00e4upter, sondern auch die von der Europ\u00e4ischen Kommission und ihrer Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen aus. \u201eIch freue mich, unsere gute Zusammenarbeit fortsetzen zu k\u00f6nnen\u201c, schrieb die deutsche Politikerin am Sonntag auf Twitter. \u201eGemeinsam werden wir Frankreich und Europa voranbringen.\u201c<\/p>\n<p>Doch auch wenn Europa sich erleichtert zeigt, macht die Wahl deutlich, wie gespalten Frankreich und Europa sind, und wie weit der politische Diskurs sich nach rechts verschoben hat. Marine Le Pen holte ein historisch gutes Ergebnis f\u00fcr ihre Partei &#8222;Rassemblement National&#8220;. Sie hat nicht nur die Stimmen von Geringverdienern, Arbeitslosen und Bauern erhalten, sie hat auch bei Angestellten, Handwerkern und sogar Unternehmenschefs aufgeholt. Energiekrise, Politikfrust und eine skeptische Haltung gegen\u00fcber Europa st\u00e4rken nicht nur in Frankreich die politischen linken und rechten R\u00e4nder, sondern auch die in vielen weiteren Mitgliedsstaaten. Traditionelle Parteien verschwinden in der Bedeutungslosigkeit, das Heer der frustrierten Nichtw\u00e4hler wird immer gr\u00f6\u00dfer. 16,6 Millionen franz\u00f6sischer W\u00e4hler lie\u00dfen ihr Stimmrecht verfallen oder w\u00e4hlten ung\u00fcltig, die Wahlbeteiligung lag bei 72 Prozent.<\/p>\n<p>Eine gewaltige Aufgabe f\u00fcr Macron und alle anderen europ\u00e4ischen Staatsoberh\u00e4upter, die dringend einen Weg finden m\u00fcssen, politisch frustrierte B\u00fcrger wieder an die Wahlurnen zu bringen. Es geht um viel. Nicht nur der Ukraine-Krieg muss mit einer gemeinsamen europ\u00e4ischen und globalen Kraftanstrengung beendet werden, Europa kann auch nur als Ganzes die Energiekrise und den Klimawandel bezwingen und Frieden und Wohlstand f\u00fcr alle garantieren. Mit Uneinigkeit und Alleing\u00e4ngen werden diese Herausforderungen nicht gemeistert werden k\u00f6nnen. Macron versprach am Wahlabend, ein Pr\u00e4sident aller Franzosen zu sein. \u201eNiemand wird am Wegesrand vergessen werden\u201c \u2013 ein Versprechen, das f\u00fcr ganz Europa gelten muss.<\/p>\n<p><em>Ein Kommentar vom United-Europe-Team: Rieke Sch\u00fces, Dyria Alloussi, Katharina Kaemmerer<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutlicher h\u00e4tte Frankreichs alter und neuer Pr\u00e4sident Emmanuel Macron nicht aufzeigen k\u00f6nnen, was f\u00fcr eine politische Dimension diese Wahl f\u00fcr Frankreich und ganz Europa hat. 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