{"id":19976,"date":"2021-03-08T10:15:00","date_gmt":"2021-03-08T09:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=19976"},"modified":"2021-03-09T13:59:37","modified_gmt":"2021-03-09T12:59:37","slug":"china-hautnah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2021\/03\/china-hautnah\/","title":{"rendered":"China, hautnah (1)"},"content":{"rendered":"<p>Erster Teil eines Interviews von <strong>Anna Penninger,<\/strong> Young Professional Advisor bei United Europe, mit <strong>Pascal Nufer<\/strong>, einem ehemaligen <strong>Auslandskorrespondenten f\u00fcr das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in China<\/strong>. Pascal Nufer ordnet f\u00fcr United Europe ein, was er \u00fcber Ann\u00e4herung, Freiheitsdrang und Ver\u00e4nderung in China gelernt hat. Teil 2 des Interviews folgt.<\/p>\n<p>AP: \u201eHerr Nufer, ich habe nach meiner ersten Recherche und auch in Ihrem Buch gemerkt, dass Sie als Journalist \u2013 allein durch Ihre Anwesenheit \u2013 sehr stark mit dem chinesischen System konfrontiert worden sind. Kamerateams wurden grundlos abgeblockt, man hat das Filmen untersagt \u2013 gleichzeitig wussten Sie auch, dass die Nutzung lokaler Internetservices eine umfassende \u00dcberwachung Ihrer beruflichen T\u00e4tigkeiten erlaubt. Wenn Sie heute aus der Schweiz heraus den Entwicklungen von China folgen, sind Sie nah dran. Aber, ist es wirklich m\u00f6glich aus dem Ausland China-Ausk\u00fcnfte zu erteilen, oder direkte Inputs f\u00fcr Ihre Arbeit zu erhalten? Die Menschen, die dort leben, k\u00f6nnen Ihnen ja auch nicht uneingeschr\u00e4nkt ihre Meinung mitteilen, auch wenn sie Informanten zur Hand haben.\u201c<\/p>\n<p>PN: \u201eSobald man das Land verl\u00e4sst, bewegt man sich automatisch einen Schritt weg. Man erlebt nicht mehr alles so direkt: Die Kultur und das Alltagsleben fehlen und das w\u00e4re in Zusammenhang mit China sehr relevant, um den Kontext besser zu verstehen. Nehmen Sie zum Beispiel das Maskentragen: Wir haben das in Europa lange Zeit total falsch interpretiert und sehr lange gebraucht, bis wir verstanden haben, warum die Leute auch lange nach SARS immer noch Masken tragen auf den Stra\u00dfen. Es war nicht die Angst vor einer Ansteckung, sondern der Wunsch, niemanden anzustecken, wenn man selbst krank ist, der die Leute Masken tragen lie\u00df. Ich habe auch lange gebraucht, dies zu verstehen. Wenn die Menschen in Asien Masken tragen, ist das also keine Paranoia, sondern ein Akt von R\u00fccksichtnahme gegen\u00fcber dem andern.<br \/>\nUm solche Feinheiten zu verstehen, ist es meiner Meinung nach eben zwingend n\u00f6tig, einen \u00abfoot on the ground\u00bb zu haben. Diese direkte Verbindung habe ich jetzt, wo ich nicht mehr vor Ort bin, leider verloren. Ich nutze sozusagen eine \u00abKr\u00fccke\u00bb, wenn ich China heute von au\u00dfen beobachte. Immerhin bleibt mir aber der Vorteil, dass ich kontextualisieren kann. Ich habe nach wie vor gute Kontakte ins Land und tausche mich rege mit Leuten vor Ort aus.<br \/>\nDie Grenzen dieser Art von Beobachtung zeigt die aktuelle Situation sehr gut: Seit Monaten erz\u00e4hlen mir Freunde, dass in Schanghai oder Peking wieder ein normales Leben herrsche, fast wie vor Corona. Sie w\u00fcrden ausgehen, Freunde einladen und Kontakte pflegen. Ich kann dies fast nicht glauben, doch es scheint tats\u00e4chlich zu stimmen. Zu gerne w\u00fcrde ich dies selber erleben und selber \u00fcberpr\u00fcfen. Doch so bleibt mir eben nichts anderes, als die Erz\u00e4hlungen der Leute vor Ort, inklusive meiner Journalistenkollegen einfach zu glauben.<br \/>\nIch hatte f\u00fcr November eine Reise nach China geplant, die ich dann absagen musste. Zwei Wochen Quarant\u00e4ne h\u00e4tten den Rahmen einfach gesprengt und h\u00e4tten nicht mehr im Verh\u00e4ltnis gestanden zu dem, was ich von der Reise zur\u00fcckgenommen h\u00e4tte. Andererseits w\u00e4re es sehr wichtig gewesen, einmal wieder ein paar Wochen vor Ort zu sein, um genau solche Kontextualisierung vornehmen zu k\u00f6nnen. Kaum irgendwo sonst \u00e4ndern sich Dinge so schnell, wie in China oder in anderen Worten: Die Halbwertszeit von China-Wissen ist viel k\u00fcrzer als das Wissen \u00fcber andere Themen. Wer 4-5 Jahre nicht in der Schweiz war, verpasst wenig, wer ein Jahr nicht in China war, erkennt vieles nicht mehr. Das ist einfach eine Tatsache, und erfordert regelm\u00e4\u00dfige Reisen nach China \u2013 nur so kann ich meine Glaubw\u00fcrdigkeit aufrechterhalten.\u201c<\/p>\n<p>AP: \u201eDas ist sehr spannend, ihr Aufenthalt von \u00fcber 5 Jahren hat ja gezeigt wie viel sich ver\u00e4ndert hat. Sie sind nochmal statt ins System ins &#8218;Volk&#8216; China eingetaucht, um andere Perspektiven aufzugreifen und zu ermitteln. F\u00fcr mich leiten sich zwei Fragen ab. Der Zugang zu China ist sprachlich allein schon sehr beschr\u00e4nkt. Eine Bekannte aus China hat mir erz\u00e4hlt, dass wir sehr wenig wissen, weil englischsprachiges Material \u2013 das nach einer westlichen &#8218;Erwartungshaltung&#8216; da sein sollte, vorliegt. Daher frage ich sie: Wie kann man das gro\u00dfe m\u00e4chtige Land verstehen ohne Chinesisch zu beherrschen. Sollten wir alle Chinesisch lernen?<br \/>\nUnd der zweite Punkt bezieht sich indirekt auf Sprache aus Ausdrucksmittel. Sie erw\u00e4hnen, Schweigen wird oft als Kritik betrachtet. Wenn ich von der Sprache zum Schweigen als Ausdruck denke: Wo haben sie denn Freiheitsdrang gesp\u00fcrt, wenn wir oder Sie das sprachlich gar nicht so genau ausmachen k\u00f6nnen?\u201c<\/p>\n<p>PN: \u201eSie sprechen da einen wichtigen Punkt an. Tats\u00e4chlich ist die Sprachbarriere ein gro\u00dfes Hindernis, das ich immer wieder von neuem zu \u00fcberwinden versuchte. Ich selber spreche nur schlecht Mandarin und habe immer mit \u00dcbersetzerInnen gearbeitet. Aber tats\u00e4chlich glaube ich, dass wir, je mehr wir China als Weltmacht ernstnehmen, uns auch auf die Sprache einlassen m\u00fcssen. Denn es liegt auf der Hand: Die Sprache ist einer der wichtigsten Schl\u00fcssel zu einer Kultur. Wir haben fr\u00fcher Englisch gelernt, um die westliche Hemisph\u00e4re besser zu verstehen. In Chinas Nachbarl\u00e4ndern hat man dies l\u00e4ngst erkannt. In Asien lernen die Kinder vielerorts heute Chinesisch in der Schule. Nichtsdestotrotz darf man dabei nicht vergessen, dass Mandarin f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der ChinesInnen nicht die Muttersprache, sondern ebenfalls eine Fremdsprache ist, die sie erst in der Schule lernen. Es gibt zig verschiedene Dialekte und Sprachen in China. Mandarin ist lediglich die Hochsprache, \u00fcber die auch die Regierung versucht, eine Art &#8218;Gro\u00dfchina&#8216; zu erwirken, das sprachlich eine Einheit bildet. Wie weit die Sprache als Identit\u00e4tsstiftung reicht, ist fraglich. Es ist vielleicht kein Zufall, dass ausgerechnet der S\u00fcden und Hongkong, wo Kantonesisch gesprochen wird, sich nicht so ganz Peking zugeh\u00f6rig f\u00fchlt.<br \/>\nSie haben noch den Freiheitsdrang angesprochen: Dieser \u00e4u\u00dfert sich f\u00fcr mich \u00fcber ganz unterschiedliche Kan\u00e4le. Freiheit hei\u00dft ja nicht nur Aktivismus oder Dissidententum. Es sind die kleinen Freiheiten im Alltag, die auch neue Begehrlichkeiten wecken. Und da stelle ich schon eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung fest. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich zum Beispiel auch die Reisefreiheit. Es war nicht immer so, dass Chinesinnen und Chinesen einen Pass beantragen konnten, um damit zu reisen. Heute ist der chinesische Pass einer von den besten, um die ganze Welt bereisen zu k\u00f6nnen und von dieser M\u00f6glichkeit machen immer mehr Chinesinnen und Chinesen auch Gebrauch. Reisten sie vor 20 Jahren noch in Gruppen, kommen sie jetzt als Individualreisende und wollen beispielsweise in der Westschweiz auf einem Weingut arbeiten. Allein in dieser Entwicklung manifestiert sich f\u00fcr mich auch ein pers\u00f6nlicher Freiheitsgedanke: Die neue Generation will nicht mehr Teil einer Gruppe sein. Sie sucht Individualismus und widerspricht damit auch einem Grundgedanken der Partei. Das Gef\u00fchl, Teil eines gro\u00dfen Ganzen zu sein \u2013 etwas, das die Partei gern aufrechterhalten w\u00fcrde \u2013 f\u00e4llt dem Individualismus langsam zum Opfer. Das m\u00fcsste der Regierung zunehmend auch zu Denken geben. Die Gleichschaltung geht nicht mehr so einfach wie vor 20 Jahren und muss deshalb mit anderen, drakonischen Ma\u00dfnahmen zementiert werden, zum Beispiel \u00fcber immer strenger kontrollierte Soziale Medien. Doch meiner Meinung nach kann man das nur noch teilweise eind\u00e4mmen. Die Individualismus-Bewegung ist da, der Geist der Freiheit ist l\u00e4ngst aus der Flasche. Das kann auch gef\u00e4hrlich werden und l\u00e4ngerfristig zu einem Zerfall des heutigen Chinas f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>AP: \u201eWas genau meinen Sie mit dem Zerfall Chinas?\u201c<\/p>\n<p>PN: \u201eDas passiert nicht heute und nicht morgen. Doch wenn man einen Schritt weiterdenkt, hei\u00dft Individualisierung ein Schritt weg vom gro\u00dfen einenden China. Und das kann hei\u00dfen, dass China in kleinere Teile zerf\u00e4llt und Individualisierung zu Abspaltungen f\u00fchren k\u00f6nnte. Ich glaube, da sind wir jedoch heute noch weit davon entfernt. Es ist wohl vielmehr Hoffnung als Realit\u00e4t, dass daraus eine \u00d6ffnung entstehen k\u00f6nnte. Hinter einer pers\u00f6nlichen Individualisierung oder dem Drang nach Freiheit steckt selbstverst\u00e4ndlich in den wenigsten F\u00e4llen gleich ein Sezessionsgedanke. Dass nun aber insbesondere die neue Mittelschicht Chinas mehr Freiheiten einfordert, heisst ja eben auch, dass sie sich selber als wichtig betrachtet und findet, dass ihr etwas zusteht in diesem Land. Verst\u00e4rkend wirkt dabei, dass viele als Einzelkinder aufgewachsen sind und ihr Leben lang im Zentrum ihrer eigenen Familie standen. Das bewirkt etwas. Vielleicht sind sie auch zu sehr im Zentrum gestanden \u2013 und vielleicht \u00fcbertragen sie das auch auf die Gesellschaft. Ich habe das auch bei den Dreharbeiten meiner DOK-Filme immer wieder bemerkt. Gerade die Mittelschicht sucht zunehmend nach alternativen Lebensformen, sei es in der Kunst, in der Musik, der eigenen Entfaltung bis hin zum Drang nach mehr pers\u00f6nlichen Rechten, wie sie zum Beispiel die kleine, aber wachsende LGBT-Bewegung Chinas immer lauter einfordert. Diese Individualisierungsschritte gehen weg vom kommunistischen Gedanken, den die Regierung nach wie vor mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten versucht.\u201c<\/p>\n<p>AP: \u201eDas kommt im Buch schon raus, aber darauf hatte ich nicht anspielen wollen: Man weiss ja auch, Kunst hat Verbreitungspotential, das wird schnell zum m\u00e4chtigen Instrument, sie vereint Leute. Kunst ist ja auch Kommunikation, und man kommuniziert immer zusammen mit anderen Personen. Damit wird die Kunst kontrollierbar \u2013 aus Sicht von China bzw. der Regierung.\u201c<\/p>\n<p>NF: \u201eIn der Kunst oder der Musik ist f\u00fcr mich der Fall klar. Da findet eine Botschaft bewussteren Ausdruck und kann schnell Leute mobilisieren. Ebenso interessant finde ich aber, dass eine Solidarisierung \u00fcber die sexuelle Orientierung oder das Geschlecht von der Regierung auch schon als Gefahrenpotential gewertet wird. In meinem Buch werfe ich einen Blick auf die LGBT- und die Frauenbewegung. Interessant fand ich, dass diese Bewegungen beide \u00fcber ganz pers\u00f6nliche individuelle Bed\u00fcrfnisse entstehen, \u00fcber die man sich dann eben solidarisiert. Dass man sich damit aber gleichzeitig dem Gedanken der Partei widersetzt, ist vielen zun\u00e4chst gar nicht bewusst und wird oft nur schrittweise klar: \u00abIch bin nun Teil einer Gruppe und identifiziere mich mit ihr.\u00bb Damit beginnt aber auch eine Abgrenzung vom System vor der sich die Regierung f\u00fcrchtet. Wenn solche Gruppen zu Bewegungen f\u00fchren, sieht die Partei darin schnell einmal ein Gef\u00e4hrdungspotential, wohl nicht zu Unrecht. Denn je nach Bewegung k\u00f6nnte sich pl\u00f6tzlich fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung solidarisch zeigen.\u201c<\/p>\n<p>AP: \u201eDemnach ist die Suche nach diesen Bewegungen mit Organisationsattributen, die ist noch nicht abgeschlossen \u2013 da gibt es noch viel Energie, also das zu finden, was man gemeinsam hat, und das zu nutzen?\u201c<\/p>\n<p>PN: \u201eAbsolut. Aus politischer Perspektive hat die Partei ja genau davor Angst: Jedes Attribut, das zu Gruppenbildung f\u00fchrt, bzw. alles was das Potential besitzt, macht ihr Angst. Man darf nicht vergessen, es gibt \u00abnur\u00bb 100 Mio. Mitglieder der Partei aber 1.4 Milliarden Chinesinnen und Chinesen. Der Gro\u00dfteil geh\u00f6rt nicht der Partei an. Trotzdem schafft es die Kommunistische Partei, durch die 100 Mio. Mitglieder das ganze Land zusammenzuhalten.\u201c<\/p>\n<p><em>Pascal Nufer hat mehrere Jahre als Auslandskorrespondent f\u00fcr das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in China gelebt und gearbeitet. Nach seiner R\u00fcckkehr hat er einige seiner Erlebnisse in dem Buch \u201eFaszination China \u2013 Mythen, Macht und Menschen&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Er ist weiterhin f\u00fcr das SRF t\u00e4tig, und hat sich bereit erkl\u00e4rt, einige seiner Erfahrungen w\u00e4hrend seiner Chinazeit mit uns zu teilen und in einem Interview f\u00fcr United Europe einzuordnen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erster Teil eines Interviews von Anna Penninger, Young Professional Advisor bei United Europe, mit Pascal Nufer, einem ehemaligen Auslandskorrespondenten f\u00fcr das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in China. 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