{"id":19259,"date":"2020-10-20T12:39:08","date_gmt":"2020-10-20T10:39:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=19259"},"modified":"2020-12-17T17:33:24","modified_gmt":"2020-12-17T16:33:24","slug":"fake-news-und-fehlinformationen-auf-whatsapp-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2020\/10\/fake-news-und-fehlinformationen-auf-whatsapp-co\/","title":{"rendered":"Fake News und Fehlinformationen auf WhatsApp &#038; Co."},"content":{"rendered":"<h4 id=\"eine-studie-ueber-die-unterschaetzte-rolle-der-messenger-dienste-in-europavon-united-europes-young-professional-advsiors-oliver-behr-und-karl-luis-neumann\">Eine Studie \u00fcber die untersch\u00e4tzte Rolle der Messenger-Dienste in Europa<br \/>\nvon United Europes Young Professional Advsiors Oliver Behr und Karl Luis Neumann.<\/h4>\n<p>Die Menge, die Reichweite und die Schnelligkeit von Fehlinformationen, Verschw\u00f6rungstheorien oder Fake News, die in der digitalen Welt verbreitet werden, haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Was bedeutet das f\u00fcr die User\u00a0 und unsere Gesellschaften? Entscheidend sind hier die <strong>privaten digitalen Kommunikationskan\u00e4le wie WhatsApp oder iMessage.<\/strong> Auf diesen Kan\u00e4len k\u00f6nnen Fehlinformationen deutlich effektiver verbreitet werden als auf jedem anderem Kommunikations-Kanal. Bislang waren TV-Programme, Radio-Stationen oder Tageszeitungen wichtige Informationskan\u00e4le. Sie alle verf\u00fcgen \u00fcber ausgearbeitete Mechanismen zur \u00dcberpr\u00fcfung von Informationen. Redaktionen \u00fcberpr\u00fcfen Inhalte und arbeiten daran, Fehlinformationen zu stoppen und unerw\u00fcnschten Inhalt zu verhindern. Auch Twitter und Facebook verf\u00fcgen \u00fcber einen inh\u00e4renten \u00dcberpr\u00fcfungsmechanismus, der aber noch nicht ausreichend ist. Nutzer k\u00f6nnen Inhalte markieren und kommentieren, und seit kurzem unterziehen die Plattform-Anbieter ihre Inhalte einem Faktencheck.<\/p>\n<p>Digitale Instant-Messenger-Dienste wie WhatsApp oder iMessage, \u00fcber die die Nutzer direkt und privat kommunizieren, verf\u00fcgen \u00fcber keinen \u00dcberpr\u00fcfungsmechanismus. Man kann grunds\u00e4tzlich alles mit seinen Freunden teilen. Mit nur wenigen Klicks leiten die User <strong>Fake News und Verschw\u00f6rungstheorien<\/strong> weiter, die sich in der Folge wie ein Lauffeuer \u00fcber die WhatsApp-Gruppen verbreiten. Beispiele aus <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2019\/oct\/30\/whatsapp-fake-news-brazil-election-favoured-jair-bolsonaro-analysis-suggests\">Brasilien<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-asia-india-47797151\">Indien<\/a> zeigen, wie bei den j\u00fcngsten Wahlen die Verbreitung von Fehlinformationen \u00fcber WhatsApp eine entscheidende Rolle spielten. Bislang haben die Regulierungsbeh\u00f6rden wenig getan, um der Bedrohung zu begegnen, die von privaten Nachrichtenplattformen ausgeht. Jede Gesetzgebung dieser Art ist auf supranationaler Ebene am wirksamsten. Informationen passieren fast augenblicklich die Grenzen und machen nationale Vorschriften \u00fcberfl\u00fcssig. Folglich kann es f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union eine gro\u00dfe Chance sein, dieses Thema gr\u00fcndlich anzugehen. \u00c4hnlich wie bei den<strong> GDPR-Datenschutzvorschriften der EU<\/strong> kann Europa erneut eine f\u00fchrende Rolle bei der Festlegung der grundlegenden Regeln und Standards der digitalen Welt \u00fcbernehmen \u2013 zum Nutzen aller.<\/p>\n<p>Der folgende Artikel zielt darauf ab, das Bewusstsein f\u00fcr die dem Thema zugrunde liegende systemische Dynamik und ihre Auswirkungen zu sch\u00e4rfen. Es ist dringend notwendig, dass europ\u00e4ische Politiker handeln und eine Diskussion \u00fcber die Verbreitung von Fehlinformationen auf privaten Nachrichtenplattformen ansto\u00dfen!<\/p>\n<p>Die Studie war Teil der \u201e2020 Map the System Challenge\u201c der Universit\u00e4t Oxford, wo sie als eines der 32 besten Projekte von insgesamt 3.500 Projekten eingestuft wurde.<\/p>\n<p>Lesen Sie den Artikel von Oliver Behr und Karl Luis Neumann auf Englisch <a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/2020\/10\/fake-news-and-misinformation-on-whatsapp-co\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Studie \u00fcber die untersch\u00e4tzte Rolle der Messenger-Dienste in Europa von United Europes Young Professional Advsiors Oliver Behr und Karl Luis Neumann. 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