{"id":18539,"date":"2020-07-12T18:32:16","date_gmt":"2020-07-12T16:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=18539"},"modified":"2020-07-13T19:31:49","modified_gmt":"2020-07-13T17:31:49","slug":"podcast-und-highlights-unseres-online-yps-governing-the-internet-and-opening-the-data","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2020\/07\/podcast-und-highlights-unseres-online-yps-governing-the-internet-and-opening-the-data\/","title":{"rendered":"Podcast und Highlights unseres online YPS \u201eGoverning the Internet and Opening the Data&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Internet Governance<\/strong> und <strong>digitale Transparenz<\/strong> sind oft geh\u00f6rte Schlagw\u00f6rter; doch was bedeuten sie, und was steht f\u00fcr die europ\u00e4ischen B\u00fcrger auf dem Spiel? United Europe hat rund um dieses Themengebiet eine Diskussion mit jungen Fachleuten und renommierten Experten gef\u00fchrt (<em>bitte h\u00f6ren Sie sich die Highlights der Diskussion im obigen Podcast an)<\/em>.<\/p>\n<p>An dem <strong>zweit\u00e4gigen Webinar, das am 26. Juni und 3. Juli stattfand<\/strong>, haben 22 junge Berufst\u00e4tige aus unterschiedlichen Regionen Europas teilgenommen. Gemeinsam arbeiteten sie an Themen, die zunehmend alle Europ\u00e4er betreffen, wie die digitale Reaktion auf die Covid-19-Pandemie und die Rechte der B\u00fcrger in diesen Zeiten. Die Gruppe vertiefte sich in die europ\u00e4ischen Online-Regelungen, neue Tracking-Apps, Datenschutzfragen und Fragen der Transparenz des Datenschutzes.<\/p>\n<p><strong>Europas digitale Souver\u00e4nit\u00e4t<\/strong><br \/>\n\u201eSollten wir Europa ins Internet stellen?&#8220;, fragte <strong>Viktor Mayer-Sch\u00f6nberger<\/strong>, Professor f\u00fcr Internet Governance und -Regulierung am Internet Institut der Universit\u00e4t Oxford. Der renommierte Experte f\u00fcr Internet Governance l\u00f6ste mit seinem Er\u00f6ffnungsimpuls eine lebhafte Diskussion aus. Mayer-Sch\u00f6nberger hat die Frage nicht beantwortet. Stattdessen fragte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob die Europ\u00e4er digitale Souver\u00e4nit\u00e4t in Betracht ziehen sollten, und wenn ja, was w\u00fcrde das bedeuten?<\/p>\n<p>\u201eM\u00fcssen wir sicherstellen, dass die europ\u00e4ischen Werte angemessen repr\u00e4sentiert werden?&#8220;, fuhr er fort. \u201eHaben die Europ\u00e4er im Internet eine echte Wahlm\u00f6glichkeit dar\u00fcber, welche Dienste und Produkte ihnen zur Verf\u00fcgung gestellt werden?\u201c Die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t Europas kann Verschiedenes bedeuten; meistens bezieht sie sich auf die Freiheit der User, entscheiden zu k\u00f6nnen, welche Daten sie teilen wollen.<br \/>\nDiese Freiheit wird jedoch zurzeit von den B\u00fcrgern zunehmend in Frage gestellt, da viele Regierungen neue Apps einf\u00fchren, um Kontakte und Aufenthaltsorte von Menschen nachverfolgen zu k\u00f6nnen. Gerechtfertigt wird die Nutzung dieser Tools mit den Risiken der Corona-Epidemie. Nach Ansicht von Mayer-Sch\u00f6nberger hat die Pandemie ein Thema hervorgerufen, das lange Zeit \u00fcbersehen worden ist: Wem geh\u00f6ren die Daten und was ist unser Verst\u00e4ndnis eines digitalen Datenschutzes?<\/p>\n<p>\u201eWas sind Daten, k\u00f6nnen sie rechtliches Eigentum sein, und was sagen unsere nationalen Rechtssysteme dazu?&#8220;, fragte Mayer-Sch\u00f6nberger. Er schlug vor, relevanten Diskussionen in Br\u00fcssel mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung \u201egibt es laut EU-Gesetzgebung das Eigentum von Daten gar nicht.\u201c<br \/>\n\u201eDie einzige M\u00f6glichkeit, sicherzustellen, dass niemand auf Daten zugreift, ist mit technischen Mitteln, aber nicht mit rechtlichen, und das aus gutem Grund\u201c, erkl\u00e4rte er. W\u00e4hrend des Webinars betonte der Experte die Zunahme von Corona-Apps, die den Aufenthaltsort von Personen verfolgen und diejenigen informieren, die sich in der N\u00e4he infizierter Personen befunden haben. W\u00e4hrend Europ\u00e4er die Daten oft als etwas Pers\u00f6nliches betrachten, ist dies bei diesen Apps nicht der Fall.<\/p>\n<p>\u201eAnw\u00e4lte erkl\u00e4ren uns, dass Daten wie Luft sind; sie sind Allgemeingut, und sie sind in der Gesellschaft gesammelt\u201c, f\u00fcgte Mayer-Sch\u00f6nberger hinzu. \u201eDie Frage, ob man Daten besitzen kann, wird derzeit verneint, aber das bedeutet nicht, dass wir es nicht in Betracht ziehen sollten. Vielleicht sollten f\u00fcr Daten sogar Eigentumsrechte geschaffen werden\u201c, schloss er die Diskussion.<\/p>\n<p><strong>Unsere digitale Replik: Ein kontroverser Zwilling<\/strong><br \/>\nDie Debatte \u00fcber Privatsph\u00e4re, Eigentum und digitale Rechte wurde w\u00e4hrend des Vortrags von <strong>Denise Feldner<\/strong> um neue Aspekte bereichert. Die Anw\u00e4ltin, die sich leidenschaftlich f\u00fcr digitale Technologien interessiert, hat sich auf Internet Governance und k\u00fcnstliche Intelligenz spezialisiert. In ihrem Vortrag konzentrierte sie sich auf den \u201ekontroversen Zwilling\u201c: die Daten, die die Individuen teilen und so ein virtuelles Double erzeugen.<br \/>\nDiese digitale Replik enth\u00e4lt die Informationen \u00fcber unser Verhalten, unsere Bewegungen und Aktivit\u00e4ten. Ihre Verwendung ist jedoch begrenzt, denn nicht alle unsere Daten repr\u00e4sentieren uns korrekt, und nicht alles, was wir teilen, definiert uns. In ihrem Vortrag zeigte Feldner, dass der Fluss pers\u00f6nlicher Daten und ihre Nutzung durch andere ein gro\u00dfes Dilemma ist. Es gibt nicht nur Fragen der Cybersicherheit, sondern auch ethische Fragen und Fragen von Offenheit und Vertrauen.<\/p>\n<p>\u201eDemokratische Internet Governance behandelt die Frage, wie wir die Daten verwalten und ein System zu ihrer Erfassung einrichten&#8220;, erl\u00e4uterte Feldner. \u201eDie Regierungen m\u00fcssen ihr Verhalten \u00e4ndern und Regeln f\u00fcr die Gesellschaft aufstellen. Sie m\u00fcssen transparenter sein, und daran sind sie nicht gew\u00f6hnt.\u201c<br \/>\nFeldner verdeutlichte die unterschiedlichen Ans\u00e4tze in der EU beim Umgang mit Daten der B\u00fcrger. Dabei gab sie Einblicke in ihre Erfahrungen, die sie in ihrer Arbeit mit der deutschen Regierung im Umgang mit der Covid-Krise in den letzten Monaten gesammelt hat.<br \/>\n\u201eEs ist immer eine Frage des Vertrauens in das System und des Vertrauens der B\u00fcrger in die Regierungen&#8220;, erl\u00e4uterte sie und erkl\u00e4rte, dass es in Deutschland lange Zeit gedauert habe, um zu bestimmen, wie mit den Daten der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger umgegangen und diese f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Pandemie verarbeitet werden sollen. In Estland dauere ein \u00e4hnlicher Prozess rund zwei Tage, so Feldner.<\/p>\n<p><strong>Open Government und Open Access<\/strong><br \/>\n\u201eDie aktuelle Pandemie ver\u00e4ndert gerade die Art und Weise, wie Regierungen ihre in Daten sehen, einiges hat sich hier bereits ver\u00e4ndert\u201c, konstatierte <strong>Veronica Cretu<\/strong>. Sie ist Leiterin Governance und Gesandte der Initiative <strong>Open Government Partnership (OGP).<\/strong><br \/>\nCretu setzt sich leidenschaftlich f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement, Open Government und Open Data ein und erkl\u00e4rte, wie wichtig beides im aktuellen Kontext f\u00fcr die B\u00fcrger in Europa und dar\u00fcber hinaus ist. Sie erkl\u00e4rte, OGP sei eine Initiative, in der sich fast achtzig Regierungen auf der ganzen Welt f\u00fcr Verantwortlichkeit, Transparenz, Zugang und integrative Regierungsf\u00fchrung einsetzen. Staaten und Kommunen aus der ganzen Welt k\u00f6nnen sich der Bewegung anschlie\u00dfen, wenn sie sich diesen Prinzipien verpflichten und B\u00fcrgerbeteiligung f\u00f6rdern, neue Technologien f\u00fcr die Korruptionsbek\u00e4mpfung einsetzen und mehr Daten offenlegen.<\/p>\n<p>\u201eDie Pandemie wird die Relevanz von Daten auf eine ganz neue Ebene heben, so dass sie zum Treibstoff oder Sauerstoff f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger werden&#8220;, sagte Cretu. \u201eSie werden begreifen, dass das Leben und die Sicherheit ihrer B\u00fcrger von den Daten, die sie verwenden und sammeln, abh\u00e4ngig sind. Nach Ansicht der Expertin h\u00e4ngt eine gelungene Regierungsf\u00fchrung von einer intelligenten Handhabe und einem integrativen Zugang zu Informationen ab, die die \u00f6ffentlichen Ausgaben, die Bereitschaftsplanung im Gesundheitswesen und andere immer wichtiger werdende Themen hervorheben. Sie glaubt, dass der Bedarf an besseren Daten einen Anreiz f\u00fcr mehr Investitionen in offene Regierungsinitiativen bieten wird.<\/p>\n<p>Cretu teilte ihre Erfahrungen \u00fcber ihre Arbeit mit Open Governance-Themen mit den Teilnehmern und betonte, dass sich die Initiative auf Menschen konzentriert und f\u00fcr die Menschen sei. Demnach verpflichten sich die Regierungen, mehr Informationen an die \u00d6ffentlichkeit weiterzugeben und sich selbst rechenschaftspflichtiger, transparenter und integrativer zu machen. W\u00e4hrend einige L\u00e4nder diese Ziele verfolgen, tun andere das nicht.<br \/>\n\u201eDie Regierungen sind nicht immer verpflichtet, die Daten in einem brauchbaren Format offenzulegen\u201c, sagt Cretu. \u201eDoch ohne Zugang zu genauen Informationen k\u00f6nnen sie keine fundierten Entscheidungen treffen.\u201c Letzteres wird durch die vielen Ungereimtheiten der verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4nder im Umgang mit der Pandemie belegt. H\u00e4ufig war dies eine Folge eines schlechten Datenmanagements und mangelnder Offenheit.<\/p>\n<p><strong>Eine Welt \u2013 Ein Internet<\/strong><br \/>\nEine der Organisationen, die sich f\u00fcr den Zugang zum Internet f\u00fcr alle einsetzt, ist die <strong>ICANN<\/strong> oder die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. <strong>Laurent Ferrali<\/strong>, Direktor f\u00fcr Regierungs- und IGO-Engagement, erkl\u00e4rte, dass die ICANN eine globale Organisation mit weltweiter Pr\u00e4senz ist, die unabh\u00e4ngig von den verschiedenen Regierungen agiert. Sie ist f\u00fcr die Koordinierung der IP-Adressen und des Dom\u00e4nennamensystems im Internet verantwortlich, was im Wesentlichen bedeutet, dass sie die Adressen \u00fcberwacht, die die Menschen f\u00fcr den Zugriff auf Websites verwenden.<\/p>\n<p>\u201eWir sind dem Prinzip \u201aein Internet \u2013 eine Welt\u2018 verpflichtet\u201c, erkl\u00e4rte Ferrali. \u201eDas ist jedoch jedoch eine ziemliche Herausforderung, da viele Regierungen versuchen, inhaltliche Probleme durch neue technische Standards zu l\u00f6sen und die Idee eines globalen Netzwerks zu untergraben.\u201c Er erl\u00e4uterte, dass es ein Problem der technischen Fragmentierung des Internets gibt, bei dem verschiedene L\u00e4nder neue Standards einf\u00fchren und ihre eigenen digitalen Blasen schaffen.<br \/>\n\u201eDie technische Fragmentierung ist ein gro\u00dfes Problem, weil wir uns darauf konzentrieren, das Internet stabil, offen, sicher und vollst\u00e4ndig kompatibel zu halten\u201c, erl\u00e4uterte Ferrali weiter. Gleichzeitig beteiligt sich seine Organisation nicht an Diskussionen \u00fcber Inhalte und \u00fcberl\u00e4sst dies den einzelnen Regierungen. In L\u00e4ndern wie China und Russland hat der Staat beschlossen, eine eigene Alternative zum globalen Internet aufzubauen, bei der die Regierungen mehr Kontrolle \u00fcber die Inhalte der Benutzer haben.<br \/>\n\u201eEine solche L\u00f6sung ist leicht einzuf\u00fchren, aber wir sind damit nicht einverstanden&#8220;, betonte Ferrali. \u201eDie Welt kann sich so etwas nicht leisten.&#8220; Er wies auf die Risiken hin, die das heimische Internet in verschiedenen L\u00e4ndern birgt, wie zum Beispiel eine negative Auswirkung auf die digitale Wirtschaft oder die Tatsache, dass es unm\u00f6glich sei, einen integrativen Dialog mit verschiedenen Interessengruppen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ICANN weltweit rund vier Milliarden Netzwerkadressen verwaltet, h\u00e4ngen die Freiheit des Internets und die digitalen Rechte der B\u00fcrger weitgehend von den Regeln und Vorschriften ihrer Regierungen ab. Auch wenn sich die Regierungen zu Transparenz und Zug\u00e4nglichkeit bekennen, haben die j\u00fcngsten Ereignisse gezeigt, dass es viele Schwachstellen in der Art und Weise gibt, wie Staaten B\u00fcrgerdaten verwalten und Technologie f\u00fcr das Gemeinwohl einsetzen.<br \/>\nObwohl Europa in digitaler Hinsicht noch immer eine relativ freie Region ist, zeigte das Webinar die Notwendigkeit einer besseren Kommunikation zwischen den B\u00fcrgern und den Regierungen sowie die Kontroverse, die in den verschiedenen L\u00e4ndern in Bezug auf die Regulierung des Internet besteht.<\/p>\n<h3 id=\"highlights-der-teilnehmerinnen-und-teilnehmer\">Highlights der Teilnehmerinnen und Teilnehmer<\/h3>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rea_Bitri_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-18554\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rea_Bitri_s.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rea_Bitri_s.jpg 230w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rea_Bitri_s-96x100.jpg 96w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rea_Bitri_s-220x230.jpg 220w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rea_Bitri_s-192x200.jpg 192w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/a>Rea Bitri, Albanien<\/strong><br \/>\nDas Young Professional Seminar von United Europe war in seiner Art einzigartig. Erstens erm\u00f6glichte die Klarheit unserer Diskussionen den Austausch von Ideen und Erfahrungen mit den neuen Regeln und Vorschriften unserer L\u00e4nder aufgrund der Covid-19-Pandemie. Die Sorgen um die digitale Zukunft Europas und die Menschenrechte verbanden uns in einer professionellen Gruppe, die es uns erm\u00f6glichte, ohne Angst die Realit\u00e4t dar\u00fcber zu untersuchen, was heute in Europa geschieht. Und das immer mit dem Ziel, L\u00f6sungen zu finden und die von den Regierungen angewandten Methoden zu analysieren.<br \/>\nZweitens ist die Organisation United Europe selbst offen daf\u00fcr, zuzuh\u00f6ren und proportional so zu handeln, was in Europa heute fehlt, sich um Menschen zu k\u00fcmmern, vor allem um die Jugend, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und ihre Themen zu ber\u00fccksichtigen. Es ist eine der wenigen Organisationen, die wirklich etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<br \/>\nF\u00fcr mich bedeutete die Teilnahme am Young Professional Seminar eine h\u00f6chst willkommene Pflicht, um einen Beitrag zu leisten und neue digitale Regelungen zu analysieren, die Europa in den kommenden Jahren anwenden wird. Als B\u00fcrger dieses gro\u00dfen Kontinents liegt es in unserer Verantwortung, f\u00fcr die Menschenw\u00fcrde zu k\u00e4mpfen. Nach dieser Erfahrung f\u00fchle ich mich zuversichtlicher und st\u00e4rker, um das zu sch\u00fctzen, was f\u00fcr mein Land, Albanien, richtig ist, und w\u00e4hle das, was das Beste f\u00fcr Europa ist.<br \/>\nIch sch\u00e4tze all die Arbeit, die f\u00fcr die Durchf\u00fchrung dieses Seminars geleistet wurde, denn ich habe jeden Augenblick der Begegnungen genossen, bei denen ich von den Besten lernen und mit einer Vielfalt von Menschen aus der ganzen Welt diskutieren konnte, die sorgf\u00e4ltig f\u00fcr dieses professionelle Seminar ausgew\u00e4hlt wurden. Ich bin bereit und motiviert, an weiteren Aktivit\u00e4ten von United Europe teilzunehmen, mich authentischen Diskussionen zu stellen und nach L\u00f6sungen zu suchen, um positive Ver\u00e4nderungen in unserer gro\u00dfen Gemeinschaft zu schaffen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Stelios_Kavvadias_s-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-18558 alignright\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Stelios_Kavvadias_s-1-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Stelios_Kavvadias_s-1-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Stelios_Kavvadias_s-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a>Stelios Kavvadias, Griechenland<\/strong><br \/>\nDas Webinar bot einen tieferen Einblick in die Angelegenheiten der realen Welt, die von Rednern mit fundierten Kenntnissen vorgestellt wurden. Tats\u00e4chlich haben sie auch mein Interesse geweckt, einige Themen in einem akademischen Kontext zu erforschen.<\/p>\n<p><strong>Oliver Behr, Deutschland<\/strong><br \/>\nDie Vielfalt der Teilnehmer aus ganz Europa mit ihren sehr unterschiedlichen beruflichen Hintergr\u00fcnden hat mich w\u00e4hrend des Young Professional Seminars \u00fcber Internet Governance sehr inspiriert. Alle waren bestrebt, L\u00f6sungen zu finden, anstatt sich nur auf das Problem zu konzentrieren, und so entstanden fruchtbare Diskussionen. Ich freue mich darauf, dieses Thema in Zusammenarbeit mit United Europe und seinen Mitarbeitern fortzusetzen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Yanina_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-18579\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Yanina_s-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Yanina_s-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Yanina_s-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a>Yanina Korniienko, Ukraine<\/strong><br \/>\nVielen Dank f\u00fcr das Webinar. Es war super interessant und n\u00fctzlich. F\u00fcr mich als Journalistin sind Open Governance, der Zugang zu Informationen und die Informationsfreiheit \u00e4u\u00dferst wichtige Themen. In der Ukraine haben wir mehrere Projekte bez\u00fcglich Open Governance, und das bekannteste ist \u201aProZorro\u2018. Es ist ein \u00f6ffentliches Beschaffungssystem und ein Symbol f\u00fcr einschneidende Reformen. \u201aProZorro\u2018 ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der ukrainischen Regierung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft, und es wurde von \u201aTransparency International Ukraine\u2018 mit Hilfe von Freiwilligen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen entwickelt. Das ist sehr hilfreich f\u00fcr Journalisten, auch wenn wir manchmal Kommunikationsprobleme mit der Regierung haben, meistens wegen der B\u00fcrokratie. Projekte wie \u201aProZorro\u2018 geben mir das Gef\u00fchl, dass wir auf dem Weg zu einer transparenten Kommunikation mit der Regierung sind, was hoffentlich bald der Fall sein wird. Ich kann diese Zeit kaum erwarten!<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Mujibullah_Shams.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-18572 alignright\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Mujibullah_Shams-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Mujibullah_Shams-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Mujibullah_Shams-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a>Mujib Shams, T\u00fcrkei<\/strong><br \/>\nDie beiden Sessions behandelten viele interessante Themen wie Internet Governance, Open Government, digitale Zwillinge, Sicherheit und Datenschutz w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie. Die Sitzungen waren sehr interaktiv, die Referenten deckten fast alle Dimensionen ihrer jeweiligen Themen ab, die Moderatorin hielt das Seminar am Leben und las die Fragen und Kommentare ohne zu z\u00f6gern vor. Die Teilnehmer nahmen aktiv an der Diskussion teil und sprachen ihre Meinung frei aus.<br \/>\nDas Seminar hat mich mit den Themen besser vertraut gemacht. Ich konnte erfahren, was andere Menschen in Bezug auf das Verhalten ihrer Regierungen bez\u00fcglich der Pandemie in ihren L\u00e4ndern erlebt haben und welche Sicherheits- und Datenschutzprobleme angesprochen und behandelt wurden. Das wichtigste Ergebnis aber bleibt die Tatsache, diese gro\u00dfartige Gruppe von Menschen kennengelernt zu haben und ein Teil dieses herausragenden Events gewesen zu sein.<\/p>\n<p><strong>Alexander Galt, Niederlande<\/strong><br \/>\nDas United-Europe-Seminar \u00fcber Internet Governance bot fantastische Referenten, erm\u00f6glichte einen exklusiven Zugang, um Themen zu diskutieren und erm\u00f6glichte Fragen an erfahrene Experten, die von den Themen digitale Souver\u00e4nit\u00e4t, Regulierung und globale Wettbewerbsf\u00e4higkeit bis hin zu Dateninfrastruktur, digitaler Kompetenz und offenen Standards reichten. W\u00e4hrend der gesamten Diskussion gab es zwischen den Teilnehmern eine echte Vielfalt an Gedanken und Fragen, die die Bandbreite von Erfahrungen aus Wissenschaft, Industrie und Kultur hervorhob, die jeder mitgebracht hat.<br \/>\nMein H\u00f6hepunkt war die Begegnung mit Prof. Viktor Mayer-Sch\u00f6nberger \u2013 dessen Arbeit ich in meiner Postgraduierten-Forschung studiert und zitiert habee \u2013 der einige Denkanst\u00f6\u00dfe gab, wie wir die Steuerung von Innovation sehen sollten: Entweder als eine Technik (mit harten Steuerungsprozessen) oder als Gartenarbeit (mit weichen Steuerungsprozessen). Mit meiner Affinit\u00e4t zur Zivilgesellschaft und der F\u00e4higkeit einzelner B\u00fcrger, Einfluss auf die Politik zu nehmen, spricht mich pers\u00f6nlich die Gartenarbeit mehr an. Dies steht jedoch oft im Widerspruch zu den Machtasymmetrien, die bei Big-Tech im Spiel sind, bei der Hard Governance (Gesetzgebung und Regulierung) m\u00f6glicherweise aber die einzige Option sind.<br \/>\nWir sind immer noch dabei, unsere Beziehung zu den digitalen Technologien zu erforschen, sowohl auf individueller Ebene als auch als Gesellschaft, in der offene und ehrliche Diskussionen, wie wir sie im Seminar gef\u00fchrt haben, f\u00fcr den Gedankenaustausch und die Konsensbildung unerl\u00e4sslich sind.<br \/>\nIch danke Sabine und Anna von United Europe f\u00fcr die Organisation dieses Seminars und freue mich auf die zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit mit ihnen und dem United-Europe-Netzwerk.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Eelena_Cecconi_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-18560\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Eelena_Cecconi_s-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"158\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Eelena_Cecconi_s-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Eelena_Cecconi_s-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>Elena Cecconi, Italien<\/strong><br \/>\nDie Coronavirus-Pandemie hat nicht nur die Art und Weise ver\u00e4ndert, wie wir arbeiten, studieren und unsere t\u00e4gliche Routine erleben, sondern sie fordert uns auch auf einer breiteren Ebene immer wieder heraus. Wie sich w\u00e4hrend des Young Professional Seminars herausstellte, wurden Internet Governance und Offene Demokratien in dieser Zeit stark beeinflusst, sei es f\u00fcr \u201aneue Zwecke\u2018, die aufgrund der Situation eingef\u00fchrt wurden, oder f\u00fcr Innovationen f\u00fcr eine bessere digitale Souver\u00e4nit\u00e4t.<br \/>\nDie Referenten hatten alle einen ausgezeichneten professionellen Hintergrund, und sie erkl\u00e4rten auf anspruchsvolle Weise, wie schnell sich unsere Welt ver\u00e4ndert und wie jedes Land seine eigenen digitalen Priorit\u00e4ten setzt.<br \/>\nInteressant ist meiner Meinung nach, dass \u2013 w\u00e4hrend die Dringlichkeit neuer Tracking-Apps f\u00fcr Covid-19 seit Monaten im Mittelpunkt steht \u2013 die Notwendigkeit einer Datenschutzbeh\u00f6rde immer wichtiger wird. Cybersicherheit, Transparenz und nachhaltige Politik werden in dieser Zeit diskutiert, aber die Realit\u00e4t sieht so aus, dass eine demokratische Internet Governance\u2018 f\u00fcr jedes einzelne Land (EU und Nicht-EU), f\u00fcr globale und lokale Notf\u00e4lle ganz oben auf der Liste stehen sollte.<\/p>\n<p><strong>Jo\u0451l Christoph, Spanien<\/strong><br \/>\nNeue Technologien werfen neue Fragen auf, insbesondere in Bezug auf Zugang, Effizienz, Privatsph\u00e4re und Sicherheit. Da unsere Abh\u00e4ngigkeit vom Internet von Tag zu Tag w\u00e4chst, dr\u00e4ngt es uns, die gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Herausforderungen und die Verwaltung des Internets zu ber\u00fccksichtigen. Dieses Seminar brachte verschiedene Interessenvertreter zusammen, um diese Fragen zu untersuchen, die laufende Ver\u00e4nderung unserer Arbeits-, Konsum- und Kommunikationsmethoden und wie der weitere Weg f\u00fcr B\u00fcrger, Regierungen und Technologieunternehmen aussehen k\u00f6nnte oder auch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internet Governance und digitale Transparenz sind oft geh\u00f6rte Schlagw\u00f6rter; doch was bedeuten sie, und was steht f\u00fcr die europ\u00e4ischen B\u00fcrger auf dem Spiel? United Europe hat rund um dieses Themengebiet&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":18278,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"video","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[587,620,2],"tags":[1778,1865,1880,1876,1883,1804,1877,1882,1884,1879,1878,1151,1110,1881,1823,1599],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-18539","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-video","5":"has-post-thumbnail","7":"category-advocacy-seminare","8":"category-news-de","9":"category-unkategorisiert","10":"tag-covid-19-de","11":"tag-datensicherheit","12":"tag-denise-feldner-de","13":"tag-digitaler-zwilling","14":"tag-icann-de","15":"tag-internet-governance-de","16":"tag-internettransparenz","17":"tag-laurent-ferrali-de","18":"tag-ogp-de","19":"tag-open-data-de","20":"tag-pen-government-partnership","21":"tag-united-europe-de-2","22":"tag-united-europe-de","23":"tag-victoria-cretu-de","24":"tag-viktor-mayer-schoenberger","25":"tag-young-professional-seminar-de","26":"post_format-post-format-video"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18539","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18539"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18539\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18582,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18539\/revisions\/18582"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18539"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=18539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}