{"id":17423,"date":"2020-05-13T18:47:38","date_gmt":"2020-05-13T16:47:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=17423"},"modified":"2020-05-15T17:09:36","modified_gmt":"2020-05-15T15:09:36","slug":"unser-naechster-websalon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2020\/05\/unser-naechster-websalon\/","title":{"rendered":"Unser n\u00e4chster Websalon: United or divided \u2013 Europe\u2019s historic Test of Relevance and Solidarity"},"content":{"rendered":"<p><strong>Videodiskussion am Montag, 18. Mai 2020, 15.00 \u2013 16:30 Uhr, Zoom Meeting<\/strong> <em>(nur f\u00fcr Mitglieder von United Europe)<\/em><\/p>\n<p><strong>G\u00e4ste:<\/strong><br \/>\n<strong>Sabine Lautenschl\u00e4ger<\/strong>, ehemaliges Mitglied des Direktoriums der EZB, ehem. Stellv. Vorsitzende der EZB-Bankenaufsicht<br \/>\n<strong>Enrico Letta<\/strong>, ehemaliger italienischer Premierminister, Dekan der Paris School of International Affairs (PSIA) an der Sciences Po<br \/>\n<strong>Gordan Grli\u0107 Radman<\/strong>, Au\u00dfenminister der Republik Kroatien<br \/>\n<strong>Alexander Stubb<\/strong>, ehemaliger finnischer Premierminister, Direktor der School for Transnational Governance (STG) am EUI<br \/>\nModeration: <strong>Ali Aslan<\/strong>, TV-Moderator &amp; Journalist<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t ist eines der Kernpunkte der <strong>Schuman-Erkl\u00e4rung<\/strong>, die vor 70 Jahren den Grundstein f\u00fcr die Schaffung der Europ\u00e4ischen Union legte. \u201eEuropa wird nicht auf einmal oder nach einem einzigen Plan geschaffen werden&#8220;, erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950. \u201eEs wird durch konkrete Errungenschaften aufgebaut werden, die zun\u00e4chst eine De-facto-Solidarit\u00e4t schaffen.\u201c<br \/>\nHeute ist Solidarit\u00e4t eines der am dringendsten ben\u00f6tigten Bindeglieder in der Europ\u00e4ischen Union. Doch ihre Gr\u00fcndungsmitglieder Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg scheinen weiter auseinander zu driften als jemals zuvor.<br \/>\nDr\u00e4ngende Fragen, inwieweit die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen der Krise finanziert und abgemildert werden k\u00f6nnen, spalten vor allem im Hinblick auf Corona-Bonds die Meinungen und Erwartungen. Da die nordeurop\u00e4ischen Staaten gegen Bonds sind, wenden sich in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, und hier insbesondere in Italien, die B\u00fcrger und Politiker von der Europ\u00e4ischen Union ab und der Gro\u00dfmacht China zu.<br \/>\nDas f\u00fchrt direkt in ein unl\u00f6sbares Dilemma: Sollten die Nordeurop\u00e4er gegen Euro-Bonds stimmen, spielen sie den rechten Populisten im S\u00fcden in die Hand. Stimmen sie f\u00fcr Bonds, werden das Rechtspopulisten in den n\u00f6rdlichen L\u00e4ndern f\u00fcr ihre Zwecke nutzen.<br \/>\nWie l\u00e4sst sich dieses Problem l\u00f6sen? Und was geschieht mit den osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, die ebenfalls von der Krise betroffen sind, wie Kroatien, Tschechien oder Rum\u00e4nien, die nicht zur Eurozone geh\u00f6ren? Wie werden sie mit den Kosten und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie fertig? Und welche Auswirkungen hat das Urteil des Bundesverfassungsberichts in Karlsruhe, das die Anleihek\u00e4ufe der EZB in Frage stellt?<\/p>\n<p><strong>\u00dcber unsere G\u00e4ste:<\/strong><br \/>\n<strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Lautenschlaeger_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-17408\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Lautenschlaeger_web-230x240.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"240\" \/><\/a>Sabine Lautenschl\u00e4ger <\/strong>ist eine deutsche Juristin. Von 2014 bis 2019 war sie als Mitglied des Direktoriums der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) und als stellvertretende Vorsitzende des einheitlichen Aufsichtsmechanismus der EZB t\u00e4tig. Zudem war sie 2019 Vorsitzende des European Retail Payments Board und Vorsitzende des Euro Cyber Resilience Board f\u00fcr paneurop\u00e4ische Finanzinfrastrukturen. Sie war stellvertretende Gouverneurin der Deutschen Bundesbank (2011 bis 2014) und von 2008 bis 2011 Mitglied des Direktoriums und Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin f\u00fcr Bankenaufsicht bei der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei der BaFin und ihrer Vorg\u00e4ngerin war sie \u00fcber 15 Jahre in verschiedenen F\u00fchrungspositionen t\u00e4tig. Von 2008 bis 2018 war sie Mitglied des Basler Ausschusses f\u00fcr Bankenaufsicht und von 2015 bis 2019 Mitglied des Financial Stability Board. Sie war Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrates der Europ\u00e4ischen Bankaufsichtsbeh\u00f6rde und Beobachterin im European Single Resolution Board.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Letta_Web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-17410\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Letta_Web-230x240.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"240\" \/><\/a>Enrico Letta <\/strong>ist Dekan der Pariser Schule f\u00fcr Internationale Angelegenheiten (PSIA) an der Sciences Po in Paris und Pr\u00e4sident des Jacques-Delors-Instituts. Von April 2013 bis Februar 2014 war er italienischer Premierminister. Zuvor war er Minister f\u00fcr EU-Angelegenheiten (1998-1999), Minister f\u00fcr Industrie, Handel und Handwerk (Januar-April 2000, w\u00e4hrend der zweiten D&#8217;Alema-Regierung), Minister f\u00fcr Industrie, Handel und Handwerk und Au\u00dfenhandel (2000-2001, w\u00e4hrend der zweiten Amato-Regierung) und von 2006 bis 2008 Unterstaatssekret\u00e4r des Premierministers der Mitte-Links-Regierung unter Romano Prodi. 2001 bis 2015 war er Mitglied des italienischen Parlaments, ausgenommen von 2004 bis 2006, als er Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments war. Von 2009 bis 2013 war er zudem stellvertretender Sekret\u00e4r der Demokratischen Partei (PD).<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Radman_Web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-17412\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Radman_Web-230x240.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"240\" \/><\/a>Gordan Grli\u0107 Radman <\/strong>ist seit Juli 2019 Minister f\u00fcr ausw\u00e4rtige und europ\u00e4ische Angelegenheiten der Republik Kroatien. Im Oktober 2017 wurde er zum Au\u00dferordentlichen und Bevollm\u00e4chtigten Botschafter der Republik Kroatien in der Bundesrepublik Deutschland ernannt. Seit Juni 2017 ist er auch Pr\u00e4sident der Donaukommission. Im Jahr 2012 wurde er zum kroatischen Botschafter in Ungarn ernannt. Zuvor war er im kroatischen Au\u00dfenministerium als Leiter der Abteilung f\u00fcr Mitteleuropa und als Generalsekret\u00e4r t\u00e4tig. Von 2011-2014 war er Sekret\u00e4r der Donaukommission. Von 1994-1996 war er als Diplomat in der kroatischen Botschaft in Bulgarien und Ungarn t\u00e4tig. Gordan Grli\u0107 Radmans diplomatische Laufbahn begann 1992 als Beamter f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten in der kroatischen Botschaft in der Schweiz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/alexander-stubb-web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-17414 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/alexander-stubb-web-220x240.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"240\" \/><\/a><strong>Alexander Stubb<\/strong> ist Direktor der School for Transnational Governance (STG) am European University Institute (EUI) in Florenz, Italien. Zuvor war er Premierminister, Finanzminister, Au\u00dfenminister, Handels- und Europaminister Finnlands (2008 bis 2016). Von 2004 bis 2008 war er Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments und des nationalen Parlaments (2011-2017). Von 2014 bis 2016 war er Vorsitzender der Nationalen Koalitionspartei (Kokoomus) und von 2017 bis 2020 Vizepr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB).<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Foto-AA-new.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-17006\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Foto-AA-new-220x240.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"240\" \/><\/a>Ali Aslan<\/strong> ist ein international renommierter Fernsehmoderator und Journalist mit \u00fcber 20 Jahren Erfahrung als Talkshow-Moderator, Nachrichtensprecher, Korrespondent und Moderator. Seine Karriere im Fernsehjournalismus umfasst Arbeiten f\u00fcr CNN, ABC News, Channel News Asia und Deutsche Welle TV. Im Laufe seiner internationalen Karriere hat Aslan mit vielen f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten der Welt Interviews gef\u00fchrt, darunter Angela Merkel, Emmanuel Macron, Justin Trudeau, Bill Clinton, Sergey Lavrov, Christine Lagarde, Henry Kissinger, Madeleine Albright und K\u00f6nig Felipe von Spanien. Aslan moderiert regelm\u00e4\u00dfig bei hochrangigen globalen Konferenzen, u.a. beim Weltwirtschaftsforum, der UN-Generalversammlung, den G20-Gipfeln, den Jahrestagungen der Weltbank und des IWF, der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, den NATO-Gipfeln und dem OECD-Forum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Videodiskussion am Montag, 18. Mai 2020, 15.00 \u2013 16:30 Uhr, Zoom Meeting (nur f\u00fcr Mitglieder von United Europe) G\u00e4ste: Sabine Lautenschl\u00e4ger, ehemaliges Mitglied des Direktoriums der EZB, ehem. Stellv. 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