{"id":15712,"date":"2019-11-02T09:44:16","date_gmt":"2019-11-02T08:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=15712"},"modified":"2020-02-10T15:20:02","modified_gmt":"2020-02-10T14:20:02","slug":"ceo-roundtable-in-budapest-the-future-made-in-cee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/11\/ceo-roundtable-in-budapest-the-future-made-in-cee\/","title":{"rendered":"CEO-Roundtable in Budapest: The Future \u201eMade in CEE\u201d"},"content":{"rendered":"<p><strong>Welche Rolle Mittel- und Osteuropa k\u00fcnftig f\u00fcr die Wirtschaft der Europ\u00e4ischen Union spielen, diskutierten hochkar\u00e4tige Teilnehmer auf Einladung der Initiative &#8222;Netzwerk Digital&#8220; und United Europe in Budapest.<\/strong><\/p>\n<p>Die L\u00e4nder der Region Mittel- und Osteuropa (MOE) emanzipieren sich wirtschaftlich immer mehr von der Rolle der \u201everl\u00e4ngerten Werkbank\u201c und tragen zunehmend zu Innovation und Wachstum in der EU. Die aktuellen technologischen Umbr\u00fcche k\u00f6nnen der Region dabei zus\u00e4tzliche Impulse verleihen. Dies sind die Kernaussagen, die auf unserem CEO-Roundtable \u201eThe Future &#8218;Made in CEE&#8217;\u201d am Donnerstag, dem 31.10.2019 in Budapest getroffen wurden.<\/p>\n<p>Die Referenten der Konferenz, unter ihnen Ungarns Minister f\u00fcr Innovation und Technologie <strong>L\u00e1szl\u00f3 Palkovics und Top-Manager aus Deutschland und der Region<\/strong>, stimmten darin \u00fcberein, dass die Region schon heute ein unverzichtbarer Partner in den europ\u00e4ischen Wertsch\u00f6pfungsketten ist, und dass ihr Gewicht in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Dabei k\u00f6nnten sie von den Chancen und M\u00f6glichkeiten profitieren, die sich aus den rasanten technologischen Ver\u00e4nderungen der Gegenwart ergeben, wie z.B. der Digitalisierung oder dem Trend zur \u201eIndustrie 4.0\u201c.<\/p>\n<p>Die Konferenz machte deutlich, dass f\u00fcr diese ver\u00e4nderte Rolle die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Region gesteigert werden muss, und dass Digitalisierung dazu einen erheblichen Beitrag leisten kann.<\/p>\n<p><strong>Marie-Theres Thiell<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Innogy Ungarn und Vizepr\u00e4sidentin der DUIHK, stellte im Rahmen der Veranstaltung die wichtigsten Aussagen eines Roundtable-Gespr\u00e4chs vor, bei dem sich rund 25 Top-Manager unmittelbar vor der Konferenz \u00fcber die \u00fcber <strong>Chancen und Herausforderungen der Region<\/strong> ausgetauscht hatten. Dabei ging es sowohl um den Stand und die Chancen der Region hinsichtlich der internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit, als auch um die Aufgaben, die die Unternehmen, der Staat oder das Bildungssystem noch zu bew\u00e4ltigen haben. Gerade letzterem kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu, so die Meinung der Manager, aber auch der Staat m\u00fcsse ein innovations- und wettbewerbsoffenes regulatorisches Umfeld sicherstellen.<\/p>\n<p><strong>Johannes Teyssen<\/strong>, CEO des deutschen Energieunternehmens E.ON SE, stellte in seiner Keynote fest, dass die Welt erneut \u2013 wie schon w\u00e4hrend der Industrialisierung im 19. Jahrhundert \u2013 in eine Phase eingetreten sei, in der Technologie eine entscheidende Rolle bei der globalen Verteilung von Wohlstand haben werde. Europa m\u00fcsse hier aufschlie\u00dfen. Innovation entstehe nach seiner Ansicht dort, wo Menschen mit vielf\u00e4ltigen pers\u00f6nlichen, kulturellen und beruflichen Hintergr\u00fcnden Ideen frei und offen austauschen k\u00f6nnen. Teyssen zeigte sich zuversichtlich, dass man das in Europa k\u00f6nne, auch in Bezug auf die Digitalisierung. Eine erfolgreiche digitale Transformation erfordere Teyssen zufolge jedoch auch eine entsprechende Kultur, vor allem m\u00fcssten Mitarbeiter ermutigt werden, sich digitales Wissen anzueignen. Da alles, was digitalisiert werde, auch mit Elektrizit\u00e4t zusammenh\u00e4nge, ging Teyssen auch ausf\u00fchrlich auf die energetischen Implikationen der Digitalisierung ein, z.B. auf die Digitalisierung der Energiewirtschaft selbst.<\/p>\n<p>In einer anschlie\u00dfenden Paneldiskussion, an der neben Minister Palkovics und Johannes Teyssen auch <strong>Thomas Narbeshuber, <\/strong>Vice President Central and Southeast Europe von BASF, sowie <strong>Hans-Paul B\u00fcrkner,<\/strong> Chairman der Boston Consulting Group teilnahmen, kam immer wieder zum Ausdruck, dass die Digitalisierung ausnahmslos alle Wirtschaftszweige umgestalten wird.<\/p>\n<p><strong>Hans-Paul B\u00fcrkner<\/strong> zeigte sich \u00fcberzeugt, dass sich die Region Mittel- und Osteuropa k\u00fcnftig von einer Region arbeitsintensiver Montagebetriebe zu einem Standort von \u201eSmart Suppliers\u201c, also innovativen Zulieferern entwickeln werde. Schon zeige die Region ein dynamisches Wachstum, und verf\u00fcge \u00fcber gut ausgebildete Arbeitskr\u00e4fte und einen noch immer betr\u00e4chtlichen Kostenvorteil. Allerdings werde die Digitalisierung dieses Wirtschaftsmodell ver\u00e4ndern, und dies erfordere verst\u00e4rkte Anstrengungen bei der Digitalisierung. Vor allem m\u00fcsse die digitale Transformation der Wirtschaft beschleunigt, die Mitarbeiter auf diese neue \u00c4ra vorbereitet und Investitionen in die Digitalisierung gef\u00f6rdert werden. Dadurch k\u00f6nnten laut B\u00fcrkner auch demografischen Risiken abgemildert werden.<\/p>\n<p><strong>Thomas Narbeshuber<\/strong> betonte, dass sich f\u00fcr Europa und die Region durch die Digitalisierung die einmalige Chance b\u00f6te, im globalen Innovations-Wettbewerb um nachhaltige L\u00f6sungen mitzuhalten. Dazu bed\u00fcrfe es jedoch Rahmenbedingungen, an deren Umsetzung Unternehmen und Regierungen gleicherma\u00dfen arbeiten m\u00fcssten. Dazu geh\u00f6re laut Narbeshuber vor allem das Vertrauen in digitale Technologien, welche erst ein Opportunit\u00e4ts-basiertes regulatorisches Umfeld erm\u00f6gliche. Erstklassige Konnektivit\u00e4t, wie z.B. ein fl\u00e4chendeckender und kosteng\u00fcnstiger Ausbau der 5G Technologie und ein erheblich verbesserter Zugang zu Daten k\u00f6nnten auch strukturschwachen Regionen und mittelst\u00e4ndischen Firmen die Teilnahme am Innovationswettbewerb besser erm\u00f6glichen. Narbeshuber sieht Chancen der Region insbesondere durch gezielte F\u00f6rderung der Bereiche Industrie 4.0, Artifizielle Intelligenz und B2B-Industrieplattformen.<br \/>\nModeriert wurde die Veranstaltung von <strong>Michal Kobosko<\/strong>, Senior Advisor des Atlantic Council in Warschau.<\/p>\n<p><em>Mehr Informationen \u00fcber das <strong>Netzwerk Digital<\/strong> finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/www.netzwerk-digital.hu\">www.netzwerk-digital.hu<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Wir danken <strong>BCG<\/strong> und der <strong>\u00d6sterreichischen Botschaft in Ungarn <\/strong>f\u00fcr die freundliche Unterst\u00fctzung!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Rolle Mittel- und Osteuropa k\u00fcnftig f\u00fcr die Wirtschaft der Europ\u00e4ischen Union spielen, diskutierten hochkar\u00e4tige Teilnehmer auf Einladung der Initiative &#8222;Netzwerk Digital&#8220; und United Europe in Budapest. 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