{"id":15157,"date":"2019-09-18T11:14:43","date_gmt":"2019-09-18T09:14:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=15157"},"modified":"2019-09-18T18:09:31","modified_gmt":"2019-09-18T16:09:31","slug":"nicola-sturgeon-erhaelt-m100-media-award-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/09\/nicola-sturgeon-erhaelt-m100-media-award-2\/","title":{"rendered":"Schottlands Erste Ministerin Nicola Sturgeon erh\u00e4lt M100 Media Award \u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Mit der festlichen Verleihung des\u00a0<strong>M100 Media Award<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>an\u00a0<strong>Nicola Sturgeon<\/strong>, Erste Ministerin Schottlands, ging gestern Abend die internationale Medienkonferenz\u00a0<strong>M100 Sanssouci Colloquium<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>in der Orangerie von Potsdam glanzvoll zu Ende. <strong>United Europe<\/strong> war Partner der Veranstaltung, die deshalb auch offen f\u00fcr Mitglieder war.<\/p>\n<p>\u201eDie Auszeichnung von Nicola Sturgeon ist ein wichtiges Zeichen in dieser f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union so schwierigen Zeit&#8220;, so <strong>Dr. Wolfgang Sch\u00fcssel<\/strong>, Pr\u00e4sident von United Europe. \u201eSie ist eine starke, verantwortungsbewusste und leidenschaftliche Europ\u00e4erin und verteidigt unsere demokratischen europ\u00e4ischen Werte mit Entschlossenheit, Intelligenz und gro\u00dfer politischer Kompetenz. Wir freuen uns daher sehr, in diesem Jahr Partner des M100 Sanssouci Colloquiums zu sein und diese Entscheidung zu unterst\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p>\u201eEs gibt in der derzeitigen Brexit Situation keine bessere Preistr\u00e4gerin\u201d, betont <strong>Dr. J\u00fcrgen Gro\u00dfmann<\/strong>, Gr\u00fcnder und Schatzmeister von United Europe. \u201eSturgeon ist eine wahre Demokratin und eine leidenschaftliche, kluge Verfechterin eines vereinten Europas, die die populistische Brexit-Kampagne mit aller Kraft bek\u00e4mpft. Die Auszeichnung an sie ist ein hervorragendes Signal.\u201c<\/p>\n<p><strong>M100 Media Award<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberreicht wurde die renommierte Auszeichnung von Potsdams Oberb\u00fcrgermeister und M100-Beiratsvorsitzendem\u00a0<strong>Mike Schubert<\/strong>. Die Erste Ministerin erhielt den M100 Media Award f\u00fcr ihr <strong>leidenschaftliches Eintreten gegen den Brexit<\/strong> und ihr <strong>Engagement f\u00fcr den Zusammenhalt der Europ\u00e4ischen Union<\/strong>.<\/p>\n<p>Die politische Hauptrede des Abends hielt Bundestagspr\u00e4sident\u00a0<strong>Dr. Wolfgang Sch\u00e4uble<\/strong>. Er unterstrich die Wichtigkeit, Europa als identit\u00e4tsstiftendes Gemeinschaftsprojekt sichtbar und begreifbar zu machen, in der gleichzeitig Raum bliebe f\u00fcr das jeweils mitgebrachte Selbstgef\u00fchl der Einzelstaaten. \u201eEs braucht am Ende eine europ\u00e4ische \u00d6ffentlichkeit, die im Spannungsverh\u00e4ltnis von Einheit und Vielfalt beides erm\u00f6glicht: der Vielfalt Raum zu geben und dennoch einen Fokus auf das Gemeinsame zu erm\u00f6glichen.\u201c Sch\u00e4uble betonte weiter, dass er davon \u00fcberzeugt sei, dass die Zukunft von einer Generation gestaltet werden w\u00fcrde, die europ\u00e4ischer und kosmopolitischer sei als alle vorherigen.<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident\u00a0<strong>Armin Laschet<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>hob in seiner Laudatio hervor: \u201eNicola Sturgeon steht f\u00fcr ein Europa, das seinen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern n\u00fctzt und Sicherheit in einer unruhigen Welt verschafft, weil unsere L\u00e4nder zusammenarbeiten. Nicola Sturgeon steht daf\u00fcr mit ihrer klaren Haltung und ihrem unerm\u00fcdlichen pro-europ\u00e4ischen Engagement.\u201c Der M100 Media Award sei daher, so Laschet, nicht nur ein Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung f\u00fcr ihren Einsatz f\u00fcr Europa, sondern auch ein Versprechen f\u00fcr die Zukunft: \u201eWir werden auch nach dem Brexit eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.\u201c<\/p>\n<p>In ihrer Dankesrede unterstrich\u00a0<strong>Nicola Sturgeon<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>die St\u00e4rken der europ\u00e4ischen Gemeinschaft in den zur\u00fcckliegenden Jahren: \u201eSei es in der St\u00e4rkung des Handels, des Umwelt- und Verbraucherschutzes und der Arbeitnehmerrechte \u2013 was die EU erreicht hat, ist beeindruckend. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir uns den Defiziten der EU stellen, aber viel mehr noch k\u00f6nnen wir ihre Erfolge feiern. Und wir sollten immer daran erinnern, dass die EU vor allem ein Friedensprojekt ist.\u201c Die Erste Ministerin betonte insbesondere die Vorbildfunktion der EU in Sachen Kooperation und Solidarit\u00e4t in einer Zeit, in der die internationale Ordnung bedroht sei: \u201eIn einer Zeit, in der Stimmen der Intoleranz und des Protektionismus auf dem Vormarsch sind, scheinen so fundamentale Werte wie friedliches und demokratisches Zusammenwirken kostbarer und gleichzeitig zerbrechlicher denn je. Die Europ\u00e4ische Union ist nicht perfekt. Aber keine andere Organisation auf diesem Kontinent hat mehr f\u00fcr Wohlstand, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte getan.&#8220; (<em>Die gesamte Rede von Nicola Sturgeon k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/2019\/09\/acceptance-speech-of-nicola-sturgeon-first-minister-of-scotland\/\">hier<\/a> auf Englisch nachlesen<\/em>.)<\/p>\n<p><strong>M100 Sanssouci Colloquium \u00fcber Demokratie &amp; Europ\u00e4ische \u00d6ffentlichkeit<\/strong><\/p>\n<p>In der 15. Ausgabe der Konferenz hatten am Vormittag rund 70 f\u00fchrende JournalistInnen, WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen aus ganz Europa unter der \u00dcberschrift \u201e<strong>From Pipedream to Reality \u2013 Democracy and the European Public Sphere<\/strong>\u201c \u00fcber aktuelle Entwicklungen in Europa und ihre Auswirkungen auf Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit vor dem Hintergrund eines bevorstehenden Brexits diskutiert.<\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch\u00a0<strong>Prof. Dr. J\u00f6rg Steinbach<\/strong>, Minister f\u00fcr Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, er\u00f6ffnete\u00a0<strong>Prof. Saskia Sassen<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>(Columbia University, USA) die Konferenz mit einem soziologischen Blick auf aktuelle Herausforderungen der EU. Bei den anschlie\u00dfenden Round-Table Diskussionen ging es in der ersten Session um Europa als Kommunikationsraum und die Rolle der Medien bei der \u00dcberwindung der aktuellen Verst\u00e4ndigungskrise. In der zweiten Session wurde die Lage der Pressefreiheit in Europa und Wege, um den Schutz dieser auszubauen diskutiert. Zuletzt stand die Zukunftsf\u00e4higkeit der Medien sowie aktuelle Rahmenbedingungen f\u00fcr Medieninnovation im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Zu den Teilnehmern z\u00e4hlten u.a. <strong>Sven Afh\u00fcppe<\/strong> (Handelsblatt), <strong>Agron Bajrami<\/strong> (Koha Ditore), <strong>Beata Balogov\u00e1<\/strong> (SME), <strong>Stephan-Andreas Casdorff<\/strong> (Der Tagesspiegel), <strong>Kai Diekmann<\/strong> (Storymachine), <strong>Sven G\u00f6smann<\/strong> (dpa), <strong>Espen Egil Hansen<\/strong> (Aftenposten), <strong>Christiane Hoffmann<\/strong> (Der Spiegel),\u00a0 <strong>Michal Kobosko<\/strong> (Atlantik Council Poland), <strong>Bruno Patino<\/strong> (Arte France TV), <strong>Christian Rainer<\/strong> (Profil), <strong>Dagmar Rosenfeld<\/strong> (Die Welt), <strong>Mary Wilkonson<\/strong> (BBC World News) und viele mehr.<\/p>\n<p><em>Weitere Informationen \u00fcber die Konferenz und den Media Award finden Sie auf der <a href=\"http:\/\/www.m100potsdam.org\">Website der Veranstaltung<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der festlichen Verleihung des\u00a0M100 Media Award\u00a0an\u00a0Nicola Sturgeon, Erste Ministerin Schottlands, ging gestern Abend die internationale Medienkonferenz\u00a0M100 Sanssouci Colloquium\u00a0in der Orangerie von Potsdam glanzvoll zu Ende. 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