{"id":14096,"date":"2019-05-23T20:43:05","date_gmt":"2019-05-23T18:43:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=14096"},"modified":"2019-06-29T19:46:40","modified_gmt":"2019-06-29T17:46:40","slug":"angelika-gifford-vertrautheit-aber-kein-vertrauen-die-jugend-fordert-europa-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/05\/angelika-gifford-vertrautheit-aber-kein-vertrauen-die-jugend-fordert-europa-heraus\/","title":{"rendered":"Angelika Gifford: Vertrautheit, aber kein Vertrauen: Die Jugend fordert Europa heraus"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_14094\" aria-describedby=\"caption-attachment-14094\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Gifford.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-14094\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Gifford-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Gifford-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Gifford-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14094\" class=\"wp-caption-text\">Angelika Gifford, Aufsichtsr\u00e4tin, \u00a9Gert Krautbauer fur Pro7Sat1<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>\u201e<\/em><em>Junge Leute machen sich keinen Kopf um das Friedensprojekt Europa, sondern nehmen die Vorteile der Staatengemeinschaft l\u00e4ssig zur Kenntnis&#8220;, schreibt <strong>Angelika Gifford, Mitglied in verschiedenen Aufsichtsr\u00e4ten<\/strong>, in unserer Artikelserie \u201e<strong>Europa kann es besser. Wie unser Kontinent zu neuer St\u00e4rke findet. Ein Weckruf der Wirtschaft<\/strong>\u201c, die vom <strong>Handelsblatt<\/strong> und <strong>United Europe<\/strong> initiiert wurde. \u201eDoch den Institutionen geben sie keine guten Noten. Ein Ver\u00e4nderungsprozess muss her. Sonst verliert die EU ihre wichtigste W\u00e4hlerschaft.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Flughafen Charles-de-Gaulle, die Maschine aus M\u00fcnchen landet p\u00fcnktlich, an Bord unsere Patchwork-Familie. Mit der amerikanischen Tochter und dem deutschen Sohn m\u00f6chten wir eine Woche in Paris verbringen. Die Tochter w\u00fchlt ganz automatisch im Rucksack nach ihrem blauen Pass: in Erwartung einer langen Schlange vor einem gestressten Zollbeamten. Was sie denn damit wolle, fragt ihr kleiner deutscher Bruder verdutzt: \u201eWir sind doch in der EU\u201c.<\/p>\n<p>Wie die meisten in seiner Generation nimmt er die Errungenschaften der Europ\u00e4ischen Union und der Euro-Zone als Selbstverst\u00e4ndlichkeit wahr. Grenzkontrollen zwischen Frankreich und Deutschland hat er nie erlebt, niemals mit Francs, Peseten, Lira oder Mark bezahlt. Und dass es bis vor kurzem hohe Roaming-Geb\u00fchren gab, wenn man im Ausland mobil telefonieren wollte, hat er auch schon wieder vergessen. Den Grundgedanken des \u201eFriedensprojekts Europa\u201c aber kennt er nur aus dem Geschichtsunterricht. Auch der kalte Krieg ist eine dunkle, weit entfernte Epoche.<\/p>\n<p><strong>Die Vertrauensfrage<\/strong><br \/>\nDie grenzenlose Reisefreiheit innerhalb Europas ist f\u00fcr die junge Generation heute ebenso selbstverst\u00e4ndlich wie ein Erasmus-Jahr in Schweden oder die Jobsuche quer \u00fcber den Kontinent. Eine politische Idee hat das Leben von Menschen in ein paar Jahrzehnten ver\u00e4ndert. Doch ist das tragf\u00e4hig, um diese Idee f\u00fcr die Zukunft zu erhalten? Wenn doch gleichzeitig das Vertrauen in die politischen Institutionen schwindet, gerade in die europ\u00e4ischen? Wenn vor allem junge Leute sich von der Politik nicht geh\u00f6rt und nicht ernst genommen f\u00fchlen?<\/p>\n<p>Von Wirtschaftsunternehmen, wie ich sie als Mitglied in F\u00fchrungsgremien und Aufsichtsr\u00e4ten erlebe, wird stets \u201edisruptive change\u201c erwartet, eine sprunghafte Ver\u00e4nderung und sofortige Anpassung an neue Bedingungen, neue M\u00e4rkte und Technologien. Nat\u00fcrlich: Politische Institutionen m\u00fcssen vor allem stabil und wehrhaft sein. Und die Europ\u00e4ischen Vertr\u00e4ge anzufassen, ist m\u00fchsam und langwierig. Au\u00dferdem sind die (bald nur noch) 27 EU-Staaten sehr verschieden und unterschiedlich gro\u00df, was eine Einigung auf eine Reform der Institutionen regelm\u00e4\u00dfig erschwert.<\/p>\n<p>Aber auch hier ist nun die Zeit f\u00fcr einen Ver\u00e4nderungsprozess gekommen. Dabei geht es nicht unbedingt um \u201emehr Europa\u201c, sondern um \u201emehr Vertrauen\u201c. Betroffene zu Beteiligten machen, meine pers\u00f6nliche Grundregel f\u00fcr jeden klugen Transformationsprozess, sollte auch in Europa funktionieren.<\/p>\n<p><strong>Ausbleibende Konsequenzen<\/strong><br \/>\nBei der Abstimmung \u00fcber den EU-Austritt in Gro\u00dfbritannien ging es ja gerade um die Vertrauensfrage. Ihren eigenen, fast tausend Jahre alten Institutionen vertrauen die Briten, auch wenn jeder, der derzeit Parlamentsfernsehen aus London schaut, dar\u00fcber den Kopf sch\u00fctteln m\u00f6chte. Der EU vertrauen sie \u00fcberwiegend nicht \u2013 vielleicht zu unrecht und befeuert von einer teils tendenzi\u00f6sen Darstellung europ\u00e4ischer Politik durch ihre eigene Politiker oder Presseorgane.<\/p>\n<p>Trotzdem: H\u00e4tten die EU-Politiker und Regierungschefs daraus nicht schnellsten Konsequenzen ziehen m\u00fcssen, zum Wohle k\u00fcnftiger Generationen? Ein Wei\u00dfbuch mit Szenarien f\u00fcr etwas mehr oder etwas weniger Europa, wie der scheidende Kommissionspr\u00e4sident es vorgelegt hat, reicht da nicht. Und auch die sehr vage \u201eErkl\u00e4rung von Rom\u201c, die nun schon wieder zwei Jahre zur\u00fcckliegt, d\u00fcrfte die jungen Leute kaum \u00fcberzeugt haben \u2013 trotz des Pomps drumherum.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man es sich leicht machen und auf das Desinteresse der jungen Generation verweisen &#8211; auch beim Brexit-Referendum 2016: Die jungen Briten zeigten sich zwar \u00fcberwiegend europafreundlich, sie blieben der Wahl jedoch zu einem gro\u00dfen Teil fern. Nur etwas \u00fcber die H\u00e4lfte der 18 bis 24j\u00e4hrigen beteiligte sich an der Abstimmung \u00fcber ihre Zukunft.<br \/>\nMir zeigt das: Es ist nicht gelungen, sie anzusprechen. Eine stete Erinnerung an die Errungenschaften der Vergangenheit kann ein hochkomplexes Konstrukt wie die EU auf Dauer nicht am Leben halten. Ohne neue Ideen f\u00fcr die Zukunft wird der europ\u00e4ische Gedanke ver\u00f6den. Das fehlende Engagement der jungen Generation wird f\u00fcr die EU im n\u00e4chsten Jahrzehnt wahrscheinlich die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung und die gravierendste Gefahr sein.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00fchlte Europ\u00e4er<br \/>\n<\/strong>Es gibt auch gute Nachrichten. Die letzte Studie \u201eJunges Europa\u201c der TUI Stiftung scheint anzudeuten, dass wir im Zeitraum von 2017\/18 ein kleines Comeback Europas verzeichnen konnten. Die Stiftung befragte junge Europ\u00e4er zwischen 16 und 26 Jahren in allen EU-Mitgliedsl\u00e4ndern. 71 (Vorjahr: 61) Prozent der Befragten sagten, sie w\u00fcrden bei einem gedachten Referendum f\u00fcr den Verbleib ihres Landes in der EU stimmen. 66 (58) Prozent der jungen Menschen sehen sich heute nicht mehr ausschlie\u00dflich als B\u00fcrger ihres Heimatlandes, sondern auch als Europ\u00e4er. Aber, wie bef\u00fcrchtet: Nur 33 Prozent vertrauen den EU-Institutionen wie der Europ\u00e4ischen Kommission und dem Europa-Parlament. Und nicht einmal jeder F\u00fcnfte ist der Meinung, dass das politische System im seinem jeweiligen Land so funktioniert, wie es sollte.<\/p>\n<p>Die Verunglimpfung der EU als Beamtenburg wird nicht aufh\u00f6ren \u2013 schon wegen der wachsenden populistischen Str\u00f6mungen \u00fcberall in Europa. Zu praktisch ist es f\u00fcr eine bestimmte Sorte Politiker, mit dem Fingerzeig nach Br\u00fcssel und Stra\u00dfburg von eigenen Vers\u00e4umnissen abzulenken. Menschen mit Beh\u00f6rden, Richtlinien, Vertr\u00e4gen und Aussch\u00fcssen zu begeistern, ist ohnehin schwierig. Eher funktionieren d\u00fcrfte es mit: Klimapolitik, \u00f6kologischer Landwirtschaft, Daten- und Verbraucherschutz, Steuergerechtigkeit, gesundem Wettbewerb, strenger Bankenaufsicht.<\/p>\n<p>Es gibt ja viele Positiv-Beispiele \u00fcber die EU zu erz\u00e4hlen, zum Beispiel aus dem Bereich Tourismus. Wenn sich heute viele \u00fcber g\u00fcnstige Flugtickets freuen: Die EU hat das billige Fliegen durch die Liberalisierung des Luftverkehrs ab 1987 m\u00f6glich gemacht. Gleichzeitig st\u00e4rkte sie Sicherheitsstandards und die gesetzliche Krankenversicherung sch\u00fctzt Reisende EU-weit. Touristische Reiseziele und Kulturdenkm\u00e4ler werden oft mit EU-Mitteln erhalten. Gemeinsam k\u00e4mpfen die EU-Mitgliedsl\u00e4nder gegen den Terrorismus, der gerade Reisenden manchmal Angst macht.<\/p>\n<p><strong>Zusammenhalt durch Tourismus<br \/>\n<\/strong>Die Unternehmen der Tourismusbranche sind pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, die europ\u00e4ische Idee weiter popul\u00e4r zu machen; und sie nehmen das ernst. Denn letztlich sind es die pers\u00f6nlichen Bande zwischen Menschen aus verschiedenen europ\u00e4ischen Nationen, die Verst\u00e4ndigung und Toleranz erm\u00f6glichen. Ohne die rege Reiset\u00e4tigkeit zwischen dem Norden und S\u00fcden Europas in den sechziger und siebziger Jahren ist die europ\u00e4ische Einigungsgeschichte schwer vorstellbar.<\/p>\n<p>Ab 2008, nach der Finanz- und Wirtschaftskrise, war der Tourismus in S\u00fcdeuropa die zentrale S\u00e4ule der Konjunktur: die Investitionen der Tourismusunternehmen in Hotels und Infrastruktur, die Jobs und Ausbildungspl\u00e4tze gerade f\u00fcr die vielen arbeitslosen Jugendlichen. Im Tourismus sind die formalen Einstiegsh\u00fcrden gering und die Entwicklungsperspektiven sehr gut. Der Transfer von Bildung, Wohlstand, Umwelt- und Sozialstandards durch den Tourismus sorgt daf\u00fcr, dass sich die Lebensverh\u00e4ltnisse in den L\u00e4ndern Nordeuropas und S\u00fcdeuropas immer mehr ann\u00e4hern. Und eben auch die Menschen: Es waren die pers\u00f6nlichen Kontakte zwischen deutschen Urlaubern und griechischen Gastgebern, die dazu beitrugen, dass die deutsch-griechische Freundschaft nie ernsthaft gef\u00e4hrdet war.<\/p>\n<p>Keiner wird erstaunt sein, wenn ein Tourismuskonzern und seine F\u00fchrung gl\u00fchende Europ\u00e4er sind. Denn auch mit Blick auf die Entwicklungen in der Welt gilt es, Europa stark zu machen. Alte Gewissheiten verschwinden. Das transatlantische B\u00fcndnis ger\u00e4t aus dem Fokus \u2013 nicht erst seit Trump. Das Kraftzentrum der Weltwirtschaft verschiebt sich nach Asien. Keines der 28 L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union wird zur Mitte des Jahrhunderts f\u00fcr sich alleine mit den gro\u00dfen Volkswirtschaften der Welt mithalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Unternehmensberatung PWC beschrieb den Bedeutungsverlust in ihrer Studie \u201eThe World in 2050\u201c. Danach wird Deutschland in gut drei\u00dfig Jahren als einziges EU-Land noch in der Liga der zehn gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften weltweit mitspielen, und zwar auf Platz neun hinter Newcomern wie Indonesien oder Mexiko. Es ist eine v\u00f6llige Verirrung, in solch einem Umfeld das Heil in der Wiederkehr zum \u00fcberschaubaren Nationalstaat zu suchen. Und doch ist dies in Gro\u00dfbritannien geschehen.<\/p>\n<p><strong>Aus der Komfortzone<br \/>\n<\/strong>Die EU-Mitglieder m\u00fcssen jetzt handeln, den Ver\u00e4nderungsprozess beginnen. Nicht allein mit Argumentationsleitf\u00e4den zu den Errungenschaften der EU, nicht mit weiteren Kommissionen, wo kluge Leute dar\u00fcber beraten, wie wir leben wollen. Sondern mit einer echten Neuorganisation und neuer Motivation f\u00fcr die B\u00fcrger und ihre gew\u00e4hlten Vertreter. Wenn wir die Jugend f\u00fcr Europa begeistern wollen, m\u00fcssen wir uns ihren Fragen stellen und die Komfortzone verlassen.<\/p>\n<p>Es gibt auf diesem Gebiet viele renommierte Juristen mit weitreichenden Vorschl\u00e4gen. L\u00e4ngst k\u00f6nnten wir europ\u00e4ischen Parteiprogrammen nach einem europ\u00e4ischen Wahlrecht unsere Stimme geben. Mit strikter Geltung des Subsidiarit\u00e4tsprinzips k\u00f6nnte die Akzeptanz der EU zur\u00fcck gewonnen werden. Eine europ\u00e4ische Verfassung k\u00f6nnte die Gewaltenteilung endlich sauber regeln. Der Europ\u00e4ische Rat, der aus den Regierungschefs aller Mitgliedsl\u00e4nder besteht, k\u00f6nnte in eine zweite Kammer des Parlaments umgewandelt werden, \u00e4hnlich dem Bundesrat.<\/p>\n<p><strong>Transparenter Lobbyismus<br \/>\n<\/strong>Und finden wir nicht alle, dass 30.000 Lobbyisten in Br\u00fcssel zu viel sind? Lobbyismus ist zwar nicht per se schlecht, sondern ein legitimes Mittel im politischen Willensbildungsprozess. Aber er muss transparent ablaufen und darf kein Eigenleben entwickeln. Sonst wenden sich die B\u00fcrger ab, gerade die jungen Leute, die sich gegen\u00fcber diesem Apparat besonders hilflos f\u00fchlen. Selbst Instrumente wie die \u201eEurop\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative\u201c, ein Vehikel der direkten Demokratie, f\u00fcr die Jugend wie gemacht, wird h\u00e4ufig f\u00fcr die Zwecke von Lobbyisten missbraucht. Das muss verhindert werden.<\/p>\n<p>Klar ist: Die Beharrungstendenzen und Widerst\u00e4nde werden gewaltig sein. Doch das darf uns nicht hindern. Die EU war immer ein Ort, die unterschiedlichen Interessen der L\u00e4nder in eingespielten Verfahren zu einem Kompromiss zu f\u00fchren. Darin lag ihre St\u00e4rke. An diese sollte sie nun ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p><em>Die Artikelreihe \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c erscheint bis zur <strong>Europawahl<\/strong> im <strong>Handelsblatt<\/strong> auf Deutsch und in Deutsch und Englisch auf <strong>Handelsblatt Online<\/strong> und der Website von <strong>United Europe<\/strong>. Die Texte sind auch in einem <strong>Buch<\/strong> zusammengefasst, das am 15. April 2019 im <strong>Herder-Verlag<\/strong> erschienen ist. Weitere Informationen \u00fcber das Buch finden Sie <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/geschichte-politik-shop\/europa-kann-es-besser-gebundene-ausgabe\/c-34\/p-15322\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Angelika Gifford<\/strong><br \/>\nAngelika Gifford ist Mitglied im Aufsichtsrat der TUI AG, Hannover, der ProSiebenSat.1 Media SE in Unterf\u00f6hring und der Rothschild &amp; Co., Paris. Themen wie Digitalisierung und IT sowie neue Vertriebs- und Gesch\u00e4ftsmodelle bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Bis Ende 2018 war Gifford Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hewlett-Packard Deutschland GmbH (HP) in B\u00f6blingen und verantwortete den Bereich Software und Digitalisierung f\u00fcr den deutschsprachigen Raum. Zudem leitete sie die Integration der Software Sparte in die neue Konzernstruktur der Micro Focus Ltd. mit Sitz in London. Vor ihrem Wechsel zu HP war Gifford in diversen F\u00fchrungspositionen bei Microsoft im In- und Ausland t\u00e4tig. So leitete sie zum Beispiel den Bereich Informations- und Datensicherheit f\u00fcr Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Au\u00dferdem betreute sie als Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung von Microsoft Deutschland die Kundengruppe \u201e\u00d6ffentliche Hand\u201c. Angelika Gifford wurde 2009 durch eine unabh\u00e4ngige Jury zur Managerin des Jahres gek\u00fcrt und z\u00e4hlt heute zu den einflussreichsten Managern der Digital-Branche in Deutschland. Als Vorstandmitglied der Atlantik-Br\u00fccke setzt Sie sich f\u00fcr den transatlantischen Dialog und Zusammenarbeit ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJunge Leute machen sich keinen Kopf um das Friedensprojekt Europa, sondern nehmen die Vorteile der Staatengemeinschaft l\u00e4ssig zur Kenntnis&#8220;, schreibt Angelika Gifford, Mitglied in verschiedenen Aufsichtsr\u00e4ten, in unserer Artikelserie \u201eEuropa&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":14415,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[641],"tags":[1363,410,243,1104,240,1149,1106,1358],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-14096","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente-meinungen","8":"tag-angelika-gifford-de","9":"tag-eu-de","10":"tag-europa","11":"tag-europawahlen","12":"tag-europe-de","13":"tag-european-integration-de","14":"tag-eurpaeische-integration","15":"tag-zukunft-europas"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14096","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14096"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14096\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14417,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14096\/revisions\/14417"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14096"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=14096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}