{"id":13960,"date":"2019-05-16T09:40:55","date_gmt":"2019-05-16T07:40:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=13960"},"modified":"2019-06-28T18:23:38","modified_gmt":"2019-06-28T16:23:38","slug":"offen-und-geschlossen-zwei-wuensche-fuer-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/05\/offen-und-geschlossen-zwei-wuensche-fuer-europa\/","title":{"rendered":"Dieter Zetsche: Offen und geschlossen \u2013 zwei W\u00fcnsche f\u00fcr Europa"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_13956\" aria-describedby=\"caption-attachment-13956\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-13956\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout-320x240.jpg 320w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout-560x420.jpg 560w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/dieter-zetsche-buehne-w1024xh512-cutout-640x480.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13956\" class=\"wp-caption-text\">Dr Dieter Zetsche, ehem. Vorsitzender des Vorstands Daimler AG &amp; Leiter des Gesch\u00e4ftsfeldes Mercedes-Benz Cars<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>\u201eDie Europ\u00e4ische Union ist ein gro\u00dfes, einzigartiges Friedensprojekt. Und ich finde, es spricht f\u00fcr Europa, dass das Argument \u201eFrieden\u201c gerade in j\u00fcngeren Generationen nicht mehr so zieht\u201c, schreibt <strong>Dr. Dieter Zetsche<\/strong>, CEO <strong>Daimler AG<\/strong>, in unserer Artikelserie \u201e<strong>Europa kann es besser. Wie unser Kontinent zu neuer St\u00e4rke findet. Ein Weckruf der Wirtschaft<\/strong>\u201c, die vom <strong>Handelsblatt<\/strong> und <strong>United Europe<\/strong> initiiert wurde. \u201eIch bin aber auch \u00fcberzeugt: Die J\u00fcngeren muss man nicht mit der Angst vor der Vergangenheit zu entschlossenen Europ\u00e4ern machen. Es gibt ein noch viel besseres Argument: die Lust auf Zukunft. Vor uns liegt eine F\u00fclle an neuen M\u00f6glichkeiten. Wenn wir sie nutzen wollen, brauchen wir zum einen noch mehr Offenheit und zum anderen noch mehr Geschlossenheit. Das sind meine beiden W\u00fcnsche f\u00fcr Europa.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>I. Offenheit<\/strong><br \/>\nWenn es eines gibt, das wir in den letzten Jahren vom IT-Sektor lernen konnten, ist es die Tatsache, dass offene Systeme tendenziell erfolgreicher sind als geschlossene. Das gilt f\u00fcr Daimler und die EU ebenso wie f\u00fcr Windows und Android. F\u00fcr unsere erfolgreiche Zukunft ist Offenheit eine Grundvoraussetzung.<\/p>\n<p>Und das ist allem voran eine Frage der Haltung. Statt zu lamentieren, warum etwas unm\u00f6glich, oder zumindest unwahrscheinlich, aber in jedem Fall unbezahlbar ist, sollten wir neuen, mutigen Ideen mehr Raum geben.<\/p>\n<p>Zugegeben, das ist leichter gesagt als getan. Wer die Strukturen in Unternehmen kennt, wei\u00df: In Gro\u00dfkonzernen gibt es ganze Abteilungen, die sich nicht damit besch\u00e4ftigen, wie man Risiken eingeht, sondern wie man sie vermeidet. Und das aus gutem Grund \u2013 schlie\u00dflich geht es um hunderttausende Arbeitspl\u00e4tze. Wer sich jedoch zu sehr mit der Vermeidung von Risiken besch\u00e4ftigt, \u00fcbersieht schnell das gr\u00f6\u00dfte Risiko: Stagnation.<\/p>\n<p>Unternehmen und ganze Volkswirtschaften begehen die gr\u00f6\u00dften Fehler in Phasen, in denen es gut l\u00e4uft. Angesichts sicherer Gewinne oder hoher Steuereinnahmen ist es leicht zu sagen:<br \/>\n\u201eDer Erfolg gibt uns Recht. Wir machen genau so weiter.\u201c H\u00e4tten Carl Benz und Gottlieb Daimler vor 130 Jahren so gedacht \u2013 sie h\u00e4tten nicht das Auto erfunden, sondern das Pferd optimiert. Und wir h\u00e4tten vermutlich nicht angefangen, Autos auch zu teilen, statt nur zu verkaufen \u2013 um ein Beispiel aus der j\u00fcngeren Daimler-Geschichte zu nennen.<\/p>\n<p>Auch die EU ist kein Projekt, auf dem man sich, einmal erfolgreich geeint, ausruhen kann. Wenn wir uns nicht f\u00fcr die Zukunft der EU stark machen, \u00fcberlassen wir den Europagegnern kampflos das Feld.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir also mehr Offenheit und mehr Lust auf Zukunft in Europa verankern?<br \/>\nIn den letzten Jahren ist das Innovationstempo stetig gestiegen, aber wirklich bahnbrechende, disruptive Innovationen sind rar \u2013 auch im digitalen Zeitalter. Umso wichtiger ist es, das richtige Klima in Europa zu schaffen. Ein Klima, das im Zweifel eher vermeintlich unreife Innovationen f\u00f6rdert, statt \u00fcber unreife Regularien zu debattieren. Bei Daimler haben wir in den letzten Jahren unsere komplette Unternehmenskultur auf den Pr\u00fcfstand gestellt und den gr\u00f6\u00dften Wandel unserer Geschichte angesto\u00dfen. Wir sind l\u00e4ngst nicht am Ende. Aber wir haben an vielen Stellen bereits mehr Offenheit in unsere Arbeit gebracht \u2013 mit k\u00fcrzeren Entscheidungswegen, mehr Gestaltungsspielraum, mehr Risikofreude.<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen brauchen Ver\u00e4nderungen vor allem eins: einen langen Atem. Nat\u00fcrlich kann man Daimler nicht mit der EU vergleichen. Aber auch wir brauchen f\u00fcr gro\u00dfe Projekte Durchhalteverm\u00f6gen. Beispiel E-Mobilit\u00e4t: Zum Ziel der Bundesregierung bis 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Stra\u00dfen zu haben, m\u00fcssen wir die heutigen Elektro-Zulassungen mehr als verzehnfachen. Man k\u00f6nnte also kapitulieren. Stattdessen haben wir bei Daimler den Schalter umgelegt: Wir investieren in den n\u00e4chsten Jahren mehr als 10 Milliarden Euro in unsere Elektroflotte, eine weitere Milliarde in unsere Batteriefabriken und wir haben uns den Zugang zu Batteriezellen f\u00fcr 20 Milliarden Euro gesichert. Bis 2022 werden wir unser gesamtes Pkw-Portfolio elektrifizieren. Daneben elektrifizieren wir auch Vans, Trucks und Busse.<\/p>\n<p>Unser Ziel bei all dem ist klar: Das Auto wurde hier in Europa erfunden \u2013 wir wollen, dass auch seine Neuerfindung von hier aus vorangetrieben wird. Die Rahmenbedingungen stimmen: Nirgends auf der Welt wird so viel in die Forschung und Entwicklung von neuen Fahrzeugen investiert wie in Europa. Damit diese hohen Investitionen zu gro\u00dfen Innovationen werden, braucht es aber nicht nur Offenheit f\u00fcr neue Ideen \u2013 es braucht auch Geschlossenheit, um sie gemeinsam erfolgreich anzupacken. Und damit bin ich bei meinem zweiten Wunsch.<\/p>\n<p><strong>II. Geschlossenheit<\/strong><br \/>\nIn einer Rede zur Lage der Europ\u00e4ischen Union sagte Jean-Claude Juncker letztes Jahr:<br \/>\n\u201eWer sein Land liebt, muss Europa lieben.\u201c<\/p>\n<p>Das klingt nach viel Pathos. Im Prinzip ist es aber einfache Mathematik: Derzeit leben auf der Erde rund 7,3 Milliarden Menschen. 81 Millionen davon in Deutschland \u2013 ein winziger Bruchteil. Laut Sch\u00e4tzungen der UNO wird die Weltbev\u00f6lkerung bis 2020 jedes Jahr um 78 Millionen Menschen zunehmen. Oder anders gesagt: fast 1 Mal Deutschland pro Jahr. Umso mehr brauchen wir die Europ\u00e4ische Union \u2013 denn sie gibt uns deutlich mehr Gewicht am Verhandlungstisch. Um unsere Interessen auf der globalen B\u00fchne durchzusetzen, m\u00fcssen wir in der Welt geschlossen als Europ\u00e4er auftreten und nicht als Polen, Italiener oder Deutsche.<\/p>\n<p>Dabei ist klar: Ein starkes Europa bedeutet nicht, dass alle Probleme in Br\u00fcssel gel\u00f6st werden k\u00f6nnen und sollen. Im Gegenteil: Die EU kann durch mehr Subsidiarit\u00e4t noch attraktiver werden. Wir brauchen nicht mehr Regularien, sondern mehr Zusammenhalt bei den gro\u00dfen Fragen.<br \/>\nAuch in der Wirtschaft setzen wir bei gro\u00dfen Innovationen immer h\u00e4ufiger auf gro\u00dfe Kooperationen. Nur ein aktuelles Beispiel: Mit unseren Mobilit\u00e4tsdiensten ist Daimler Nummer 1 in Europa \u2013 31 Millionen Kunden nutzen car2go, mytaxi und Co. Wir k\u00f6nnten uns also entspannt zur\u00fccklehnen. Angesichts des globalen Wettbewerbs w\u00e4re das aber der gr\u00f6\u00dfte Fehler, den wir machen k\u00f6nnten. Wir wollen unseren Kunden aus Europa heraus ein echtes Gegengewicht \u2013 etwa zu Didi oder Uber &#8211; bieten. Deshalb haben wir im Feld der Mobility Services die Kr\u00e4fte mit einem unserer \u00e4ltesten und h\u00e4rtesten Konkurrenten geb\u00fcndelt \u2013 mit BMW. Um gemeinsam ein noch besseres Angebot f\u00fcr die Kunden schaffen.<\/p>\n<p>Und das ist nur eins von vielen aktuellen Beispielen. \u00c4hnlich sieht es bei der Zusammenarbeit mit Bosch beim autonomen Fahren oder dem Aufbau einer fl\u00e4chendeckenden Elektro-Infrastruktur mit Ionity aus. Und ich bin \u00fcberzeugt: Das gilt f\u00fcr Europa als Ganzes. Wir brauchen mehr Geschlossenheit und Kooperation.<\/p>\n<p>Trotzdem w\u00fcnschen sich \u00fcberall in Europa wieder mehr Menschen das alte Europa zur\u00fcck. Einer aktuellen Bertelsmann-Studie zufolge glauben zwei Drittel der Europ\u00e4er, dass die Welt fr\u00fcher besser war. Die Fl\u00fcchtlingswelle, die immer noch schwelende Eurokrise und der Terror haben viele Menschen verunsichert. Ich kann verstehen, dass es da verlockend sein kann, auf komplexe Fragen vermeintlich einfache Antworten zu bekommen \u2013 wie sie populistische Parteien in ganz Europa mit Erfolg anbieten und mit Abschottungsparolen auf W\u00e4hlerfang gehen.<\/p>\n<p>Vermutlich kennen wir alle den ein oder anderen, der den \u201eguten alten Zeiten\u201c hinterhertrauert. Aber Fakt ist: \u201eFr\u00fcher war alles besser\u201c ist bewiesener Bl\u00f6dsinn. Heute haben mehr Menschen in Europa einen Arbeitsplatz als je zuvor, die Kriminalit\u00e4t sinkt und \u2013 glauben Sie es oder nicht \u2013 die Arbeitsstunden pro Kopf auch. In anderen Worten: Hier und heute, das sind die guten alten Zeiten \u2013 und sie werden immer besser.<\/p>\n<p>Jenseits aller Statistiken zeigt schon ein kurzer Blick auf unsere Wertsch\u00f6pfung, wie sehr wir alle von einem geeinten Europa profitieren. Heute entsteht kaum mehr ein Produkt isoliert in einem einzigen Land. Deshalb ist es eine einfache Rechnung: Man kann eine Volkswirtschaft nicht abschotten, ohne sie dabei abzuschalten. Wer den W\u00e4hlern etwas anderes verspricht, der irrt oder l\u00fcgt. Beides sind schlechte Voraussetzungen f\u00fcr gute Politik.<\/p>\n<p>Gerade die verfahrene Lage rund um den Brexit hat gezeigt: Die Mitgliedsstaaten der EU sind aufs Engste miteinander verwoben. Deshalb ist der Austritt aus dieser Gruppe auch so langwierig und schmerzhaft. Ich bin weiterhin felsenfest \u00fcberzeugt: Kleinstaaterei ist kein Erfolgsrezept f\u00fcr ein modernes Europa. Das Gegenteil ist der Fall. Alle gro\u00dfen Fragen lassen sich nur europ\u00e4isch l\u00f6sen &#8211; von der Finanzpolitik \u00fcber den Klimaschutz bis zur Migration. Deshalb kommt den Wahlen zum Europaparlament eine so gro\u00dfe Bedeutung zu. In Zeiten von weltweiten Handelskonflikten braucht Europa eine verl\u00e4ssliche Politik aus der Mitte der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Das gilt umso mehr, je st\u00e4rker Nationalegosimen in den Mitgliedsstaaten aufflammen. Denn w\u00e4hrend EU-Bef\u00fcrworter die Vorteile einer Mitgliedschaft wortreich erkl\u00e4ren m\u00fcssen, reicht es als Gegner scheinbar aus, an den Nationalstolz zu appellieren. Ich will mir nicht anma\u00dfen, \u00fcber politische Positionierungen zu urteilen. Aber eines m\u00f6chte ich dennoch sagen: Der Blick in die Parteiprogramme mancher EU-Gegner offenbart ein ziemlich verqueres Bild davon, wie internationale Wirtschaft funktioniert.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr die Wirtschaft in Europa auf dem Spiel steht, zeigen die folgenden Fakten der europ\u00e4ischen Automobilindustrie:<br \/>\n\u2022 Rund sechs Millionen Fahrzeuge \u201eMade in Europe\u201c werden j\u00e4hrlich exportiert.<br \/>\n\u2022 Der Automobilsektor steht damit direkt und indirekt f\u00fcr mehr als 13 Millionen Arbeitspl\u00e4tze in Europa.<br \/>\n\u2022 Allein in Westeuropa generiert die Automobilindustrie ein j\u00e4hrliches Steueraufkommen von weit mehr als 400 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Viele gro\u00dfe Zahlen \u2013 eine klare Botschaft: Die Autoindustrie ist nicht ganz unwichtig f\u00fcr Arbeit und Wohlstand in Europa. Und nat\u00fcrlich profitiert nicht nur diese Schl\u00fcsselbranche enorm vom vereinten Europa: vom Wegfall von Transaktions- und Kurssicherungskosten durch die gemeinsame W\u00e4hrung, \u00fcber den erleichterten und schnelleren Binnenhandel, bis zu mobilen und top ausgebildeten Fachkr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist die EU nicht fehlerfrei. Aber ich bin absolut \u00fcberzeugt: Sie ist das Beste, was uns in Europa passieren konnte. Dieses Jahr feiern wir in Deutschland 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Deutsche Einheit. Ich finde, es sollte auch das Jahr sein, in dem wir in Europa wieder n\u00e4her zusammenr\u00fccken. Wir haben alle nichts zu gewinnen, wenn wir in nationale Egoismen zur\u00fcckfallen. Und auch Deutschland wird nicht stabiler, wenn wieder tiefere Gr\u00e4ben durch die Gesellschaft gezogen werden.<\/p>\n<p>Noch ist nicht entschieden, wie sich Europa f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre und Jahrzehnte aufstellen will. Lassen Sie uns geschlossen daf\u00fcr sorgen, dass es ein offenes Europa wird.<\/p>\n<p><em>Die Artikelreihe \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c erscheint bis zur <strong>Europawahl<\/strong> im <strong>Handelsblatt<\/strong> auf Deutsch und in Deutsch und Englisch auf <strong>Handelsblatt Online<\/strong> und der Website von <strong>United Europe<\/strong>. Die Texte sind auch in einem <strong>Buch<\/strong> zusammengefasst, das am 15. April 2019 im <strong>Herder-Verlag<\/strong> erschienen ist. Weitere Informationen \u00fcber das Buch finden Sie <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/geschichte-politik-shop\/europa-kann-es-besser-gebundene-ausgabe\/c-34\/p-15322\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Dr. Dieter Zetsche<\/strong><br \/>\nDr. Dieter Zetsche ist seit dem 16. Dezember 1998 Vorstandsmitglied und seit dem 1. Januar 2006 Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG. Er ist ebenfalls Leiter des Gesch\u00e4ftsfeldes Mercedes-Benz Cars. Davor hatte er verschiedene Positionen im Unternehmen inne, u.a. als Pr\u00e4sident Mercedes-Benz Argentina (1989), Pr\u00e4sident Freightliner Corp. (1991), Vorstandsmitglied verantwortlich f\u00fcr Nutzfahrzeuge (1999), CEO Chrysler Group (2000).<br \/>\nDr. Dieter Zetsche wurde am 5. Mai 1953 in Istanbul, T\u00fcrkei, geboren. Nach der Schulzeit in Frankfurt und dem Abitur studierte er von 1971 bis 1976 Elektrotechnik an der Universit\u00e4t Karlsruhe mit dem Abschluss als Diplomingenieur. 1976 trat er in den Forschungsbereich der damaligen Daimler-Benz AG ein. Herr Dr. Zetsche promovierte 1982 an der Universit\u00e4t Paderborn zum Dr.-Ing.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Europ\u00e4ische Union ist ein gro\u00dfes, einzigartiges Friedensprojekt. 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