{"id":13852,"date":"2019-05-15T08:24:22","date_gmt":"2019-05-15T06:24:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=13852"},"modified":"2019-06-29T19:04:19","modified_gmt":"2019-06-29T17:04:19","slug":"joerg-rocholl-its-all-about-scaling-stupid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/05\/joerg-rocholl-its-all-about-scaling-stupid\/","title":{"rendered":"J\u00f6rg Rocholl: It\u2019s all about scaling, stupid!"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eUm einen vollst\u00e4ndig integrierten Binnenmarkt zu schaffen, der weitere Vorteile aus der Finanzintegration zieht, muss nun der Schwerpunkt daraufgelegt werden, die verbleibenden Hindernisse zu beseitigen\u201c, schreibt <strong>Prof. J\u00f6rg Rocholl<\/strong>, Pr\u00e4sident der <strong>ESMT Berlin<\/strong> in unserer Artikelserie \u201e<strong>Europa kann es besser. Wie unser Kontinent zu neuer St\u00e4rke findet. Ein Weckruf der Wirtschaft<\/strong>\u201c, die vom <strong>Handelsblatt<\/strong> und <strong>United Europe<\/strong> initiiert wurde. In seinem Text erl\u00e4utert er, worin diese Hindernisse bestehen und wie sie \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Unternehmen verlieren den Anschluss an amerikanische und chinesische Wettbewerber. Zu diesem Schluss gelangt man, wenn man sich die am h\u00f6chsten bewerteten b\u00f6rsennotierten Unternehmen der Welt anschaut. Unter den Top 10 befinden sich laut einem aktuellen PwC-Ranking acht amerikanische und zwei chinesische Unternehmen, aber kein europ\u00e4isches. Deutsche Unternehmen folgen sogar erst ab Rang 60 \u2013 nur vier von ihnen schaffen es unter die Top 100 weltweit. Nun kann man zwei Punkte einwenden: Zum einen \u00e4ndern B\u00f6rsenkurse sich st\u00e4ndig, so dass das Bild morgen schon wieder anders aussehen kann als heute. Zum anderen profitiert besonders die deutsche Wirtschaft von ihrem starken Mittelstand und den vielen Hidden Champions. B\u00f6rsenkurse sind also nicht das Ma\u00df aller Dinge.<\/p>\n<p>Die Tendenz aber ist klar: Kapitalm\u00e4rkte sehen die Zukunft eher bei amerikanischen und chinesischen Unternehmen als bei europ\u00e4ischen. Diese Entwicklung wird umso bemerkenswerter, wenn man folgende Aspekte bedenkt: Die wertvollsten Unternehmen weltweit wie Apple, Google und Amazon in den USA oder Tencent und Alibaba in China sind erst \u00fcber die letzten Jahre in ihre jetzige Position gekommen. Ihr Aufstieg symbolisiert die rasante Entwicklung bei daten- und plattformgetriebenen Gesch\u00e4ftsmodellen. Diese Unternehmen greifen mit ihren Modellen und ihrer enormen Finanzkraft Wettbewerber in anderen Industrien und anderen L\u00e4ndern an, die h\u00e4nderingend nach strategischen Antworten auf die neuen Herausforderungen suchen. Europ\u00e4ische Unternehmen stehen hier eher in einer Verteidigungsposition. Sie sind in diesen dynamischen Wachstumsm\u00e4rkten nicht umfassend genug vertreten, um selbst signifikanten Einfluss nehmen zu k\u00f6nnen. Vielmehr werden europ\u00e4ische Start-ups h\u00e4ufig nach erfolgreichem Start kurz vor dem richtigen Durchstarten von den internationalen Giganten aufgekauft.<\/p>\n<p>Warum erleben wir diese Entwicklung trotz des enormen Erfolgs des Europ\u00e4ischen Binnenmarkts? Auf den ersten Blick bietet dieser alle Voraussetzungen, um europ\u00e4ischen Unternehmen jeglichen Alters und jeglicher Gr\u00f6\u00dfe eine Entwicklung \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg zu erm\u00f6glichen. Die Freiz\u00fcgigkeit von G\u00fctern, Dienstleistungen, Kapital und Personen ist die zentrale Basis f\u00fcr die Integration der europ\u00e4ischen Volkswirtschaften und damit f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum in Europa. Forscher messen der Schaffung des Binnenmarktes in dieser Hinsicht sogar gr\u00f6\u00dfere Bedeutung bei als der Einf\u00fchrung der gemeinsamen W\u00e4hrung im Jahr 1999. Mehr als 500 Millionen Menschen leben und arbeiten in diesem Raum \u2013 mit einer Wirtschaftskraft, die es mit jedem anderen Wirtschaftsraum weltweit aufnehmen kann. Niemand kann also ernsthaft den enormen Erfolg des europ\u00e4ischen Binnenmarktes und seinen entscheidenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum in der Europ\u00e4ischen Union \u00fcber die vergangenen 25 Jahre nach seiner Einf\u00fchrung bestreiten. Kann er diesen auch \u00fcber die kommenden 25 Jahre gew\u00e4hrleisten?<\/p>\n<p>Hier empfiehlt sich ein zweiter Blick. Der wirtschaftliche Erfolg bei daten- und plattformgetriebenen Gesch\u00e4ftsmodellen h\u00e4ngt besonders von ihrer schnellen und umfassenden Skalierung ab. Denn jeder neue Nutzer einer Plattform erh\u00f6ht den Wert dieser Plattform f\u00fcr alle anderen Nutzer. M\u00f6chte man sich zum Beispiel mit Freunden online austauschen, muss man dort sein, wo bereits viele Freunde sind. Ab einer bestimmten kritischen Grenze w\u00e4chst die Anzahl der Nutzer umso st\u00e4rker, denn niemand kommt mehr an dieser Plattform vorbei. Das Zauberwort hei\u00dft Skalierung \u2013 man k\u00f6nnte auch sagen Wachstum um jeden Preis bei vorl\u00e4ufiger Missachtung von Margen. Diese folgen automatisch, wenn man erst den Status als Marktf\u00fchrer eingenommen hat. Und dann ist eine solche Plattform nicht nur f\u00fcr die Nutzer von Interesse, sondern f\u00fcr weitere Akteure wie die Anbieter von G\u00fctern und Dienstleistungen, Kapitalm\u00e4rkte und Finanzinstitutionen. Die zentrale Frage lautet also, ob der Europ\u00e4ische Binnenmarkt die Skalierung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle erm\u00f6glichen kann. Die Antwort lautet: Ja, aber.<\/p>\n<p>Denn es gibt nach wie vor einige erhebliche H\u00fcrden, die eine vollst\u00e4ndige Marktintegration in Europa behindern. Die zentrale wirtschaftliche und politische Herausforderung besteht darin, diese H\u00fcrden zu identifizieren und m\u00f6glichst schnell zu beseitigen. Der konkrete wirtschaftspolitische Vorschlag ist also eine Inventur aller praktischen H\u00fcrden im Europ\u00e4ischen Binnenmarkt, um das ungenutzte Potenzial einer vollst\u00e4ndigen Marktintegration aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen. Die ESMT Berlin und die Bertelsmann-Stiftung haben mit dieser Aufgabe im Bereich der Kapitalm\u00e4rkte und Finanzdienstleistungen begonnen und damit die Einladung an andere Akteure verbunden, diese Inventarliste zu vergr\u00f6\u00dfern und f\u00fcr andere M\u00e4rkte zu erweitern.<\/p>\n<p>Bei Kapitalm\u00e4rkten und Finanzdienstleistungen kann eine st\u00e4rkere Integration ehemals getrennte M\u00e4rkte zusammenbringen, wodurch der Austausch von Informationen, grenz\u00fcberschreitende Kapitalfl\u00fcsse und Investitionen, der Handel mit Finanzprodukten sowie die Anziehung ausl\u00e4ndischer Finanzmittel erm\u00f6glicht werden. Der Weg zu einem vollwertigen EU-Finanzmarkt begann 1957 mit dem Vertrag von Rom. Im Vertrag von Maastricht wurde dann im Jahr 1993 das Ziel formuliert, den Europ\u00e4ischen Binnenmarkt vollst\u00e4ndig zu verwirklichen. Weitere Schritte wie der Financial Services Action Plan und die Schaffung der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion haben seitdem zu immer st\u00e4rker integrierten M\u00e4rkten gef\u00fchrt. Als Reaktion auf die Finanzkrise wurde zudem ein einheitlicher regulatorischer Rahmen mit gemeinsamen Regeln f\u00fcr den Finanzsektor geschaffen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gew\u00e4hrleisten und ein robusteres Finanzsystem zu entwickeln. Viele der tiefer h\u00e4ngenden Fr\u00fcchte wurden im Zuge dieses langen Prozesses bereits geerntet. Um einen vollst\u00e4ndig integrierten Binnenmarkt zu schaffen, der weitere Vorteile aus der Finanzintegration zieht, muss nun der Schwerpunkt daraufgelegt werden, die verbleibenden Hindernisse zu beseitigen. Im Folgenden soll erl\u00e4utert werden, worin diese bestehen und wie sie \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Dabei wird zwischen solchen H\u00fcrden unterschieden, die Banken, Unternehmen sowie Investoren betreffen.<\/p>\n<p><strong>Banken<\/strong><br \/>\n<em>Abschirmung der Zahlungsfl\u00fcsse zwischen Banken und deren Tochtergesellschaften durch nationale Regulierungsbeh\u00f6rden<\/em><br \/>\nKonzerninterne Kredite f\u00fcr Bankt\u00f6chter mit Muttergesellschaften in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern k\u00f6nnen von nationalen Aufsichtsbeh\u00f6rden stark eingeschr\u00e4nkt werden. Weitere Regulierungsbefugnisse sollten daher auf die europ\u00e4ische Ebene \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p><em>Inkonsistente Anwendung von Abwicklungsregeln<\/em><br \/>\nBailout-Regeln, die in der Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) festgeschrieben sind, wurden bisher lediglich bei der spanischen Bank Banco Popular angewendet. Die Europ\u00e4ische Kommission muss sicherstellen, dass das Beihilferecht so reformiert wird, dass es mit den Anforderungen der Bankenunion im Einklang steht.<\/p>\n<p><em>Probleme bei der Verbriefung von Bankkrediten<\/em><br \/>\nBanken sind h\u00e4ufig mit hohen Abschl\u00e4gen bei der Verbriefung von Krediten konfrontiert. Es k\u00f6nnte helfen, wenn ein unabh\u00e4ngiges und vertrauensw\u00fcrdiges Institut, etwa die Europ\u00e4ische Investitionsbank, diese Kreditpakete zertifiziert und bewertet und so die Verbriefung erleichtert.<\/p>\n<p><strong>Unternehmen<\/strong><br \/>\n<em>B\u00fcrokratie und Rechtsunsicherheit durch Vorschriften f\u00fcr IPO-Prospekte<\/em><br \/>\nDerzeit ist die Europ\u00e4ische Kommission dabei, die Regeln f\u00fcr B\u00f6rsengang-Prospekte zu reformieren. Dieser Schritt ist zu begr\u00fc\u00dfen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die aktuellen Reformvorschl\u00e4ge die B\u00fcrokratie eher erh\u00f6hen. Die Prospekte sollten n\u00fctzliche Informationen f\u00fcr potenzielle Investoren enthalten, nicht aber eine umfassende Auflistung s\u00e4mtlicher Faktoren, die die Gesch\u00e4ftsaussichten unter allen denkbaren Umst\u00e4nden beeinflussen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><em>Unternehmensbesteuerung verzerrt Finanzierung und schadet grenz\u00fcberschreitender Risikoteilung<\/em><br \/>\nIn den meisten Unternehmenssteuersystemen der EU-Mitgliedstaaten k\u00f6nnen Zinszahlungen von der K\u00f6rperschaftssteuer abgezogen werden \u2013 f\u00fcr die Finanzierung \u00fcber Eigenkapital gibt es jedoch keine entsprechende Regelung. Dies verzerrt die Finanzierungsentscheidungen der Unternehmen in Richtung der Fremdkapitalfinanzierung. Die Beseitigung des Schulden-Bias k\u00f6nnte daher wesentlich zur Entwicklung der Aktienm\u00e4rkte in Europa beitragen.<\/p>\n<p><em>Unterschiedliche Insolvenzregeln schaffen Unsicherheit und behindern grenz\u00fcberschreitende Kreditvergabe<\/em><br \/>\nDie Insolvenzverfahren unterscheiden sich stark von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat, was eine Reihe von negativen Folgen hat. W\u00e4hrend eine vollst\u00e4ndige Harmonisierung des nationalen Insolvenzrechts auch mittelfristig eher unrealistisch ist, sollte es m\u00f6glich sein, ein europ\u00e4isches Insolvenzrecht einzuf\u00fchren, auf das sich die Unternehmen in Absprache mit ihren Gl\u00e4ubigern freiwillig einlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Investoren<\/strong><br \/>\n<em>Geringe Beteiligung am Aktienmarkt<\/em><br \/>\nIm Vergleich zu B\u00fcrgern anderer entwickelter Staaten investieren Europ\u00e4er eher wenig in Aktien. Aktien bieten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Anlagehorizont jedoch deutlich h\u00f6here Renditen als die meisten anderen Anlageklassen. Ein m\u00f6glicher Grund f\u00fcr die mangelnde Akzeptanz von Aktien ist die Regulierung von Aktienk\u00e4ufen und die damit verbundene B\u00fcrokratie bei der Beratung von Privatanlegern. Es k\u00f6nnte sich lohnen, eine Opt-out-Regel einzuf\u00fchren, mit Hilfe derer informierte Anleger ohne wiederholten b\u00fcrokratischen Aufwand in eine gro\u00dfe Klasse von Finanzprodukten investieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Informationsasymmetrien durch Unterschiede in der Anwendung von Rechnungslegungsvorschriften<\/em><br \/>\nDie Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen von Unternehmen geh\u00f6ren zu den wichtigsten Informationsquellen f\u00fcr Investoren. Versuche, die Rechnungslegungsstandards in der EU komplett zu vereinheitlichen, waren bisher nicht von Erfolg gekr\u00f6nt. Investoren m\u00fcssen sich die n\u00f6tigen Informationen meist auf kostspielige Weise beschaffen. Um die dadurch entstehenden Informationsasymmetrien zu verringern, sollte eine zentrale Regulierungsbeh\u00f6rde die einheitliche Anwendung der Vorschriften in der gesamten EU durchsetzen.<\/p>\n<p><em>(Dieser Beitrag basiert auf dem White Paper \u201eFinancial market integration in the EU: A practical inventory of benefits and hurdles in the Single Market\u201c von Katharina Gnath, Benjamin Grosse-R\u00fcschkamp, Christian Kastrop, Dominic Ponattu, J\u00f6rg Rocholl und Marcus Wortmann.)<\/em><\/p>\n<p><em>Die Artikelreihe \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c erscheint bis zur <strong>Europawahl<\/strong> im <strong>Handelsblatt<\/strong> auf Deutsch und in Deutsch und Englisch auf <strong>Handelsblatt Online<\/strong> und der Website von <strong>United Europe<\/strong>. Die Texte sind auch in einem <strong>Buch<\/strong> zusammengefasst, das am 15. April 2019 im Herder-Verlag erschienen ist. Weitere Informationen \u00fcber das Buch finden Sie <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/geschichte-politik-shop\/europa-kann-es-besser-gebundene-ausgabe\/c-34\/p-15322\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber J\u00f6rg Rocholl:<\/strong><br \/>\nProf. J\u00f6rg Rocholl, Ph.D., ist Pr\u00e4sident der ESMT Berlin. Er ist dar\u00fcber hinaus stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesfinanzministeriums sowie stellvertretender Vorsitzender des Vereins f\u00fcr Socialpolitik.<br \/>\nProfessor Rocholl hat an der Universit\u00e4t Witten\/Herdecke studiert und dort im Fach Wirtschaftswissenschaften mit Auszeichnung abgeschlossen. Nach seiner Promotion an der Columbia University in New York wurde er zum Assistant Professor an die University of North Carolina in Chapel Hill berufen. Rocholl forscht und lehrt seit 2007 an der ESMT und wurde 2011 zum Pr\u00e4sidenten der ESMT ernannt. Seit 2010 ist er Inhaber des EY Chair in Governance und Compliance.<br \/>\nProfessor Rocholls Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Corporate Finance, Corporate Governance, Financial Intermediation, Zentralbanken und Finanzregulierung. Seine Forschung wurde in f\u00fchrenden wissenschaftlichen Fachmagazinen wie dem Journal of Finance, dem Journal of Financial Economics und Review of Financial Studies ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nProfessor Rocholl ist Research Fellow am Centre for Economic Policy Research (CEPR), Forschungsmitglied des European Corporate Governance Institute (ECGI), Forschungsprofessor am ifo Institut, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Forschungsdaten- und Servicezentrums (FDSZ) der Deutschen Bundesbank, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats der Deutschen Welle und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des DIW Berlin. Er war sowohl Lamfalussy als auch Duisenberg Fellow der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUm einen vollst\u00e4ndig integrierten Binnenmarkt zu schaffen, der weitere Vorteile aus der Finanzintegration zieht, muss nun der Schwerpunkt daraufgelegt werden, die verbleibenden Hindernisse zu beseitigen\u201c, schreibt Prof. J\u00f6rg Rocholl, Pr\u00e4sident&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":14398,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[641],"tags":[1293,410,243,1226,1222,1104,240,1322,1323,1110,1151],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-13852","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente-meinungen","8":"tag-esmt-berlin-de","9":"tag-eu-de","10":"tag-europa","11":"tag-europa-kann-es-besser-de","12":"tag-europareform","13":"tag-europawahlen","14":"tag-europe-de","15":"tag-integrierter-binnenmarkt","16":"tag-joerg-rocholl","17":"tag-united-europe-de","18":"tag-united-europe-de-2"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13852"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13853,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13852\/revisions\/13853"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14398"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13852"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=13852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}