{"id":13804,"date":"2019-05-09T11:36:48","date_gmt":"2019-05-09T09:36:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=13804"},"modified":"2019-05-09T11:37:27","modified_gmt":"2019-05-09T09:37:27","slug":"rueckblick-auf-die-vorstellung-des-buches-europa-kann-es-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/05\/rueckblick-auf-die-vorstellung-des-buches-europa-kann-es-besser\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die Vorstellung des Buches \u201eEuropa kann es besser\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Drei Wochen vor der Europawahl wurde am Montag, dem 6. Mai in der in der ESMT Berlin das Buch \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c im Beisein der CDU-Vorsitzenden <strong>Annegret Kramp-Karrenbauer<\/strong> vorgestellt. Das Kooperationsprojekt von United Europe und dem Handelsblatt umfasst Artikel von <strong>30 Autorinnen und Autoren<\/strong> aus Dax-Unternehmen, Mittelstandsunternehmen und Start-ups, die vielf\u00e4ltige L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr ein wettbewerbsf\u00e4higes Europa bieten.<\/p>\n<p>Die \u00fcber 200 G\u00e4ste wurden von <strong>J\u00f6rg Rocholl<\/strong>, Direktor der ESMT Berlin, und <strong>Wolfgang Sch\u00fcssel<\/strong>, Pr\u00e4sident von United Europe e.V., begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fcssel<\/strong> sagte in seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede, dass die Frage nicht sei, ob man Optimist oder Pessimist sei. Viel interessanter sei, \u201edass wir Positivisten sein sollten, die die Ideen, die in dem Buch enthalten sind, erm\u00f6glichen.\u201c<br \/>\nAnschlie\u00dfend stellte CDU-Chefin <strong>Kramp-Karrenbauer<\/strong> das Buch mit einer Grundsatzrede zu Europa vor. Das Thema Europa sei ihr pers\u00f6nlich wichtig, betonte sie, ihre Rede gehe \u201e\u00fcber normale H\u00f6flichkeit\u201c hinaus. Was sie sage, sage sie aus \u201etiefer \u00dcberzeugung\u201c.<\/p>\n<p>Die Frage sei, ob wir in Europa in Zukunft noch eine Rolle spielen wollen. Wie wir dieses Europa st\u00e4rken. Das sei neben den gro\u00dfen Projekten wie Sicherheit, Verteidigung, Freiheit auch die Frage, \u201ewie wir Schengen als ein Konzept der offenen Grenzen nach innen, auch nach au\u00dfen verteidigen und dadurch auch Akzeptanz f\u00fcr die Zukunft schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu liefere das Buch einen sehr spannenden Beitrag, weil es sich in den einzelnen Kapiteln nicht nur darauf beschr\u00e4nke zu sagen, wir sind alle Pro-Europ\u00e4er, \u201esondern weil es sehr genau deutlich macht, wo die Herausforderungen gesehen werden, wo man schon ein St\u00fcck vorangekommen ist, wo es aber auch noch Nachholbedarf gibt.\u201c<\/p>\n<p>Unter anderem betonte sie, wie wichtig es sei, die Innovationskraft in Europa zu st\u00e4rken, um gegen die USA und China zu bestehen. Sie warnte vor nationalen Alleing\u00e4ngen, zum Beispiel beim Klimaschutz. Hier brauche es Kooperationen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten, denn es sei wichtig, dass die L\u00f6sung europ\u00e4isch sei. \u201eWenn es ein Thema gibt, das global und europ\u00e4isch angegangen werden muss, ist es der Kampf gegen den Klimawandel\u201c, so Kramp-Karrenbauer. Allerdings: Von solchen Forderungen liest man h\u00e4ufig, geschehen ist wenig, so das Handelsblatt. Und so bem\u00e4ngelte <strong>Sven Afh\u00fcppe<\/strong> in seiner Er\u00f6ffnungsrede: \u201eEs gibt kein Erkenntnisdefizit, es gibt ein Durchsetzungsdefizit.\u201c<\/p>\n<p>Das Buch, so Kramp-Karrenbauer, komme mit den richtigen Impulsen zum richtigen Zeitpunkt. Es gehe nicht um die Frage, ob wir mehr oder weniger Europa wollen. Die Grundstimmung f\u00fcr Europa sei positiv. Aber es gehe auch darum, ein \u201eMade in Europe\u201c nicht nur auf Waren und Produkte zu beziehen, sondern auch auf positive Errungenschaften, Werte und Prinzipien.<\/p>\n<p>Wer Europa st\u00e4rken wolle, m\u00fcsse eine Geschichte erz\u00e4hlen, sagte Bahn-Chef <strong>Richard Lutz<\/strong> in der anschlie\u00dfenden Paneldebatte, in der er gemeinsam mit <strong>Ingrid Hengster<\/strong> aus dem Vorstand der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau, der Managerin <strong>Simone Menne<\/strong> und United-Europe-Gr\u00fcnder <strong>J\u00fcrgen Gro\u00dfmann<\/strong> \u00fcber Kramp-Karrenbauers Rede und \u00fcber Europa diskutierte.<\/p>\n<p>\u201eDas Thema Europa muss mit Emotionen aufgeladen werden\u201c, sagte Lutz. Es gehe darum, junge Menschen f\u00fcr Europa zu begeistern, die Frieden, Wohlstand und Freiheit als selbstverst\u00e4ndlich erachteten. Europa st\u00e4rken \u2013 das<br \/>\nwollen auch seine Gespr\u00e4chspartner.<\/p>\n<p>Hengster pl\u00e4diert f\u00fcr mehr sozialen Ausgleich in der EU, um wachstumsschwachen Regionen zu helfen und den Menschen Chancen in ihrer Heimat zu bieten. Simone Menne geht noch weiter, sie spricht sich f\u00fcr die \u201eAbschaffung der Nationalstaaten\u201c aus und sieht eine gemeinsame Steuer- und Sozialpolitik als Schritt dorthin.<\/p>\n<p>Gro\u00dfmann hingegen warnt vor zu viel Tatendrang. Der Traum von den Vereinigten Staaten von Europa sei nicht realisierbar. Doch auch er sieht es als Aufgabe der Politik, neue Begeisterung zu wecken. Und: \u201eDie Begeisterung ist wichtig. Aber wir m\u00fcssen den Leuten auch die Fakten klar machen, warum es wichtig ist, f\u00fcr Europa zu k\u00e4mpfen.\u201c Vor allem brauche Europa F\u00fchrungsfiguren. Die sollten politisch sein, aber vor allem auch sportlich. \u201eWir brauchen jemanden wie zum Beispiel J\u00fcrgen Klopp\u201c, so Gro\u00dfmann. \u201eDer bringt mehr in Gro\u00dfbritannien dazu, f\u00fcr Remain zu stimmen, als mancher Politiker.\u201c<\/p>\n<p>Alle Texte des Buches werden bis zur Europawahl auf <strong>Deutsch und Englisch<\/strong> auf der Website von <strong>United Europe<\/strong> und dem <strong>Handelsblatt Online<\/strong> ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nDas Buch erwerben k\u00f6nnen Sie in jedem <strong>Buchhandel<\/strong> und online <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/geschichte-politik-shop\/europa-kann-es-besser-gebundene-ausgabe\/c-34\/p-15322\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Wochen vor der Europawahl wurde am Montag, dem 6. 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