{"id":13591,"date":"2019-04-23T21:28:28","date_gmt":"2019-04-23T19:28:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=13591"},"modified":"2019-06-29T11:45:52","modified_gmt":"2019-06-29T09:45:52","slug":"hans-van-bylen-europas-industrie-muss-wieder-wettbewerbsfaehiger-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/04\/hans-van-bylen-europas-industrie-muss-wieder-wettbewerbsfaehiger-werden\/","title":{"rendered":"Hans Van Bylen: Europas Industrie muss wieder wettbewerbsf\u00e4higer werden"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eEuropa braucht Innovationen, um im globalen Wettlauf attraktiv zu bleiben\u201c, schreibt <strong>Hans Van Bylen<\/strong>, CEO der <strong>Henkel AG &amp; Co. KGaA<\/strong>. \u201eDenn wirtschaftlicher Erfolg schafft Arbeitspl\u00e4tze und Wohlstand.\u201c Sein Text ist Teil der Artikelserie \u201e<strong>Europa kann es besser. Wie unser Kontinent zu neuer St\u00e4rke findet. Ein Weckruf der Wirtschaft<\/strong>\u201c, die vom <strong>Handelsblatt<\/strong> und <strong>United Europe<\/strong> initiiert wurde.<\/em><\/p>\n<p>Wenn das Brexit-Votum in Gro\u00dfbritannien im Juni 2016 etwas gebracht hat, dann ist es diese Erkenntnis: Inzwischen haben mehr EU-B\u00fcrger ein besseres Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wie hochgradig vernetzt und voneinander abh\u00e4ngig die Menschen und Unternehmen in den Mitgliedsl\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union sind.<\/p>\n<p>Erst die konkrete Herausforderung, ein wichtiges Land in relativ kurzer Zeit aus einem \u00fcber viele Jahrzehnte gewachsenen Geflecht von gemeinsamen Regeln und Standards herauszul\u00f6sen, veranschaulicht, welche Vorteile und h\u00f6here Effizienz durch einen gemeinsamen Binnenmarkt entstanden sind.<\/p>\n<p>Hinzu kommen die kontroversen Diskussionen \u00fcber Ungleichgewichte im Handel, die Androhung von Z\u00f6llen oder anderen Ma\u00dfnahmen im globalen Wirtschaftsdreieck zwischen den Vereinigten Staaten, China und der EU. Sie haben das Bewusstsein f\u00fcr die Bedeutung eines geeinten und handlungsf\u00e4higen Europas in breiteren Teilen der \u00d6ffentlichkeit gesch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Es ist sicherlich verk\u00fcrzt, die Bedeutung eines geeinten Europas allein auf die wirtschaftspolitischen Dimensionen zu reduzieren. Daneben stehen mindestens gleichbedeutend sicherheitspolitische Fragen, die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung, kulturelle Aspekte und vieles mehr.<\/p>\n<p>Aber letztlich schaffen erst der wirtschaftliche Erfolg sowie die damit verbundenen Arbeitspl\u00e4tze und Einkommen die finanziellen Voraussetzungen und die breite gesellschaftliche Akzeptanz f\u00fcr die Zusammenarbeit in den anderen Handlungsfeldern.<\/p>\n<p>Der wirtschaftliche Erfolg hilft auch, durch gezielte Ma\u00dfnahmen Ungleichheiten zu verringern \u2013 zwischen einzelnen Volkswirtschaften wie auch zwischen gesellschaftlichen Gruppen oder Schichten eines Landes. Dieser Gedanke stand auch Pate, als die Europ\u00e4ische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) in den 1950er Jahren gegr\u00fcndet wurde.<br \/>\nDie enge wirtschaftliche Verflechtung sollte helfen, den Wohlstand zu f\u00f6rdern und Konflikte zu verhindern. Der gr\u00f6\u00dfere, gemeinsame Markt sollte das Wirtschaftswachstum beschleunigen und damit den Wohlstand der B\u00fcrger in Europa steigern.<\/p>\n<p>Dass dies ein Erfolg war, ist unbestritten \u2013 wenngleich das in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung h\u00e4ufig in den Hintergrund r\u00fcckt. Heute umfasst die EU mehr als eine halbe Milliarde Einwohner. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist die EU der gr\u00f6\u00dfte Wirtschaftsraum weltweit, noch vor China und den Vereinigten Staaten.<br \/>\nDabei ist die Industrie mit \u00fcber 50 Millionen Arbeitspl\u00e4tzen ein wichtiger Faktor f\u00fcr Wohlstand und Besch\u00e4ftigung in Europa. Damit das langfristig so bleibt, haben Unternehmen und ihre Mitarbeiter ein gemeinsames Interesse am Erhalt und an der St\u00e4rkung des Binnenmarkts und der Wettbewerbsf\u00e4higkeit im internationalen Vergleich.<br \/>\nDenn trotz aller Erfolge muss sich die EU institutionell und vor allem industriepolitisch weiterentwickeln. Die EU braucht Reformen, um den Wirtschaftsraum im zunehmenden globalen Wettbewerb noch st\u00e4rker und attraktiver zu machen.<\/p>\n<p>Der technologische Wandel, die Anforderungen an nachhaltiges Wirtschaften und die angespannten internationalen Handelsbeziehungen stellen die Unternehmen und die Politik vor gro\u00dfe Herausforderungen. Die kommende EU-Kommission sollte ihre Industriepolitik daher strategisch neu ausrichten. Kern der Strategie muss es sein, Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der europ\u00e4ischen Unternehmen, insbesondere der Industrie, zu f\u00f6rdern. Dabei kommt es entscheidend auf den richtigen Mix der Instrumente an. Es geht darum, noch bessere Anreize f\u00fcr Innovationen zu setzen, eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sicherzustellen und eine wettbewerbsf\u00e4hige Unternehmensbesteuerung sowie eine gute Infrastruktur zu gew\u00e4hrleisten. Zudem m\u00fcssen f\u00fcr die aktuellen geo- und handelspolitischen Auseinandersetzungen Antworten gefunden werden.<\/p>\n<p><strong>Globaler Wettlauf um Innovationen<\/strong><br \/>\nDabei sollte die europ\u00e4ische Politik die Industrie als Partner betrachten, um die L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Sei es beim Klimaschutz, bei der Entwicklung moderner und nachhaltiger Verkehrssysteme, bei der Ern\u00e4hrung einer wachsenden Weltbev\u00f6lkerung oder auch in der Gesundheitsversorgung. Industrieunternehmen tragen mit ihren innovativen Produkten und Werkstoffen, Technologien und Anwendungen zur L\u00f6sung dieser gro\u00dfen globalen Aufgaben bei. Geschwindigkeit ist dabei im globalen Wettbewerb ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Weltweit findet heute ein Wettlauf der Nationen und Regionen um die beste Position f\u00fcr die Zukunft statt.<\/p>\n<p>Innovative Werkstoffe, leistungsf\u00e4hige Energiespeicher, klimavertr\u00e4gliche Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen, Biotechnologie, Digitalisierung und zirkul\u00e4re Wirtschaft sind wichtige Elemente f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung unserer globalen Gesellschaft \u2013 und wachstumsstarke M\u00e4rkte mit hoher Wertsch\u00f6pfung und zukunftssicheren Arbeitspl\u00e4tzen.<br \/>\nDie EU sollte bei ihrer k\u00fcnftigen Mittelvergabe einen klaren Schwerpunkt auf diese Themen legen und die Forschungsausgaben daf\u00fcr ausweiten. Das Tempo des globalen Wettstreits um Innovationen wird mehr und mehr aus China und den Wachstumsl\u00e4ndern in S\u00fcdostasien bestimmt.<\/p>\n<p>In diesen Staaten unterst\u00fctzen die Regierungen gezielt Wissenschaft und Forschung mit betr\u00e4chtlichen finanziellen Mitteln und schaffen regulatorische Spielr\u00e4ume, um Innovationsprozesse zu beschleunigen. Damit aus Forschung auch marktf\u00e4hige Produkte werden k\u00f6nnen, sind eine innovationsfreundliche Gesetzgebung sowie die Qualit\u00e4t von Rechtsvorschriften und deren Umsetzung von entscheidender Bedeutung. Hier hat die EU in den letzten Jahren bereits gute Ans\u00e4tze gezeigt. Wichtig ist dabei: Neue Gesetze sollten umfassend auf ihre Auswirkungen auf die Wettbewerbs- und Innovationsf\u00e4higkeit \u00fcberpr\u00fcft werden. Gerade f\u00fcr viele kleine und mittlere Unternehmen entsteht hier sonst viel Zusatzaufwand, der ihre Entwicklung behindert.<\/p>\n<p><strong>Vorreiter bei Klimaschutz und zirkul\u00e4rer Wirtschaft<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Industrie in Europa ist insbesondere eine zukunftsgerichtete Energie- und Klimapolitik entscheidend. Die EU-Kommission will ihre ambitionierten Klimaschutzziele mit einer Strategie begleiten.<br \/>\nDabei hilft auch \u201emehr Europa\u201c. Der EU-Binnenmarkt f\u00fcr Strom und Gas sollte realisiert werden, um die Versorgungssicherheit und wettbewerbsf\u00e4hige Energiepreise zu f\u00f6rdern. Dar\u00fcber hinaus sollten Investitionen in den Klimaschutz unterst\u00fctzt und alle Sektoren in die Pflicht genommen werden. Industrie und Energiewirtschaft erf\u00fcllen ihre Ziele zur CO2-Reduktion bereits \u00fcber den Emissionshandel.<\/p>\n<p>Da die energieintensive Chemie im globalen Wettbewerb steht, w\u00e4re ein weltweites System zur CO2-Bepreisung \u2013 zumindest auf Ebene der G20 \u2013 eine m\u00f6gliche Perspektive. Damit lie\u00dfen sich Nachteile f\u00fcr den Standort Europa vermeiden. Auch beim Thema zirkul\u00e4re Wirtschaft hat die Europ\u00e4ische Kommission ambitionierte Pl\u00e4ne. Sie will die EU f\u00fcr eine globale Vorreiterrolle positionieren.<\/p>\n<p>Zirkul\u00e4res Wirtschaften bedeutet das Wirtschaftswachstum vom Verbrauch endlicher Ressourcen zu entkoppeln. Es ist notwendig, den gesamten Produktlebenszyklus zu betrachten und die zum jeweiligen Zeitpunkt technisch, wirtschaftlich und \u00f6kologisch optimale L\u00f6sung zu nutzen. Die hierf\u00fcr erforderlichen Innovationen er\u00f6ffnen ebenfalls neue Wachstumschancen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr offenen Welthandel einsetzen \u2013 selbstbewusst und wertebasiert<\/strong><br \/>\nAber nicht allein Wettbewerbs- und Innovationsf\u00e4higkeit tragen dazu bei, dass sich international t\u00e4tige Unternehmen auf den globalen M\u00e4rkten behaupten k\u00f6nnen. Eine offene und regelbasierte Welthandelsordnung ist hierf\u00fcr eine entscheidende Voraussetzung.<\/p>\n<p>Die wachsenden Spannungen in den internationalen Handelsbeziehungen unterstreichen die Bedeutung der EU. Insbesondere ihrer gemeinsamen Handelspolitik ist es zu verdanken, dass Europa seine Position gegen\u00fcber den gro\u00dfen Volkswirtschaften China und USA vertreten kann.<br \/>\nDie EU muss sich auch in Zukunft daf\u00fcr einsetzen, dass das offene Welthandelssystem erhalten bleibt. Mit Selbstbewusstsein und auf der Basis gemeinsamer Werte. Die Europ\u00e4ische Kommission braucht eine neue Handelsstrategie, die Antworten auf das Vorgehen der USA und Chinas findet.<\/p>\n<p>Zugleich muss sie darauf hinwirken, die Rolle der Welthandelsorganisation (WTO) zu st\u00e4rken, und erg\u00e4nzend weitere bilaterale Handelsabkommen schlie\u00dfen. Daf\u00fcr ist es unerl\u00e4sslich, dass die EU in Handelsfragen geschlossen nach au\u00dfen auftritt.<\/p>\n<p><strong>Ein starkes Europa f\u00fcr eine erfolgreiche Zukunft<\/strong><br \/>\nZu europ\u00e4ischen L\u00f6sungen in den politischen Zukunftsfragen wie Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung und Migration gibt es schlicht keine Alternative. Nur eine politisch handlungsf\u00e4hige und wirtschaftlich starke EU kann die globalen Herausforderungen im Sinne aller B\u00fcrger in Europa mitgestalten. Daf\u00fcr ist es aber auch erforderlich, den Nutzen und die Vorteile aus einem geeinten Europa in der \u00f6ffentlichen Debatte immer wieder klar zu benennen.<\/p>\n<p><em>Die Artikelreihe \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c erscheint bis zur Europawahl im <strong>Handelsblatt<\/strong> auf Deutsch und in Deutsch und Englisch auf <strong>Handelsblatt Online<\/strong> und der Website von <strong>United Europe<\/strong>. Die Texte sind auch in einem <strong>Buch<\/strong> zusammengefasst, das am 15. April 2019 im Herder-Verlag erschienen ist. Weitere Informationen \u00fcber das Buch finden Sie <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/geschichte-politik-shop\/europa-kann-es-besser-gebundene-ausgabe\/c-34\/p-15322\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Hans Van Bylen:<\/strong><br \/>\nHans Van Bylen ist seit \u00fcber 30 Jahren bei Henkel und verf\u00fcgt \u00fcber umfangreiche internationale Erfahrung im Konsumg\u00fcterund Industriekundengesch\u00e4ft. Er begann seine Laufbahn 1984 bei Henkel in Belgien und \u00fcbernahm in der Folge stetig wachsende Gesch\u00e4fts- und Regionalverantwortung etwa f\u00fcr Benelux, Frankreich, Westeuropa, Afrika\/Naher Osten, Latein- und Nordamerika sowie Asien-Pazifik. 2005 wurde er in den Vorstand von Henkel berufen und war dort \u00fcber 10 Jahre f\u00fcr den Unternehmensbereich Beauty Care zust\u00e4ndig. Seit Mai 2016 ist Hans Van Bylen Vorstandsvorsitzender der Henkel AG &amp; Co KGaA, seit September 2018 Pr\u00e4sident des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und Vizepr\u00e4sident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI). Er geh\u00f6rt zudem dem Board of Directors des Consumer Goods Forum (CGF) an und ist Mitglied des European Round Table of Industrialists (ERT).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEuropa braucht Innovationen, um im globalen Wettlauf attraktiv zu bleiben\u201c, schreibt Hans Van Bylen, CEO der Henkel AG &amp; Co. KGaA. \u201eDenn wirtschaftlicher Erfolg schafft Arbeitspl\u00e4tze und Wohlstand.\u201c Sein Text&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":14364,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[641],"tags":[410,1222,1104,240,1245,628,1110,1151,92],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-13591","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente-meinungen","8":"tag-eu-de","9":"tag-europareform","10":"tag-europawahlen","11":"tag-europe-de","12":"tag-hans-van-bylen-de","13":"tag-innovation-de-2","14":"tag-united-europe-de","15":"tag-united-europe-de-2","16":"tag-wettbewerbsfahigkeit"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13591"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14367,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13591\/revisions\/14367"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13591"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=13591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}