{"id":13531,"date":"2019-04-16T17:43:18","date_gmt":"2019-04-16T15:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=13531"},"modified":"2019-06-29T11:07:53","modified_gmt":"2019-06-29T09:07:53","slug":"martin-brudermueller-was-ist-los-mit-europa-wir-brauchen-ein-neues-europa-der-ideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/04\/martin-brudermueller-was-ist-los-mit-europa-wir-brauchen-ein-neues-europa-der-ideen\/","title":{"rendered":"Martin Bruderm\u00fcller: Was ist los mit Europa? Wir brauchen ein neues Europa der Ideen!"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_13529\" aria-describedby=\"caption-attachment-13529\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/4753_Martin_Brudermueller_kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13529 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/4753_Martin_Brudermueller_kl-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13529\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Martin Bruderm\u00fcller, Vorsitzender des Vorstands BASF SE<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>\u201eWir brauchen ein \u201eEuropa, das sch\u00fctzt\u201c \u2013 entsprechend des Mottos der \u00f6sterreichischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft \u2013 in physischer, wirtschaftlicher, sozialer und \u00f6kologischer Hinsicht\u201c, schreibt <strong>Dr. Martin Bruderm\u00fcller<\/strong>, Vorsitzender des Vorstands <strong>BASF SE<\/strong>, in seinem Beitrag zu unserer Artikelserie \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c: \u201eAber wir brauchen auch eine starke Leitidee f\u00fcr Europa, um alle EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger von den Zukunftschancen und Vorteilen eines starken Europas zu \u00fcberzeugen. Diese Leitidee f\u00fcr Europa ist das \u201eEuropa der Ideen\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Als ich im Jahr 1961 geboren wurde, stellten Gro\u00dfbritannien, Irland und D\u00e4nemark den Antrag auf Beitritt zur Europ\u00e4ischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). 1979, in meinem letzten Schuljahr, fand die erste Direktwahl des Europ\u00e4ischen Parlaments statt. Im Abschlussjahr meines Studiums, 1985, wurde das Schengen-Abkommen zur Abschaffung aller Personenkontrollen an den Binnengrenzen Deutschlands, Frankreichs und der Benelux-L\u00e4nder unterzeichnet. Ich bin mit der fortschreitenden Integration Europas aufgewachsen, und genau wie ich kann jede B\u00fcrgerin, jeder B\u00fcrger Europas seine pers\u00f6nliche Vita mit der Entwicklung der EU verkn\u00fcpfen. Ich war schon damals begeistert von Europa. Doch so richtig bewusst als Europ\u00e4er f\u00fchlte ich mich zum ersten Mal w\u00e4hrend meines Studiums in den USA. Und wahrscheinlich geht es vielen von uns so \u2013 der Wert von etwas wird einem erst dann so richtig klar, wenn man es gerade nicht hat.<\/p>\n<p>Das zeigt auch der Brexit. Wenn er vollzogen sein wird, werden die in der EU verbleibenden 27 Staaten den Verlust sehr schmerzhaft sp\u00fcren. Die Briten wiederum werden zunehmend erkennen, welch enge Verbindung sie zur EU haben und welche oft unsichtbaren Vorteile damit verbunden sind. Die qualvollen Diskussionen \u00fcber den Ausstieg und erst recht das zuk\u00fcnftige Verh\u00e4ltnis ihres Landes zur EU machen das schon heute mehr als deutlich. Als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der EU-27 m\u00fcssen wir aus diesem Verlust lernen und uns der Vorteile der EU klar bewusst werden \u2013 ohne sie erst zu verlieren.<\/p>\n<p>Europa ist das gr\u00f6\u00dfte Friedensprojekt des 20. Jahrhunderts. In einem EU-Mitgliedsland aufzuwachsen, hei\u00dft, in Frieden aufzuwachsen. Das ist alles andere als selbstverst\u00e4ndlich. Zu Beginn des Jahres haben Angela Merkel und Emmanuel Macron in Aachen den deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaftsvertrag erneuert. Aus den Erzfeinden von einst sind l\u00e4ngst engste Partner geworden. Die Wiedervereinigung Deutschlands h\u00e4tte ohne die feste Einbindung Deutschlands in die EU auch anders, vielleicht weniger friedlich, verlaufen oder gar \u00fcberhaupt nicht passieren k\u00f6nnen. Auch der Brexit zeigt erneut die friedensstiftende Wirkung der EU: Fast unl\u00f6sbar erscheint die Frage, wie nach dem EU-Austritt die Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland so gestaltet werden kann, dass der Nordirlandkonflikt nicht wieder aufflammt.<\/p>\n<p>Die EU ist auch ein \u00e4u\u00dferst erfolgreiches Wohlstandsprojekt. Die Bedeutung des EU-Binnenmarkts ist dabei gar nicht hoch genug einzusch\u00e4tzen. Seit dem Inkrafttreten des Binnenmarkts 1993 ist das Bruttoinlandsprodukt in den EU-28 pro Kopf st\u00e4rker gewachsen als im Durchschnitt der OECD. Der freie Waren- und G\u00fcterverkehr hat sich aber nicht nur f\u00fcr das gesamteurop\u00e4ische Wachstum bezahlt gemacht, sondern auch f\u00fcr die EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger: Ohne Grenzkontrollen k\u00f6nnen sie einfacher reisen und in anderen EU-Staaten studieren und arbeiten. Europa steht f\u00fcr Frieden, Freiheit, Stabilit\u00e4t und f\u00fcr Wohlstand.<\/p>\n<p>Was ist los mit der EU? Warum ist sich kaum jemand dieser Erfolge richtig bewusst? Die EU steckt in einer tiefen Krise. Der rasante wirtschaftliche und technologische Aufstieg Chinas, die Strukturver\u00e4nderungen in der Industrie durch Digitalisierung und Automatisierung, die Migrationsbewegungen \u2013 diese Umbr\u00fcche bringen die EU und ihre Mitgliedsl\u00e4nder aus dem Takt. Viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger empfinden diese Herausforderungen als Bedrohungen, und sie vermissen zukunftsf\u00e4hige Antworten ihrer Regierungen. Doch es ist eine Illusion, wenn Einzelstaaten glauben, allein die Kraft und die M\u00f6glichkeiten zu haben, auf diese Fragestellungen langfristig bessere Antworten zu finden, als die EU gemeinsam. Wir brauchen ein \u201eEuropa, das sch\u00fctzt\u201c \u2013 entsprechend des Mottos der \u00f6sterreichischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft \u2013 in physischer, wirtschaftlicher, sozialer und \u00f6kologischer Hinsicht. Aber wir brauchen auch eine starke Leitidee f\u00fcr Europa, um alle EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger von den Zukunftschancen und Vorteilen eines starken Europas zu \u00fcberzeugen. Diese Idee f\u00fcr Europa ist das \u201eEuropa der Ideen\u201c.<\/p>\n<p>Die Geschichte Europas ist eine Geschichte der Ideen, der Erfindungen, der Innovationen. Zum Beispiel in der Chemie: Von den ersten 100 Elementen des Periodensystems wurden 78 in Europa entdeckt. Die Entwicklung der Ammoniaksynthese oder von Kunststoffen, ohne die modernes Leben nicht denkbar w\u00e4re, Entwicklungen in der modernen Medizin, bei Automobilen, in der Mechanik und vielen anderen technologischen Feldern basieren auf Ideen aus Europa. Noch immer sind europ\u00e4ische Unternehmen \u2013 kleine, mittlere und gro\u00dfe \u2013 in Europa und der Welt erfolgreich, weil sie ihre M\u00e4rkte \u00fcber Innovationen erschlie\u00dfen. Durch ihre Innovationskraft bieten diese Unternehmen nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr zentrale gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieversorgung, Ern\u00e4hrung und Mobilit\u00e4t. Bis heute haben sie sich erfolgreich an ein sich ver\u00e4nderndes Umfeld anpassen k\u00f6nnen. Innovative Produkte waren schon immer die Basis f\u00fcr den Wohlstand Europas, eines Kontinents, der seine St\u00e4rke vor allem durch eine Ressource erreicht hat \u2013 die Ideen seiner Menschen.<\/p>\n<p>Die Innovationstradition Europas hat drei entscheidende S\u00e4ulen: Vielfalt, Offenheit und Zusammenarbeit. Kein Kontinent mit \u00e4hnlicher kultureller Vielfalt hat eine mit der EU vergleichbare Integration geschafft. Mit dem Zusammenwachsen Europas ist aus dem Gegensatz von Kulturen eine Offenheit gegen\u00fcber anderem Denken entstanden. Bei der Suche nach neuen Ideen ist das eine enorme St\u00e4rke, denn grundlegende Innovationen kommen heutzutage fast nur noch aus dem Zusammenwirken mehrerer wissenschaftlicher und technischer Disziplinen. Ideen entstehen da, wo vielf\u00e4ltige Perspektiven zusammenkommen. Ganz offensichtlich haben wir etwas verlernt, denn unterschiedliche Perspektiven scheinen in Europa momentan eher dazu zu f\u00fchren, dass Nationen eigene Wege gehen wollen.<\/p>\n<p>Ohne Innovationen gibt es keine Zukunft mit Wohlstand. Deshalb brauchen wir mehr denn je kreative und innovative L\u00f6sungen \u2013 warum sollten diese nicht aus Europa kommen? Nach wie vor werden rund 30 Prozent der weltweiten wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen in Europa verfasst, eine beachtliche Leistung! Allerdings muss es uns Europ\u00e4ern gelingen, aus dieser guten Ausgangslage noch mehr Innovationen, Produkte und kommerzielle Anwendungen in den Markt zu bringen. F\u00fcr ein \u201eEuropa der Ideen\u201c brauchen wir einen neuen europ\u00e4ischen Innovationsschub.<\/p>\n<p>Daher muss Forschung noch besser und konsequenter gef\u00f6rdert werden, und zwar von der Grundlagen- bis zur angewandten Forschung. Der n\u00e4chste mehrj\u00e4hrige Finanzrahmen der EU bietet gro\u00dfe Chancen, durch eine deutliche Erh\u00f6hung der Investitionen in das n\u00e4chste Forschungsrahmenprogramm ein unmissverst\u00e4ndliches Zeichen zu setzen. Zahlreiche europ\u00e4ische Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen geh\u00f6ren in den MINT-F\u00e4chern noch immer zur internationalen Spitze. Dieses Potenzial m\u00fcssen wir \u00fcber bestehende Netzwerke und Cluster in allen Regionen Europas systematisch ausbauen und st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Eine solche Innovationspolitik sollte gleichzeitig eng mit einer vision\u00e4ren Industriepolitik verkn\u00fcpft werden. Um zu wettbewerbs- und damit marktf\u00e4higen L\u00f6sungen zu kommen, muss Innovation auf ein regulatorisches Umfeld treffen, das ihre Einf\u00fchrung f\u00f6rdert. Dazu sollte das Innovationsprinzip konsequent angewandt werden, mit dem Regulierungen dahingehend \u00fcberpr\u00fcft werden, ob sie Innovationen f\u00f6rdern oder wenigstens nicht behindern. Auch gilt es, die Innovations- und Industriepolitik noch st\u00e4rker auf europ\u00e4ische Wertsch\u00f6pfungsketten auszurichten. Ein Beispiel sind die Elektromobilit\u00e4t und die damit einhergehenden Zukunftstechnologien: Hier m\u00fcssen Anstrengungen \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg geb\u00fcndelt werden, damit wir Technologien, deren Verf\u00fcgbarkeit und Arbeitspl\u00e4tze in Europa langfristig sichern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ideen sind aber nicht nur die Basis f\u00fcr Innovationen und damit die Entwicklung von L\u00f6sungen, um den gro\u00dfen weltweiten Herausforderungen erfolgreich zu begegnen und den langfristigen Wohlstand<br \/>\ndes Kontinents zu sichern. Ideen sind noch viel mehr auch eine verbindende Kraft \u00fcber nationale, kulturelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Das zeigt der Wissensverbund quer durch Europa, das zeigen die multinationalen Forscherteams, die mit ihren unterschiedlichen Biografien und Sichtweisen die europ\u00e4ische Forschungslandschaft zu dem gemacht haben, was sie heute ist \u2013 Spitzenklasse! Wir alle k\u00f6nnen dazu beitragen, dass wir ein \u00bbEuropa der Ideen\u00ab werden, in dem uns Ideen verbinden und Europa ein schlagkr\u00e4ftiger, erfolgreicher und optimistischer Kontinent bleibt.<\/p>\n<p>Ich bin Deutscher mit europ\u00e4ischem Herzen und von der Idee Europas begeistert. Deshalb gehe ich am 26. Mai 2019 w\u00e4hlen \u2013 f\u00fcr ein starkes Europa, das unsere Sicherheit und unseren Wohlstand garantiert.<\/p>\n<p><em>Der Aufsatz ist Teil der Artikelreihe \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c, die von <strong>United Europe<\/strong> und dem <strong>Handelsblatt<\/strong> initiiert wurde. Die Artikel erscheinen bis zur <strong>Europawahl<\/strong> im Handelsblatt auf Deutsch und in Deutsch und Englisch auf Handelsblatt Online und der Website von United Europe. Sie sind auch in einem <strong>Buch<\/strong> zusammengefasst, das am 15. April 2019 im <strong>Herder-Verlag<\/strong> erschienen ist. Weitere Informationen \u00fcber das Buch finden Sie <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/geschichte-politik-shop\/europa-kann-es-besser-gebundene-ausgabe\/c-34\/p-15322\/?gclid=Cj0KCQjw19DlBRCSARIsAOnfReh49YdEC_L8bZFjIG87L_wm8EbequqjcxppkA_DIj3antqJhza9cagaAk3pEALw_wcB\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Dr. Martin Bruderm\u00fcller:<\/strong><br \/>\nDr. Martin Bruderm\u00fcller, geboren 1961 in Stuttgart, ist Vorsitzender des Vorstands und Chief Technology Officer (CTO) der BASF SE. Bruderm\u00fcller war ab 2011 stellvertretender Vorstandsvorsitzender und ist seit 2015 Chief Technology Officer (CTO) der BASF SE. Bereits seit dem Jahr 2006 ist er Mitglied des Vorstands und war w\u00e4hrenddessen auch f\u00fcr die Region Asien-Pazifik sowie f\u00fcr den Bereich Performance Materials verantwortlich. Bruderm\u00fcller studierte Chemie an der Universit\u00e4t Karlsruhe, wo er 1987 promovierte. Anschlie\u00dfend absolvierte er einen Postdoc-Aufenthalt an der University of California, Berkeley, USA. Seine Laufbahn bei BASF begann er<br \/>\n1988 im Ammoniaklabor. Von 1993 bis 1995 arbeitete er im New Business Development\/Marketing im Unternehmensbereich Zwischenprodukte. 1995 wechselte er zur BASF Italia Spa, Mailand.<br \/>\nAnschlie\u00dfend arbeitete er im Stab des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und war von 1999 an Director f\u00fcr die Produktion fettl\u00f6slicher Vitamine im Unternehmensbereich Feinchemie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir brauchen ein \u201eEuropa, das sch\u00fctzt\u201c \u2013 entsprechend des Mottos der \u00f6sterreichischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft \u2013 in physischer, wirtschaftlicher, sozialer und \u00f6kologischer Hinsicht\u201c, schreibt Dr. Martin Bruderm\u00fcller, Vorsitzender des Vorstands BASF SE,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":14333,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[641],"tags":[1139,410,243,1222,1133,1223,1110],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-13531","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente-meinungen","8":"tag-basf-de","9":"tag-eu-de","10":"tag-europa","11":"tag-europareform","12":"tag-europawahl-de","13":"tag-martin-brudermueller","14":"tag-united-europe-de"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13531"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14343,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13531\/revisions\/14343"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13531"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=13531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}