{"id":13516,"date":"2019-04-15T18:46:33","date_gmt":"2019-04-15T16:46:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.united-europe.eu\/?p=13516"},"modified":"2019-06-28T16:39:09","modified_gmt":"2019-06-28T14:39:09","slug":"christian-sewing-europa-steht-vor-einem-schicksalsjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/2019\/04\/christian-sewing-europa-steht-vor-einem-schicksalsjahr\/","title":{"rendered":"Christian Sewing: Europa steht vor einem Schicksalsjahr"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_13513\" aria-describedby=\"caption-attachment-13513\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Christian-Sewing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-13513\" src=\"https:\/\/www.united-europe.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Christian-Sewing-320x240.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13513\" class=\"wp-caption-text\">Christian Sewing, Deutsche Bank AG<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>\u201eWir in Europa m\u00fcssen wieder mehr investieren. Nicht zuletzt in Deutschland besteht erheblicher Spielraum \u2013 f\u00fcr \u00f6ffentliche, aber auch f\u00fcr private Investitionen\u201c, schreibt <strong>Christian Sewing<\/strong>, Mitglied des Vorstands der <strong>Deutschen Bank AG<\/strong> in unserer von Handelsblatt und United Europe initiierten Artkelserie. \u201eEs geht einerseits um die viel diskutierten Ausgaben f\u00fcr Br\u00fccken, Stra\u00dfen und Schienen. Investieren m\u00fcssen wir aber auch in Bildung sowie in die digitale Infrastruktur, in Breitband- und Funknetze, in Forschung und Entwicklung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit dem Wort Schicksalsjahr sollte man vorsichtig sein. Aber auf Europa trifft es 2019 zu. Und das nicht nur in politischer, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Denn wir sind umgeben von Unsicherheitsfaktoren. Das gr\u00f6\u00dfte Risiko sehe ich dabei weder in den Handelskonflikten noch im Brexit oder in einer R\u00fcckkehr der europ\u00e4ischen Schuldenkrise. Es ist vielmehr das Ph\u00e4nomen, das letztlich all diesen Entwicklungen zugrunde liegt: Ein neuer Nationalismus greift um sich \u2013 in Amerika ebenso wie in vielen L\u00e4ndern Europas.<\/p>\n<p>Das macht die Welt anf\u00e4lliger f\u00fcr wirtschaftliche Schocks. Denn ein konzertiertes politisches Handeln, wie es die Finanzkrise des Jahres 2008 eind\u00e4mmte, ist in der aktuellen Lage nur schwer vorstellbar. Auf dem Spiel steht inzwischen nicht weniger als die wohl gr\u00f6\u00dfte politische Errungenschaft des 20. Jahrhunderts: die regelbasierte Weltordnung. Sie war und ist nicht perfekt \u2013 aber zumindest haben wir Regeln, die sich in der Vergangenheit stetig weiterentwickelt haben. Gerade nach dem Fall der Berliner Mauer schien fast die ganze Welt einen unumkehrbaren Weg zu mehr Kooperation, zu Demokratie, Marktwirtschaft und Freiheit eingeschlagen zu haben.<\/p>\n<p>Inzwischen ist dieser Trend zumindest unterbrochen. Wichtige Institutionen wie die NATO, die Welthandelsorganisation oder auch die Europ\u00e4ische Union (EU) sind geschw\u00e4cht und werden sogar aus den eigenen Reihen infrage gestellt. Vor allem \u00fcberzeugte Europ\u00e4er muss das alarmieren: Der neue wirtschaftspolitische Nationalismus zweifelt die europ\u00e4ische Idee, unsere politische Ordnung und unsere Werte an.<\/p>\n<p><strong>Mehr europ\u00e4ische Integration<\/strong><br \/>\nDeshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass Europa geschlossen eine Position f\u00fcr Freiheit, Demokratie und wirtschaftlichen Fortschritt entwickelt. Wir brauchen mehr europ\u00e4ische Integration und nicht weniger. Wir d\u00fcrfen uns nicht auseinanderdividieren lassen. Auch wenn es gerade wenig popul\u00e4r sein mag: Wir sollten alle mit Stolz auf das europ\u00e4ische Projekt blicken \u2013 ein Friedensprojekt.<\/p>\n<p>Und wir m\u00fcssen uns ins Bewusstsein rufen, was uns verbindet: Wir haben in Europa den zweitgr\u00f6\u00dften Binnenmarkt der Welt geschaffen \u2013 mit demn\u00e4chst noch 27 Staaten und rund 450 Millionen Menschen. Das ist eine enorme Errungenschaft. Denn nur in diesem Verbund k\u00f6nnen wir \u00f6konomisch und machtpolitisch mit den USA und China mithalten. Das hei\u00dft f\u00fcr mich auch, dass wir Europa nicht nur weiterentwickeln m\u00fcssen, sondern auch ein St\u00fcck weit neu erfinden. Denn die Konkurrenz schl\u00e4ft nicht. Nein, sie scheint mit Blick auf Investitionen in Zukunftstechnologien und Verteidigung weitaus wachsamer zu sein als wir.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Reinkarnation ist die EU allerdings schlecht ger\u00fcstet. Das liegt allem voran an den Entscheidungsmechanismen. Auf Neudeutsch: Europa hat ein handfestes Governance-Problem. Parlament, Kommission und Ministerrat unterliegen h\u00e4ufig sehr verschiedenen Str\u00f6mungen. Sobald es um gr\u00f6\u00dfere Weichenstellungen geht, hat jeder Mitgliedstaat ein Vetorecht. Es reicht ein Spielverderber, um Europa zu blockieren.<\/p>\n<p>Was soll aus Europa werden, wenn auf nationaler Ebene zunehmend Regierungen an die Spitze kommen, die Europa nicht nur skeptisch, sondern feindlich gegen\u00fcberstehen? Wenn immer mehr Europagegner ins Parlament einziehen?<\/p>\n<p>Demokratie und Gewaltenteilung d\u00fcrfen selbstverst\u00e4ndlich in keiner Weise zur Debatte stehen. Die europ\u00e4ische Idee wird aber nur dann \u00fcberleben, wenn Europa besser, schneller und effektiver funktioniert.<\/p>\n<p><strong>Eine europ\u00e4ische Standortpolitik<\/strong><br \/>\nDas gilt gerade auch mit Blick auf eine gemeinsame Standortpolitik. Wir in Europa m\u00fcssen wieder mehr investieren. Nicht zuletzt in Deutschland besteht erheblicher Spielraum \u2013 f\u00fcr \u00f6ffentliche, aber auch f\u00fcr private Investitionen. Es geht einerseits um die viel diskutierten Ausgaben f\u00fcr Br\u00fccken, Stra\u00dfen und Schienen. Investieren m\u00fcssen wir aber auch in Bildung sowie in die digitale Infrastruktur, in Breitband- und Funknetze, in Forschung und Entwicklung.<\/p>\n<p>Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen der H\u00f6he der Investitionen in neue Technologien und dem Erfolg der Unternehmen, die daraus entstehen. Die Bestandsaufnahme ist ern\u00fcchternd: Sowohl bei Plattform-Unternehmen als auch bei der K\u00fcnstlichen Intelligenz drohen uns China und Amerika zu enteilen. Die Folgen sind schon jetzt gravierend: Die wertvollsten Unternehmen der Welt kommen fast alle aus dem Technologiesektor. Keines davon kommt aus Europa. Ende Januar 2019 war unter den wertvollsten 15 Unternehmen der Welt, gemessen an der Marktkapitalisierung, kein einziges europ\u00e4isches \u2013 Europas Spitzenreiter war Nestl\u00e9 auf Rang 16.<\/p>\n<p>Und nicht nur das: Wir Europ\u00e4er sind an den gr\u00f6\u00dften Unternehmender Welt nur mit einem Bruchteil beteiligt. Uns geh\u00f6rt nicht einmal ein Anteil von zwei Prozent daran.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber unseren Handelsbilanz\u00fcberschuss diskutiert wird und wir Deutschen daf\u00fcr sogar an den Pranger gestellt werden, sch\u00e4tzen Experten das digitale Handelsdefizit Deutschlands bereits auf rund 30 Milliarden Euro j\u00e4hrlich \u2013 mit rasant steigender Tendenz.<\/p>\n<p>Hier werden gerade die Weichen gestellt \u2013 in einer Welt, in der K\u00fcnstliche Intelligenz, Daten und digitale Infrastruktur \u00fcber den Erfolg oder Misserfolg ganzer Volkswirtschaften mitentscheiden. Und dar\u00fcber, was unsere Gesellschaft pr\u00e4gt. Rund viereinhalb Stunden t\u00e4glich surfen die Deutschen im Internet, junge Menschen noch mehr. Google f\u00fchrt uns durch die Stra\u00dfen, Amazon entscheidet mit, was und wo wir einkaufen. Algorithmen, die in einem fernen Land liegen, bestimmen einen immer gr\u00f6\u00dferen Teil unseres t\u00e4glichen Lebens. Wir verlieren die Hoheit \u00fcber die Wahrheit, wie es der Risikokapitalgeber Klaus Hommels treffend ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Wollen wir uns damit abfinden? Oder sollten wir nicht alles daransetzen, m\u00f6glichst viele Bereiche der Wirtschaft mit eigenen Digitalplattformen zu besetzen?<\/p>\n<p>Dabei muss uns allerdings klar sein, vor welcher Kraftanstrengung wir hier stehen. Ob Facebook, Amazon oder Google: In alle gro\u00dfen Plattformen wurden zun\u00e4chst Milliarden investiert, es wurden viele Verlustjahre in Kauf genommen. Wenn sich eine Plattform aber erst einmal durchgesetzt hat, w\u00e4chst sie enorm schnell, was \u2013 wie wir sehen \u2013 zu globalen Oligopolen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen also schneller agieren und investieren. Das ist nat\u00fcrlich nicht nur Aufgabe des Staates: Auch wir Unternehmen m\u00fcssen viel mehr tun, und zwar schon aus purem Eigeninteresse. Wir verspielen sonst unsere Zukunft.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00fcsste Europa allerdings mehr finanzielle Ressourcen freisetzen. So sollte es beispielsweise Versicherungen und Pensionskassen erlaubt sein, etwas h\u00f6here Risiken einzugehen, um in Unternehmen und Wachstumstechnologien zu investieren \u2013 so wie das in den USA der Fall ist.<\/p>\n<p><strong>Starke Banken in Europa<\/strong><br \/>\nAuch als Deutsche Bank stehen wir in der Pflicht, unseren Beitrag zu leisten, um Kapital f\u00fcr Investitionen zu sammeln und zu kanalisieren. Wir haben selbst bereits gro\u00dfe Summen in Plattformen investiert, nicht nur allein, sondern gemeinsam mit anderen Unternehmen.<\/p>\n<p>Ein starkes Europa braucht starke Banken. Sie sind ein entscheidender Teil des Herz-Kreislauf-Systems unserer Wirtschaft. Insofern ist es ein gro\u00dfer Erfolg, dass die Bankenunion in Europa auf den Weg gebracht wurde. Aber sie ist nicht vollendet, und es bedarf zus\u00e4tzlich einer Kapitalmarktunion.<\/p>\n<p>Es kann nicht angehen, dass ein internationaler Investor, der Anleihen aus Spanien, Frankreich und Deutschland kaufen will, drei unterschiedliche Wertpapier- und Insolvenzregelwerke pr\u00fcfen muss. Wir brauchen einen echten Binnenmarkt f\u00fcr Finanzdienstleistungen.<\/p>\n<p>Die Fragmentierung macht es den europ\u00e4ischen Banken schwer, jene St\u00e4rke in der Heimat zu entwickeln, die n\u00f6tig ist, um mit den gro\u00dfen Konkurrenten aus den USA oder Asien mitzuhalten. Die Frage ist: Wollen wir uns in Kapital- und Finanzierungsfragen auf l\u00e4ngere Sicht wirklich weitgehend vom Ausland abh\u00e4ngig machen? So weit darf es nicht kommen. Es w\u00fcrde Europa auf Dauer an Kapital und Finanzierungsm\u00f6glichkeiten fehlen. Und an Kenntnissen dar\u00fcber, was an den globalen Kapitalm\u00e4rkten gerade geschieht.<\/p>\n<p>Wir sollten nicht vergessen, wie schnell sich in der Finanzkrise 2008 viele Auslandsbanken zur\u00fcckzogen, w\u00e4hrend die einheimischen H\u00e4user ihr Kreditangebot weitgehend aufrechterhielten. Aber es geht nicht nur um Krisensituationen, sondern um die fundamentale Infrastruktur Deutschlands und Europas.<\/p>\n<p>Wir stehen vor einem Jahr voller Ver\u00e4nderungen. Das geopolitische Umfeld ist rauer geworden, der \u00f6konomische Druck w\u00e4chst. Gleichzeitig werden in diesem Jahr wichtige Schl\u00fcsselpositionen in Europa neu besetzt: So bekommen die EU-Kommission, der Europ\u00e4ische Rat sowie die Europ\u00e4ische Zentralbank neue Pr\u00e4sidenten. Nicht zuletzt w\u00e4hlen die Europ\u00e4er ein neues Parlament.<\/p>\n<p>Es ist also auch politisch ein Schicksalsjahr. Wir alle m\u00fcssen dazu beitragen, dass dieses Jahr zum Beginn einer Renaissance f\u00fcr die europ\u00e4ische Idee wird \u2013 und nicht der Anfang von ihrem Ende.<\/p>\n<p><em>Der Aufsatz ist Teil der Artikelreihe \u201e<strong>Europa kann es besser<\/strong>\u201c, die von United Europe und dem Handelsblatt initiiert wurde. Die Artikel erscheinen bis zur Europawahl im <strong>Handelsblatt<\/strong> auf Deutsch und in Deutsch und Englisch auf <strong>Handelsblatt Online<\/strong> und der Website von<strong> United Europe<\/strong>. Sie sind auch in einem <strong>Buch<\/strong> zusammengefasst, das am 15. April 2019 im <strong>Herder-Verlag<\/strong> erschienen ist. Weitere Informationen \u00fcber das Buch finden Sie <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/suche\/?s=Europa+kann+es+besser\">hier<\/a>.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Christian Sewing:<\/strong><br \/>\nChristian Sewing, geboren 1970, ist seit dem 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Seit April 2018 ist er Vorstandsvorsitzender.<br \/>\nChristian Sewing trat 1989 in die Deutsche Bank ein. Von Januar bis Juni 2015 war er im Vorstand f\u00fcr Recht (Legal), Incident Management Group und die Konzernrevision (Group Audit) verantwortlich, danach \u00fcbernahm er die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Privat- und Firmenkundenbank (inklusive Postbank).Von Juni 2013 bis Dezember 2014 leitete er die Konzernrevision. Davor bekleidete er eine Reihe von F\u00fchrungspositionen im Risikomanagement \u2013 neben Frankfurt auch an Standorten wie Singapur, Toronto, Tokio und London. Von 2012 bis 2013 war er Deputy Chief Risk Officer und zuvor, von 2010 bis 2012, Chief Credit Officer der Bank. Vor seinem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg absolvierte er 1989 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir in Europa m\u00fcssen wieder mehr investieren. Nicht zuletzt in Deutschland besteht erheblicher Spielraum \u2013 f\u00fcr \u00f6ffentliche, aber auch f\u00fcr private Investitionen\u201c, schreibt Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":14317,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[641],"tags":[1216,1217,410,842,243,1133,1110,1151],"powerkit_post_featured":[],"class_list":{"0":"post-13516","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente-meinungen","8":"tag-christian-sewing","9":"tag-deutsche-bank","10":"tag-eu-de","11":"tag-eu-reform-de","12":"tag-europa","13":"tag-europawahl-de","14":"tag-united-europe-de","15":"tag-united-europe-de-2"},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13516"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14274,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13516\/revisions\/14274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13516"},{"taxonomy":"powerkit_post_featured","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.united-europe.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/powerkit_post_featured?post=13516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}